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Live Stream FC Bayern München - FC Köln 27.02.2015 Bundesliga

Live Stream FC Bayern München - FC KölnBayern München: Zur Abwechslung mal wieder ein Rekord. Mit der Torbilanz von 16:0 hat der FC Bayern nacheinander gegen den VfB Stuttgart (2:0), den HSV (8:0) und nun in Paderborn (6:0) gewonnen. Nie zuvor erzielte eine Mannschaft in drei Partien in Serie so viele Treffer, ohne dabei ein Gegentor zu kassieren. Während die FCB-Maschine also gut geölt und mittlerweile wieder unaufhaltsam durch die Liga rattert, steht in der Champions League nach dem 0:0 gegen Donezk ein Fragezeichen hinter der definitiven Qualifikation fürs Viertelfinale. Mittendrin in diesem Wechselbad: Robert Lewandowski (26). Im K.-o.-Spiel 75 Minuten nur Ersatz, durfte er gegen den Aufsteiger von Anfang an ran. Mit seinen Saisontoren neun und zehn warb er für sich. Dennoch wirkt der Pole nicht recht glücklich und aufgrund der veränderten Spielweise gegenüber Dortmund noch nicht vollends in München angekommen. Diskussionen über ihr Verhältnis ersticken der Spieler wie sein Chef Pep Guardiola öffentlich im Keim. „Er kennt meine Meinung, ich habe keine Zweifel an ihm“, sagt der Trainer, Lewandowski lieferte nach seinen zwei Treffern die Bestätigung: „Ich habe kein Problem.“ Allerdings fügte er an: „Ich will jedes Spiel spielen.“

Diesen Wunsch erfüllt ihm Guardiola nicht, die Rotation trifft ihn, siehe Donezk, gerne auch in wichtigen Partien. Obendrein platziert ihn Guardiola nicht immer als Mittelstürmer, sondern auch links draußen. Gewöhnungsbedürftig. Für Matthias Sammer geht Lewandowskis Wert jedoch über seinen Beitrag als Torjäger hinaus. „Robert hat einen sehr guten Bewegungsablauf, er ist Anspielpunkt, kann die Bälle prallen lassen und hat sich die Tore extrem verdient“, sagt der Sportvorstand, „er hat im Training gefightet und gearbeitet.“ Statistisch hat sich Lewandowski gegenüber seiner BVB-Zeit verschlechtert. Nach 20 Bundesligaspielen trifft er im Schnitt alle 156 Minuten, in Dortmund benötigte er nur 133. Allerdings: 2010/11, im ersten BVB-Jahr, glückte Lewandowski nur alle 199 Minuten ein Erfolgserlebnis. Startet der letztjährige Torschützenkönig also erst im zweiten Bayern-Jahr durch? Zukunftsmusik. Die Gegenwart wird den Topstürmer nur zufriedenstellen, wenn er in den wirklich wichtigen Spielen randarf. Als Mittelstürmer. Wenn nicht, geht die Lewandowski-Debatte weiter, ganz sicher. Die zweite Debatte betrifft das Mittelfeld und wird so schnell nicht enden. Dieses Mal saß Bastian Schweinsteiger auf der Bank, Xabi Alonso spielte. Und in Zukunft? Ein munteres Wechselspiel oder doch wieder als Duo?

Wie am vergangenen Donnerstag und Sonntag war beim FC Bayern auch an diesem Mittwoch trainingsfrei, also innerhalb von sieben Tagen dreimal. Vor dem Start in die K-o.-Spiele 2014/15 setzt Trainer Pep Guardiola offenbar auf das regenerative Moment, während Matthias Sammer einen deutlichen Appell aussendet. „Wir kommen jetzt in die ganz heiße Saisonphase, das muss uns bewusst sein, da müssen wir den Maschinenmodus und nicht den Gefühlsmodus anwerfen“, sagt der Sportvorstand und wertet seine Wortwahl selbst als „ein bisschen martialisch“, wenn er noch betont: „Jetzt zählt kein Gefühl, wir müssen gnadenlos gierig sein und wieder in diesen gnadenlosen Rhythmus kommen.“ Zu Beginn der Rückrunde vermisste der sportliche FCB-Mitverantwortliche diese Konsequenz, da fehlte ihm noch „ein Stück“. 14:0 Tore gegen allerdings klägliche Vertretungen aus Hamburg und Paderborn gefallen ihm als seriöse Arbeit, die nun gegen erneut nicht ganz so prominente Herausforderer aus Köln und am kommenden Mittwoch im Pokal gegen Braunschweig zu bestätigen sei. „Wir können nichts für die Gegner“, sagt Sammer, jedoch für die eigene Verfassung, und da verlangt er das uneingeschränkt professionelle

Mühen um die absolute Topverfassung. „Bei dem einen oder anderen fehlen noch ein paar Prozentpunkte“, betont er, „der eine oder andere muss noch eine Schippe draufl egen, um schnellstmöglich in Bestform zu kommen.“ Namen nennt er nicht, aber außer Arjen Robben überzeugte kein Feldspieler konstant. Allerdings verdienen Franck Ribery, Holger Badstuber, Rafi nha und David Alaba Milde, sie fehlten lange lädiert, brauchen also Praxis. Auch Xabi Alonso und Bastian Schweinsteiger präsentierten sich noch nicht in physischem Topzustand. Die heiß diskutierte Frage, ob die zwei auf das Zentrum fixierten Mittelfeldchefs gewinnbringend kooperieren können, tut Sammer als „externe Debatte“ ab, „es geht sicher mit beiden, klar“. Zudem steht bald hochkarätige Aushilfe bereit: Philipp Lahm und Thiago üben mittlerweile individuell mit dem Ball. Mittelfeldallrounder und Rechtsverteidiger Lahm steigert die Belastung, ohne Reaktionen im gebrochenen Sprunggelenk. „Wenn es keine Rückschläge mehr gibt, geht es relativ zügig“, sagt Sammer, ohne ein Datum für Lahms Rückkehr zu nennen. Das Auswärtsspiel bei Hannover 96 am 7. März ist für den Kapitän eine Perspektive.

Köln: Der erhoffte Befreiungsschlag ist dem FC wieder nicht geglückt. Nach dem erneuten Unentschieden ist der FC zwar weiter „auf Kurs“, wie Trainer Peter Stöger resümiert, andererseits bleibt der Druck angesichts der Heimschwäche und den nächsten Auswärtsspielen in München und Dortmund hoch. Die FC-Verantwortlichen setzen im Abstiegskampf sportlich weiter auf die Karte Gelassenheit. So erklärt Jörg Schmadtke: „Auch mit 27 Punkten wären wir mittendrin. Das ist nur eine Frage der Optik. Bis Mitte April geht es um die Startplätze, dann geht das Rennen erst los.“ Das 96-Spiel brachte kaum neue Erkenntnisse. Doch immerhin zeigte Yuya Osako, dass er mit Tony Ujah ein passables Sturmduo bilden kann. Schmadtke: „Osako hat es richtig gut gemacht. Zur Krönung hat ihm nur ein Tor gefehlt.“ War der Manager mit dem Japaner zufrieden, so trifft dies auf die Unparteiischen in dieser Saison nicht zu. „Mir gehen die Schiedsrichter langsam auf die Nerven“, schimpft der 50-Jährige, „uns ist noch nicht einmal in dieser Saison geholfen worden.“

Die Kleinen sieht Schmadtke klar im Nachteil. Dass Paderborns Hartherz für seine Notbremse gegen die Bayern Rot sah, Dortmunds Sahin in Stuttgart für ein identisches Vergehen aber nicht einmal Gelb, bringt ihn auf die Palme. „Da soll mir keiner erzählen, dass das Zufall ist. Das eine ist Dortmund und das andere nur Paderborn. Die Schiedsrichter können doch nicht pfeifen, wie sie Bock haben. Das ist eine Ungleichbehandlung, die ist nicht in Ordnung. Was mir auf die Nerven geht, ist, dass keine Linie drin ist.“ Wie im Spiel gegen 96, als bei Sanés Foul an Ujah auf der Strafraumgrenze halt nicht der fällige Strafstoßpfiff erfolgte. Dass es im Zweifel in Schlüsselszenen gegen den FC geht (was in Leverkusen, gegen Mainz, in Wolfsburg und Gladbach den Spielverlauf bzw. das Ergebnis massiv beeinflusste), regt Schmadtke auf. „Ich würde in dieser Hinsicht gerne mal merken, dass wir ein Heimspiel haben.“ Schmadtkes Schiedsrichter-Kritik ist bemerkenswert, hielt sich der FC in dieser Hinsicht doch meist zurück. Doch inzwischen hat man erkannt, dass die Opferrolle, wie sie zum Beispiel Freiburgs Trainer Christian Streich immer wieder für sein Team beklagt, für den FC nicht wahrgenommen wird. Auch bei diesem Thema muss Köln um seinen „Startplatz“ kämpfen.

Die „gespannte Erwartung“ registriert Peter Stöger vor dem Gastspiel des Aufsteigers beim FC Bayern, „aber es nicht so, dass irgendwas grundlegend anders ist oder gemacht wird“, betont der Kölner Trainer. Was ihm auff ällt: „Die Fragestellung von Fans und Journalisten ist anders.“ In diesen Tagen bezieht sich diese naturgemäß auf die Ausnahmestellung des Rekordmeisters. Wobei Stöger die 14 Tore aus dessen Spielen gegen Hamburg und in Paderborn gar nicht mal so sehr bewegen: „Dann schon eher die 150 Treff er, die sie wahrscheinlich im ganzen Jahr gemacht haben.“ Soll heißen: Siege sind deren Normalität, „wenn man was holt bei den Bayern, dann ist das ein Goodie, ein Extra“, sagt Stöger. Aber er betont: „Wir befi nden uns im Wettbewerb. Es ist die gleiche Sportart, es ist die gleiche Liga. Wenn es auch völlig andere Voraussetzungen sind.“ Der 1. FC Köln wird sich am Freitag darum kümmern, den Vorteil nicht zu verspielen, den man sich gegenüber der Konkurrenz heraus arbeiten konnte: Die Tordiff erenz, die im engen Kampf um Platz 15 durchaus ausschlaggebend sein kann. Bei minus fünf steht der FC, Hamburg (-16), Paderborn (-18), Hertha (-15) und Stuttgart (-17) geht’s deutlich schlechter.

Realist Stöger geht mit Respekt an die Sache, die er „eine ganz, ganz große Herausforderung“ nennt. Es müssten ein paar Dinge zusammenkommen, um eine Überraschung zu schaff en, eine Sache sieht er dabei als entscheidend an: „Die Bayern müssten was liegen lassen. Gegen Hamburg und Paderborn haben sie ja nichts liegen gelassen. Erste Chance, erstes Tor, zweite Chance, zweites Tor. Wenn das passiert, dann kannst du 100 Prozent geben, und es reicht trotzdem nicht.“ Einiges wird auf Timo Horn ankommen. Der FC-Keeper bekommt von seinem Vizepräsidenten schon mal ein dickes Lob verpasst: „Der Junge entwickelt sich wunderbar. Er war schon in der Zweitligasaison ein Garant für den Aufstieg. Und er hat jetzt den nächsten Schritt, den wir uns von ihm erwartet haben, gemacht“, sagt Toni Schumacher über seinen „Enkel“. Und gibt ihm und der Mannschaft den Rat, wie man auch in München bestehen kann: „Bangemachen gilt nicht! Unser Spiel basiert auf einer starken defensiven Grundordnung. Und ich bin sicher, die Bayern gehen nicht davon aus, dass wir das am Freitag ändern. Wir werden uns nicht in die Hose machen wegen der Ergebnisse zuletzt.“

FC Bayern München - FC Köln Live Stream

Das Spiel zwischen FC Bayern München und FC Köln wird am Freitag, den 27.02.2015 um 20:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: FC Bayern München vs FC Köln!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "xstream.to" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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