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Live Stream TSV 1860 München - FC St. Pauli 21.02.2015 2.Bundesliga

Live Stream TSV 1860 München - FC St. PauliMünchen: Nach dem 1:1 in Darmstadt hatte sich abgezeichnet, dass 1860 den zweiten Trainerwechsel der Saison vollziehen würde. Markus von Ahlen muss also gehen – Folge seiner miserablen Bilanz (14 Spiele, zwölf Punkte). Etwas überraschend war nur, wer am Mittwoch neben Sportchef Gerhard Poschner auf dem Podium Platz nahm: Torsten Fröhling, bisher Trainer der U 21. Prominentere Lösungen– von Uwe Neuhaus bis Mike Büskens – waren zu teuer oder nicht interessiert. Oder dem Investor nicht vermittelbar. Fröhling ist es vermutlich auch nicht, doch Poschner deutete an, dass die Billiglösung so ziemlich die einzige Personalie war, die er im aktuellen Spannungsfeld durchsetzen konnte. „Ich habe das entschieden, weil ich es konnte“, sagte er. Für alle anderen Trainerlösungen hätte er den Segen (und das Geld) des Investors benötigt.

Doch der Glaube an den Sportchef scheint bei Hasan Ismaik nach zwei Trainerflops (Ricardo Moniz, von Ahlen) nicht größer geworden zu sein. Vereinspolitisch scheint es beim Tabellensechzehnten wieder drunter und drüber zu gehen. Doch zumindest auf dem Platz glaubt Fröhling an eine Wende zum Guten. „Die Mannschaft hat Qualität“, sagt der knorrige Hanseat nach der ersten Einheit. In erster Linie sieht er sich als Mentalcoach gefordert: „Wir müssen den Jungs Mut einreden. Sie müssen mit Druck umgehen können. Wir haben noch 13 Spiele, also müssen sie nicht verkrampfen.“ Der 48-Jährige selbst erweckt nicht den Eindruck, als würde ihn die Herausforderung Klassenerhalt schrecken. Der Zufall will es, dass es zum Einstand gegen St. Pauli geht – jenen Klub, für den er die einzigen Profispiele seiner Karriere bestritt. Ein Sieg würde ihm den Start in seine heikle Mission erheblich erleichtern. An Ehrgeiz mangelt es Fröhling jedenfalls nicht. „Ich mag nicht mal beim Schach gegen meinen Sohn verlieren – und der ist zwölf Jahre.“

Sankt Pauli: Am Tag danach hatte er sich wieder abgekühlt. Ewald Lienen lässt sich nicht verbiegen, sein Standpunkt bleibt unverrückbar, nur die Wortwahl war moderater. St. Paulis Trainer fühlte sich Montagabend entscheidend benachteiligt vom Stuttgarter Schiedsrichter Martin Petersen und stand auch Dienstag zu dieser Einschätzung. Der DFBKontrollausschuss freilich vertritt einen anderen Standpunkt und ermittelt nun gegen den 61-Jährigen. Bei Weitem nicht das einzige Problem für Lienen. Die Schiedsrichterkritik des Trainer- Routiniers ist nachvollziehbar, nachdem der Unparteiische die Partie gegen Greuther Fürth gleich zweimal in eine entscheidende Richtung gelenkt und St. Pauli zunächst einen korrekten Elfmeter aberkannt und den Gästen dann ein, wenn auch hauchdünnes, Abseitstor zuerkannt hat. Doch Lienen weiß auch, dass nicht allein Petersen der Fehlstart ins neue Jahr zuzuschreiben ist.

Wie schon beim 0:0 in Sandhausen ließ St. Pauli jegliche Torgefahr vermissen. „Eine Mischung aus fehlender Überzeugung und mangelndem Selbstvertrauen“, macht Sportchef Thomas Meggle als Grundübel aus. Die Besetzung des Angriffs scheint auf St. Pauli völlig unbedeutend: In Sandhausen hatte Ante Budimir kläglich die Führung vergeben, gegen Greuther Fürth eiferte John Verhoek dem Kroaten in beängstigender Manier nach. „Wir müssen daran arbeiten, unsere Torausbeute zu verbessern“, weiß Lienen. „Alle müssen den Willen haben, Tore zu erzielen.“ Da seinen Angreifern augenblicklich Qualität und Vertrauen fehlen, nimmt er sämtliche Mannschaftsteile in die Pflicht: „Alle sind gefordert, nicht nur die Stürmer.“

Sonst droht ein schnelles Ende in einem Abstiegskampf, in dem die Konkurrenz zu punkten beginnt und St. Pauli das Tor nicht trifft. Nur Aalen (15 Tore), Aue (21) und Sandhausen (18) trafen noch seltener als die Hamburger (22), sie alle aber kassierten auch deutlich weniger Gegentore. Defensiv immerhin hat Lienen St. Pauli stabilisiert, offensiv fehlt unverändert die zündende Idee. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, weiß Meggle, „trotzdem dürfen wir jetzt nicht komplett die Nerven verlieren.“ Und Samstag bei 1860 München und im darauffolgenden Heimspiel gegen Erzgebirge Aue keine weiteren Niederlagen kassieren. Sonst droht Lienens Mission „Rettung“ frühzeitig zu scheitern.

1860 München - FC St. Pauli Live Stream

Das Spiel zwischen 1860 München und FC St. Pauli wird am Samstag, den 21.02.2015 um 13:00 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: 1860 München vs FC St. Pauli!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "xstream.to" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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