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Live Stream TSG Hoffenheim - VfB Stuttgart 14.02.2015 Bundesliga

TSG Hoffenheim - VfB StuttgartHoffenheim: Das i-Tüpfelchen auf den verkorksten Start der TSG in die Rückrunde, die als einziges Team drei Niederlagen kassierte, setzte Kevin De Bruyne mit seinem Treff er zum 0:3. Dazwischen lagen über „50 Minuten, in denen wir ein gutes Spiel gemacht haben“, sagt Andreas Beck. „Wir waren nicht so schlecht, wie es das Ergebnis aussagt. Wir waren in der 2. Halbzeit sogar besser als der Gegner.“ Der kein Geringerer war als der VfL Wolfsburg, der vor Wochenfrist den FC Bayern mit 4:1 aus dem Stadion geschossen hatte. Entsprechend geknickt ist auch der Trainer. „Wir haben 0:3 verloren – aber irgendwie kann ich das gar nicht glauben“, erklärt ein konsternierter Markus Gisdol. Hoff enheim schiebt Frust und ein Problem vor sich her, das so gar nicht zur TSG passt: Beim Abschluss klemmt’s.

Trotz einer Reihe vielversprechender Möglichkeiten, von denen auch Kevin Volland zwei verschenkte. „Die Dinger müssen halt rein“, sagt der U-21-Nationalspieler selbstkritisch. Die Dinger, „die sonst reingehen, wenn’s läuft“. Aber es läuft nicht. Off ensiv nicht, wo Chancen leichtfertig vergeben werden. Defensiv nicht, wo leichte Fehler zu Gegentoren führen. Zu früh obendrein, was Volland als Knackpunkt ausgemacht hat. Die kollektive Schläfrigkeit, die die Hoffenheimer bereits bei der bitteren 1:2-Niederlage gegen Werder Bremen unter der Woche befallen hatte, als die TSG jeweils einen Treff er zu Beginn der beiden Halbzeiten kassierte, nervt massiv. Zumal sie sich wiederholte. Gegentore, wie in der Anfangsphase in Wolfsburg, „dürfen uns nicht passieren“. Man habe den Start ins Spiel „wieder verschlafen. Auf dem Niveau wird so etwas eiskalt bestraft.“ Das Gegenmittel ist in Vollands Augen nicht ver-, sondern beschreibungspflichtig: „Es ist wichtig, dass wir eng am Mann sind, dass wir unser Tor schützen, dass wir bedingungslos verteidigen“, meint der flinke Dribbler, der nichts von Panikmache hält. „Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen. Wir sind stark genug, um aus dieser Situation rauszukommen.“

Die Frage muss ja kommen, die Antwort auch: „Spiele gegen den VfB sind immer etwas Besonderes und werden das auch immer sein“, sagt Sebastian Rudy, der bereits im Kindesalter das VfBTrikot überstreifte, bevor er 2010 nach Hoffenheim wechselte. Doch diesmal ist alles ein bisschen anders. Diesmal ist diese Partie noch ein bisschen interessanter, brisanter, wegweisender. Für die beiden Klubs, die einen Stolperstart in die Rückrunde hingelegt haben. Und eben für Rudy, dem sich am Samstag die Möglichkeit bietet, verlorenen Boden gutzumachen. Der Nationalspieler will wieder einen Platz in der Stammformation sein Eigen nennen dürfen. Die Rolle, die er lange Zeit ausfüllte. Als defensives Gewissen im Zentrum vor der Abwehr, ausgestattet mit dem Tick Spielwitz, mit dem er offensive Aktionen verfeinern konnte. Bis er anderweitig aushelfen sollte, in anderer Rolle gebraucht wurde. „Ich habe meinen Platz verloren, weil ich in der Hinrunde oft rechts hinten gespielt habe, und sich die beiden Sechser in dieser Zeit in der Mitte festgespielt haben“, erklärt Rudy, der den Spieß jetzt am liebsten umdrehen möchte.

Eugen Polanski fehlt gelbgesperrt gegen den VfB. Sein Partner im defensiven Mittelfeld, Pirmin Schwegler, musste am Dienstag wegen eines Blutergusses im Gesäß individuell trainieren, kehrte aber am Mittwoch zurück. Rudy wisse zwar „nicht, ob ich spiele“, wolle aber im Fall der Fälle „die Chance für mich nutzen, um wieder in die Stammelf zu kommen“. Ohne Rücksicht auf alte Freundschaften. „Ich habe nur selten noch Kontakt zum VfB“, sagt Rudy. Und wenn, dann allenfalls „zu Daniel Didavi, mit dem ich von der C-Jugend bis zu den Profis zusammengespielt habe“. Von der Partie erwartet der Hoffenheimer „ein heißes Spiel mit vielen Zweikämpfen. Wir müssen gut dagegenhalten“. Um personell aus dem Vollen schöpfen zu können, geht Trainer Markus Gisdol kein Risiko ein. Am Mittwoch ließ er die leicht angeschlagenen Roberto Firmino, Sven Schipplock und Tobias Strobl komplett pausieren, David Abraham und Ermin Bicakcic verließen vorzeitig den Platz. Bei allen eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie es heißt.

Stuttgart: Lange haben sie hinter den Kulissen an diesem Transfer gestrickt, lange mussten sie warten, ob er auch wirklich realisierbar ist. In den nächsten Tagen soll es jetzt so weit sein: Dann erwarten die Stuttgarter das Eintreff en von Serey Dié, den sie für rund 500 000 Euro vom FC Basel abgelöst haben. Der zweikampfstarke Sechser mit Erfahrung ist im Anfl ug und Sportvorstand Robin Dutt „froh, wenn er Mitte der Woche bei uns ist“. Nachdem der bis 2017 gebundene Ivorer, der am Sonntag mit seiner Nationalmannschaft das Finale des Afrika-Cups gegen Ghana bestritt (die Partie war bei Druckbeginn dieser Ausgabe noch nicht beendet), noch ein paar Behördengänge in der Schweiz hinter sich gebracht hat. Die Schwaben dürfen einen hochmotivierten Profi erwarten. „Ich bin sehr froh, nach Stuttgart zu kommen, in eine Liga, die mir gefällt“, lässt Serey Dié dem kicker ausrichten, der sich der Herausforderung bewusst ist. „Ich möchte die Bundesliga entdecken. Es liegt ganz an mir, zu arbeiten und mich durchzusetzen.“ Warum es in Basel, wo ihn die Fans ins Herz geschlossen und teilweise gegen seinen Verkauf protestiert haben, am Ende nicht gut für ihn lief, will er nicht weitergehend kommentieren. „Ich habe zuletzt nicht viel gespielt, weil der Trainer einen anderen Spieler bringen wollte. Das war hart, also bin ich glücklich über den Wechsel“, meint der 30-Jährige knapp, der sich mit Trainer Paulo Sousa überworfen hat. Die genauen Gründe werden von allen Seiten verschwiegen, über Disziplinlosigkeiten wird spekuliert. Die Schwaben haben ihre Hausaufgaben gemacht und Informationen über den Spieler und die Vorkommnisse eingeholt. Nichts davon schreckte Dutt und Huub Stevens ab, der sich nicht entlocken lässt, wie er mit dem Neuen plant: ob als alleinigem Sechser oder Teil einer Doppelsechs, ob schon in Hoff enheim oder nicht. „Das werden wir im Training sehen.“

Er ist die Nummer 3 unter den noch aktiven Bundesligatorjägern. Allein Bayerns Claudio Pizarro (176) und der Leverkusener Stefan Kießling (130) haben mehr Bundesligatore erzielt als Vedad Ibisevic, der bei seinen 198 Einsätzen für die TSG Hoffenheim und den VfB Stuttgart stolze 82-mal traf. In der Hoffenheimer Aufstiegssaison 2008/09 schien der Bosnier nach 18 Hinrundentoren auf dem Weg zum besten Ergebnis eines Bundesligaprofis seit mehr als drei Jahrzehnten, ehe er sich im Wintertrainingslager einen Kreuzbandriss zuzog und für den Rest der Saison ausfiel. So bleibt der Kölner Dieter Müller (34 Treffer 1976/77) der letzte Bundesligaspieler, dem es gelang, die 30-Tore-Marke zu knacken. Ibisevic selbst fand nach seiner schweren Verletzung schnell wieder in die Spur, wie seine Torbilanz (siehe Infofläche) verrät. Klar, Durststrecken musste der 30-Jährige immer wieder überstehen im Lauf seiner Karriere. Nie zuvor aber wartete er länger auf ein Erfolgserlebnis als in diesen Tagen: Sein letztes Bundesligator glückte ihm vor mehr als einem Jahr, bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern am 29. Januar 2014.

Im jüngsten Heimspiel gegen die Münchner durfte Ibisevic erstmals seit dem achten Spieltag von Anfang an auflaufen, nachdem er sich im Oktober einen Ermüdungsbruch im Fuß zugezogen hatte. „Es ist egal, wer im Sturm spielt“, sagte er nach der 0:2-Niederlage am Samstag, mit der der VfB auf Tabellenplatz 18 abstürzte, „wir müssen als Mannschaft wieder mehr nach vorne machen.“ Denn das legendäre Huub-Stevens- Motto „Die Null muss stehen“ setzt der VfB derzeit nur auf der falschen, der eigenen Angriffsseite um. Seit 409 Minuten haben die Schwaben kein Tor mehr geschossen und somit einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Seit 555 Minuten haben sie zu Hause nicht getroffen; in der Bundesligageschichte blieb nur Freiburg 2009/10 zu Hause länger ohne Tor, 610 Minuten lang. Am Samstag nun tritt der VfB in Hoffenheim an. Völlig offen, ob Trainer Stevens in der Spitze erneut auf die Kampfkraft des Bosniers oder auf den beweglicheren Martin Harnik setzt. Ibisevic selbst gibt sich kämpferisch. Das Toreschießen habe er nicht verlernt, meint der Angreifer, dies habe er auch 2014 in Länderspielen für Bosnien-Herzegowina oder in Testspielen mit dem VfB unter Beweis gestellt. „Ich fühle mich immer besser und weiß, dass ich es noch kann“, sagt der Mann, der seinen bis 2016 laufenden Vertrag im Herbst vorzeitig um ein Jahr bis 2017 verlängerte. Dass er davon träumt, den Knoten ausgerechnet im Duell mit seinem Ex- Klub platzen zu lassen, sagt Ibisevic nicht.

TSG Hoffenheim - VfB Stuttgart Live Stream


Das Spiel zwischen TSG Hoffenheim und VfB Stuttgart wird am Samstag, den 14.02.2015 um 15:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: TSG Hoffenheim vs VfB Stuttgart!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "xstream.to" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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