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Bayern München im Umbau

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Ab sofort steht also Ernährungswissenschaftlerin Mona Nemmer bei Alaba, van Buyten und Co. in der Küche. Sie soll, so ist es vorgesehen, die Bayern-Spieler nicht nur bei der Essensaufnahme auf Reisen unterstützen, sondern auch aktiv bei der Essenszubereitung zu Hause. Es ist nur eine von vielen Veränderungen, die seit dem Dienstbeginn von Pep Guardiola Einzug gehalten haben. Nach fast drei Wochen ist festzustellen: Der Spanier rüttelt Mannschaft und Verein gehörig durcheinander. Wenn Vorgänger Jupp Heynckes ein fertig gebautes Haus hinterlassen hat, dann trägt Guardiola derzeit mindestens die oberen Stockwerke ab, um die Etagen nach seinem Gusto neu zu gestalten. Um „Detailveränderungen“, wie es Sportvorstand Matthias Sammer bezeichnet, handelt es sich schon lange nicht mehr. Das entspräche auch nicht der Philosophie Guardiolas, der schon in Barcelona der festen Meinung war, dass eine Elf, die alles gewonnen hat, sich ändern müsse, um weiter alles zu gewinnen.

Der Verein wollte Neues und bekommt es jetzt mit einer Wucht, die manchen überrascht. Ob nun Trainingsschwerpunkte, Art der Übungen, die Anzahl der Einheiten, der Neue macht alles anders. Vor allem aber unterscheidet sich die Taktik. Das 4-1-4-1, wie es Guardiola spielen lässt, hat nichts mehr mit dem System des Vorgängers zu tun. Für die Akteure bedeutet das Abschied vom Bewährtem und allerhöchste Flexibilität, denn Guardiola probiert gerne aus. Ribery im Sturmzentrum, Lahm im offensiven Mittelfeld, Kroos als Sechser. Als der Trainer sagte, Mandzukic könne auch in der Abwehr spielen, wusste man nicht: War das nun Ernst oder Spaß? Guardiola ist dabei, dem Klub seinen Stempel aufzudrücken. Drei spanische Co-Trainer und sein ständiger Begleiter, Manel Estiarte, haben das Bild auf und neben dem Trainingsplatz verändert. Erstmals wurden in einem Trainingslager Fans vorübergehend ausgesperrt, und dass an der Säbener Straße ein Sichtschutz angebracht wird, war ebenfalls sein Wunsch.