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Live Stream Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04 14.02.2015 Bundesliga

Live Stream Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04Frankfurt: So langsam aber sicher könnte man im Duden unter dem Begriff Wundertüte als Erklärung und Synonym den Eintrag Eintracht Frankfurt ergänzen. In Augsburg sahen die Hessen in der desaströsen ersten Hälfte schon wie der sichere Verlierer aus. Es setzte die Gegentore Nummer 40 und 41 in dieser Saison. So anfällig präsentierte sich die Eintracht zuletzt vor 30 Jahren! In der Spielzeit 1984/85 gab’s 43 Gegentore in den ersten 20 Spielen. Torhüter Kevin Trapp trifft daran keine Schuld. Im Gegenteil: In seinem 100. Bundesligaspiel musste er mehrmals in höchster Not klären und war alleine dafür verantwortlich, dass die Eintracht in der Partie blieb. Doch nicht nur aus dem Spiel heraus wackelten seine Vorderleute. Beide Gegentore fielen nach Freistößen, wobei Haris Seferovic jeweils eine schlechte Figur abgab. Vor dem 0:1 versuchte er flach zu klären, legte Augsburg stattdessen das Führungstor auf, beim 0:2 war er am zweiten Pfosten nicht nah genug am Mann.

Es zeichnet die Mannschaft allerdings aus, dass sie nie aufsteckt und über eine außergewöhnliche Moral verfügt. Das bewies sie schon am 16. Spieltag gegen Hertha BSC, als sie in der Nachspielzeit einen 2:4-Rückstand ausglich. Diesmal verlieh das 1:2 kurz vor dem Pausenpfiff – Stefan Aigner traf in fünf der letzten sechs Partien (!) – spürbar eine breitere Brust. Unermüdlich rannte sie auf das Augsburger Tor an. Und dann schlug die Stunde des Alex Meier, der per Kopfball schon den Anschlusstreffer einleitete. 20 Minuten vor dem Ende nutzte der Top-Torjäger einen von Carlos Zambrano gespielten Ball zu seinem 14. Saisontor, wobei er sich im Laufduell mit Jan-Ingwer Callsen-Bracker stark behauptete. Seine Elf musste Schaaf beim FCA zwangsweise umbauen. Marc Stendera, den in den vergangenen Tagen muskuläre Probleme in der Wade plagten, stand nicht im Kader. Am Donnerstag hatte der 19-Jährige die Trainingseinheit vorzeitig abgebrochen, signalisierte aber, dass es nicht so schlimm ist. Etwas überraschend fehlte er nun doch. Für den offensiven Spielgestalter rückte der defensiver agierende Marco Russ ins Mittelfeld, wo er mit Makoto Hasebe die Doppelsechs bildete und einige Nadelstiche setzte. Diese Umstellung bescherte wiederum Bamba Anderson einen Platz in der Startelf. Der Brasilianer hatte nach seinem schwachen Auftritt in Freiburg gegen Wolfsburg seinen Platz eingebüßt und kehrte nun ebenso zurück wie Timothy Chandler, der nach abgesessener Gelbsperre David Kinsombi verdrängte.

Fans von Eintracht Frankfurt werden am Samstagabend beim Spiel gegen Schalke eine große Lichtshow veranstalten. Darum gab es in den vergangenen Tagen heftige Debatten. Am Montagabend, 18 Uhr, fand deshalb am Rande des SpoBISKongresses am nahe gelegenen Flughafen Düsseldorf sogar ein kleiner Krisengipfel statt. Die Teilnehmer: DFB-Sicherheitsbeauftragter Hendrik Große Lefert, DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig sowie die beiden Eintracht-Vorstände Heribert Bruchhagen und Axel Hellmann nebst einem Rechtsanwalt. Die Vorgeschichte: Eintracht-Ultras, die seit Jahren mit sehr eindrucksvollen Choreografi en auf der einen Seite, aber auch mit dem wiederholten Abbrennen von Pyrotechnik, die dem Klub schon mehrere deftige Geldbußen eingebracht haben, auff allen, waren vorstellig geworden wegen einer „rauchfreien“ Lichtshow. Die Bedingung der Eintracht: Die Vorlage einer Unbedenklichkeitserklärung seitens des Ordnungsamts, der Polizei und der Feuerwehr. Diese Institutionen gaben ihr Okay. Danach wurde der DFB eingeschaltet, der informierte schließlich auch die DFL. Aus Sicht der Verbände wurde damit ein heißes Eisen angepackt. Und die erwünschte Genehmigung nun nicht erteilt. In Düsseldorf hatte man am Montag dann heiß diskutiert, Große Lefert war strikt gegen diese Aktion der Eintracht-Anhänger. Doch angesichts der Erklärungen des Ordnungsamtes fanden die Tagungsteilnehmer nun einen Kompromiss. Offi ziell wird die Lichtshow als Choreografie deklariert. Man darf gespannt sein auf die Frankfurter Uraufführung am Samstagabend in der Commerzbank-Arena.

Schalke: Nein, es war nach landläufi gem Verständnis kein Spektakel, das Schalkes Profi s abgeliefert hatten. Dennoch brach sich die Begeisterung ihrer Fans bei Abpfi ff in einem orkanartigen Jubel Bahn. Enthusiasmus über einen unverhoff t starken Rückrundenauftakt mit sieben Punkten aus den Partien gegen Hannover, in München und gegen Gladbach. Dazu Hochachtung vor der Darbietung einer Mannschaft, die einen unmittelbaren Konkurrenten souverän in Schach hielt. Dieser Start ins Jahr 2015 trägt mit zwei Siegen und einem Remis bei 3:1 Toren unverkennbar die Handschrift Roberto di Matteos. Jenes Fußballlehrers, der seit dem Champions-League-Triumph 2012 mit Chelsea in der Schublade „Defensiv- Fanatiker“ steckt – und diesem Etikett aktuell bei den Königsblauen alle Ehre macht. Doch was mancher Beobachter bei di Matteos Ankunft im Herbst als Schreckensszenario an die Wand malte, erweist sich momentan als Segen für Schalke. Di Matteo, mit einem Zwei-Punkte-Schnitt in bislang 13 Ligaspielen voll auf Kurs Königsklasse, bringt den Erfolg. Doch nicht nur das. Der Coach hat dem Klub zurückgegeben, wonach sich unter Vorgänger Jens Keller trotz zweimaliger Champions-League- Qualifi kation alle sehnten: eine klare sportliche Identität. Dass diese nicht auf berauschendem Angriff sfußball gründet, sondern auf einem imposanten Abwehrbollwerk, liegt in der Natur der verfügbaren Akteure.

Während Offensivkünstler wie Draxler, Farfan oder Huntelaar ausfallen, prägen die Defensiv-Asse Matip, Höwedes, Nastasic und Kirchhoff Stil und Spiel. Kritiker mögen die nach ihrem Empfi nden fehlende Attraktivität dieses Auftretens bemängeln. Klubund teamintern stiftet di Matteos Philosophie indes ein lange vermisstes Selbstwertgefühl. „Der Trainer hat uns defensiv viel stabiler gemacht“, schwärmt Kapitän Benedikt Höwedes, „die Fans sehen, dass wir uns für den Erfolg zerreißen. Das ist das, wofür Schalke steht.“ In der Tat: Gerade einem selbst erklärten „Kumpel- und Malocherklub“ stehen Tugenden wie taktische Disziplin, physische Robustheit und läuferische Einsatzbereitschaft glänzend zu Gesicht. Nicht zu vergessen: Als Schalke letztmals unter Felix Magath (2010) beziehungsweise Mirko Slomka (2007) ernsthaft um die Meisterschaft mitspielte, beruhte das bei 31 respektive 32 Gegentoren jeweils auf der besten Defensive der Liga. Jetzt scheint man auf gutem Wege, die Zahl der kassierten Treff er (derzeit 22) am Saisonende erstmals seit fünf Jahren zumindest unterhalb der 40er-Marke zu halten. Sportvorstand Horst Heldt folgert daher zu Recht: „Wir haben die richtige Marschroute gewählt. Trotz aller Personalprobleme reden wir weiterhin um die Champions- League-Plätze mit.“ Dies dürfte auch so bleiben, schließlich ist eine Defensivstrategie weitaus weniger anfällig für Formschwankungen als Zauberfußball. Ein weiterer Pluspunkt für di Matteos Bollwerk.

Das Prädikat „unersetzlich“ gebührt Eric Maxim Choupo- Moting auf Schalke dieser Tage weiterhin. Auch wenn dies aktuell mehr der Personalsituation der Königsblauen geschuldet ist als der Form des Hinrunden-Topscorers. Mit neun Toren und fünf Assists avancierte „Choupo“ in der ersten Saisonhälfte zur Schalker Positiv- Erscheinung schlechthin. Seit Beginn der Rückrunde zeigt sich nun ein anderes Bild. Der Angreifer blieb bei drei Einsätzen in der Anfangsformation ohne persönliches Erfolgserlebnis, zählte gegen Hannover, in München (6) und gegen Gladbach (3,5) zu den schwächsten Schalkern. Ein unverkennbarer Leistungseinbruch, dessen Erklärung freilich auf der Hand liegt. Während sich die Klubkollegen gezielt auf die Rückrunde vorbereiteten, stand Choupo-Moting als Hoffnungsträger Kameruns beim Afrika-Cup unter Strom. Dort absolvierte er bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von deutlich über 30 Grad drei Partien binnen neun Tagen (siehe Seite 28). Hinzu kamen auch sportlich erschwerte Bedingungen: In ungewohnter Rolle als offensiver Mittelfeldspieler hinter drei Spitzen stellte sich Choupo-Moting zwar voll in den Dienst der Mannschaft. Allerdings ergaben sich kaum einmal die Räume, um seine Qualitäten wirklich auszuspielen. Schließlich musste der Angreifer auch noch das frustrierende Vorrunden- Aus verarbeiten. Choupo- Moting dann schon weniger als 24 Stunden nach seiner Rückkehr direkt in die Startelf gegen Hannover zu beordern, war so gesehen ein hohes Risiko von Trainer Roberto di Matteo.

Schließlich hätte es mit Kevin-Prince Boateng, Sidney Sam und Leroy Sané genügend Alternativen gegeben, die dem Coach aber allesamt nicht gut genug waren. Dass Choupo-Motings Einsatz zu früh kam, lässt sich im Nachhinein ohne Weiteres beurteilen. Die Frage nach etwaigen Langzeitfolgen für die Formkurve des Top- Angreifers müssen die nächsten Wochen bzw. Spiele beantworten. Choupo-Moting selbst würde die Diskussion darüber am liebsten im Keim ersticken. Im Rahmen einer internationalen Medienrunde wich er am Mittwoch aus: „Ich weiß, dass Stürmer immer an ihren Toren gemessen werden. Aber für mich ist der Erfolg der Mannschaft entscheidend. Sieben Punkte aus drei Spielen können sich doch sehen lassen.“ Durchaus. Doch dass Schalke fürs Erreichen seiner Saisonziele auf Dauer einen formstarken Choupo-Moting braucht, ist ebenso unstrittig. Wegen Klaas Jan Huntelaars Rotsperre dürfte auch in Frankfurt eine schöpferische Pause eher nicht infrage kommen. Womöglich genügt aber ja bereits die laufende Trainingswoche, um den gewohnten Rhythmus wieder aufzunehmen. Dann wäre Choupo- Motings Tief zum Rückrundenstart am Ende wirklich kaum der Rede wert gewesen.

Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04 Live Stream



Das Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und FC Schalke 04 wird am Samstag, den 14.02.2015 um 18:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Eintracht Frankfurt vs FC Schalke 04!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "xstream.to" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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