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Live Stream VfB Stuttgart - Borussia Dortmund 20.02.2015 Bundesliga

Live Stream VfB Stuttgart - Borussia DortmundStuttgart: Am Sonntagvormittag wurde er offiziell vorgestellt. „Der VfB ist ein großer Klub“, erklärte Serey Dié, der einzige Winterneuzugang der Stuttgarter, nach dem Auslaufen, „und die Aufgabe eine große Herausforderung.“ Weder die Worte noch das Minenspiel des 30-jährigen Ivorers, der nach dem Erfolg der Elfenbeinküste beim Afrika-Cup und einer kleinen Odysee über Abidjan, Paris, Basel und Bern erst am Donnerstagabend in Stuttgart angekommen war, verriet etwas über seine wahren Gedanken. Eine große Herausforderung? Ob ihm nicht eher angst und bange geworden ist angesichts der Vorstellung der Stuttgarter im Derby in Hoffenheim am Vortag, wo Dié erst in der 87. Minute eingewechselt worden war? „Wir haben eine gute Mannschaft“, sagt der Mittelfeldspieler nur, „nun müssen wir es schaffen, mit einem Sieg die Blockade zu lösen.“ Auch nach dem vierten Rückrundenspiel wartet der VfB auf den ersten Sieg des Jahres 2015, nach wie vor brennt die rote Laterne des Tabellenletzten auf dem Stuttgarter Wasen.

Am Freitag erwartet die mit Abstand schwächste Heimelf der Liga (ein Sieg bei zwei Unentschieden und sieben Niederlagen in zehn Begegnungen) die wiedererstarkten Dortmunder. „Jeder Punkt hätte uns geholfen“, meint Kapitän Christian Gentner, „weil er uns wieder einen Tick mehr Selbstvertrauen gegeben hätte.“ Nach einer defensiv befriedigenden, im Off ensivspiel freilich mehr als dürftigen Leistung aber büßte der VfB den greifbar nahen Punktgewinn in der Nachspielzeit nach einem Fehler seines Jüngsten, Innenverteidiger Timo Baumgartl, doch noch ein. „Jeder, der Fußball gespielt hat, weiß, wie brutal eine solche Niederlage ist“, sagt Gentner, der die fünfte Gelbe Karte sah und nun gegen Dortmund gesperrt ist. „Schade, dass ich nicht helfen kann, aber wir müssen uns gemeinsam wehren. Ich bin nur ein Baustein von vielen.“ Trainer Huub Stevens wirkte in den ersten Minuten nach der ersten Auswärtsniederlage dieser Saison unter seiner Regie wie gelähmt. Es sei „unglaublich, was passiert ist“, meinte der Niederländer nur.

Die kurze Phase der Mut- und Ratlosigkeit aber hatte Stevens nach einer Nacht wieder überwunden. „Wer so hart arbeitet wie Huub, der ist eben besonders enttäuscht“, sagte Sportdirektor Robin Dutt am Sonntag. „Heute war er schon wieder voll auf die kommende Aufgabe fokussiert.“ Die kommende Aufgabe, gegen Dortmund am Freitag. „Ich glaube fest an uns“, sagt Gentner; es gelte, den im Winter eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Und klar, der Kapitän hat recht, wenn er ergänzt: „Noch ist es nicht zu spät, wir sind noch nicht abgestiegen.“ Allzulange aber darf der Umschwung nicht mehr auf sich warten lassen; der zweite Bundesligaabstieg des „großen Klubs“ nach dem von 1975 rückt immer näher.

Die Einkaufspolitik: Der vor dem Hinrundenspiel in Dortmund entlassene Fredi Bobic hielt auch als Sportvorstand an dem Erfolgsgeheimnis seiner aktiven Karriere fest: Er fällte viele seiner Entscheidungen aus dem Bauch heraus, gegen Ende seiner Amtszeit auch schon mal im Alleingang. Sein Gespür aber ließ ihn zuletzt häufiger im Stich: In dieser Saison erweist sich der für sechs Millionen Euro verpflichtete „Königstransfer“ Filip Kostic bislang als Fehleinkauf, auch mit anderen Verpflichtungen der jüngeren Vergangenheit (Haggui, Rausch, Abdellaoue, Sararer) lag der VfB Stuttgart daneben. Unter dem Strich steht heute ein falsch zusammengestellter Kader.

Die Mentalität der Mannschaft: Am 16. Spieltag siegte der VfB in Hamburg mit 1:0, die Wende zum Positiven schien geschafft. Doch statt nun Hunger und Gier auf weitere Erfolge zu entwickeln und im folgenden Heimspiel gegen Paderborn vom Anpfiff weg aggressiv auf Angriff zu spielen, agierten die Schwaben rätselhaft abwartend und leidenschafts-, ja teilnahmslos. Zwei Bundesligasiege in Folge gelangen dem VfB zuletzt im September 2013 (!). Führungsfiguren, die die anderen aufrütteln und mitreißen, fehlen. Möglich immerhin, dass der schon in seinen ersten Trainingseinheiten extrem selbstbewusst und forsch auftretende Neuzugang Serey Dié diese Lücke ausfüllen kann.

Der Trainer und dessen taktische Ausrichtung: Mit seiner Devise „Die Null muss stehen“ rettete Trainer Huub Stevens die Schwaben in der vergangenen Saison vor dem Abstieg. Logisch also, dass sich der Niederländer auch nach seiner zweiten Amtsübernahme im November 2014 zunächst darauf konzentrierte, für neue Stabilität zu sorgen. In der Winterpause verpflichtete der VfB keinen neuen Angreifer, sondern mit Serey Dié einen defensiven Mittelfeldspieler; der ebenfalls umworbene Innenverteidiger Philipp Wollscheid sagte den Stuttgartern ab. Die große Aufbruchstimmung, die ein Trainerwechsel häufig mit sich bringt, blieb nach Stevens schneller Rückkehr aus. „Bei manchen Spielern spüre ich gewisse Vorbehalte gegen mich“, räumte der Niederländer schon im Dezember ein.

In der aktuellen Lage, bei bereits vier Punkten Rückstand auf Rang 15, helfen nur Siege weiter. „Wenn mir jemand einen Punkt gegen Dortmund anbietet, würde ich nicht einschlagen“, sagt Sportvorstand Robin Dutt denn auch. „Die Mannschaft kann auch gegen die Borussia drei Punkte holen, das würde ihr sehr viel Kraft geben.“ Dazu freilich muss Stevens sein Defensivkonzept nun aufweichen; der VfB muss gerade vor eigenem Publikum, wo in zehn Spielen erst ein einziger Sieg heraussprang, mutiger und mit mehr Risiko nach vorne spielen. Doch, siehe oben, die Situation ist nicht neu für die Mehrzahl der VfB-Profis. Was durchaus zum entscheidenden Vorteil für die Schwaben werden könnte, wie Dutt meint: „Die Spieler wissen genau, wie man sich aus einer solchen Lage erfolgreich befreit.“

Dortmund: Als lupenreiner Stürmer wird Marco Reus in seiner Positionsbeschreibung nicht geführt. Eher als entschlossener Grenzgänger zwischen Mittelfeld und Angriff . Insofern mutet es schon überraschend an, dass Reus mit seiner aktuellen BVB-Quote von 0,48 (35 Tore in 73 Ligaspielen) in Dortmund inzwischen Spezialisten wie Marcio Amoroso, Lucas Barrios oder Stephane Chapuisat (alle 0,47) hinter sich gelassen hat. Jetzt macht er sogar Jagd auf einen ausgewiesenen Fachmann wie Robert Lewandowski, der in 131 Liga-Einsätzen als Leiter der Dortmunder „Abteilung Attacke“ für 74 Treff er verantwortlich zeichnete und mit seiner starken Quote (0,56) nur noch von Manfred Burgsmüller (0,60) und Timo Konietzka (0,79) übertroff en wird. Das Phänomen Reus. Am Freitag nach der Partie gegen Mainz, die in der Woche seiner Vertragsverlängerung für ihn persönlich zu einem phänomenalen Triumphzug wurde, hat Reus nicht groß reden wollen. Das hat er Nuri Sahin überlassen, der gleich zu einer Hymne auf seinen Kollegen anhob und dessen Fußball ohne falsches Pathos als „einfach Weltklasse“ adelte. „Marcos Qualitäten und Quote suchen ihresgleichen“, schwärmt Sahin, „vielleicht sogar auf der ganzen Welt.“

Etwas nüchterner, so wie es eben seiner unaufgeregten Art entspricht, hat BVB-Sportdirektor Michael Zorc den Auftritt jenes europaweit umworbenen Spielers beschrieben, den er gerade erst überzeugt hat, ein neues Arbeitspapier bis 2019 zu unterschreiben. „Marco“, sagt Zorc, „kommt wieder in Form. Gegen Mainz hat er die Mannschaft mit seinen genialen Aktionen geführt.“ In seinen jetzt zweieinhalb Jahren als Angestellter von Borussia Dortmund sammelte Reus in der Bundesliga 61 Scorerpunkte (35 Tore, 26 Vorlagen). Damit hat er am Freitag seinen in 97 Spielen zusammengetragenen Wert aus Mönchengladbacher Zeiten (36 Tore, 24 Vorlagen) überboten. Seit seinem Wechsel zum BVB im Jahr 2012 liegt Reus sogar vor anderen Superstars wie Arjen Robben oder Franck Ribery: Wettbewerbsübergreifend wurden für Reus 90 Scorerpunkte notiert (50 Tore, 40 Assists), für Robben 85 (50/35) und für Ribery 77 (33/44).

Und noch eine Statistik verblüfft: Sie widerlegt die gern verbreitete, aber objektiv falsche These von der Verletzungsanfälligkeit des schnellen – und von seinen Gegnern selten pfleglich behandelten Dortmunders. Er bestritt in diesem Zeitraum exakt 108 Pflichtspiele für den BVB – neun mehr als Ribery (99) und zehn mehr als Robben (98). Dass Reus in dieser Saison unter einer „Heimspiel-Allergie“ leiden soll, war auch nur ein Gerücht: Gegen Mainz hat er erstmals auch im Signal-Iduna-Park getroffen. Noch mehr in Erinnerung bleiben wird aber, wie er in der 71. Minute vor dem Tor zum 3:2 einen Franz-Beckenbauer-Gedächtnis-Pass spielte – so als würde dieser Ball bei seinem 40 Meter weiten Flug von einem Elektronengehirn und nicht von seinem rechten Fuß gesteuert. „Unglaublich“, stammelte Pierre-Emerick Aubameyang als Abnehmer, „das ist eben Marco.“ Nur wer jeden Ballast (wie die Ungewissheit über seine Zukunft) abgeworfen hat und sich in seinem Tun vollkommen frei fühlt, kreiert brillante Momente wie diesen.

Nur der Hauch eines Kontaktes genügte, um im Spiel gegen Mainz (4:2) den Sensationspass von Marco Reus zu veredeln. Wie der meisterlich in Szene gesetzte Pierre-Emerick Aubameyang die Kugel im Fallen zum dritten Dortmunder Tor ins lange Eck lenkte, bestätigte Trainer Jürgen Klopp in einer unmittelbar vor dem Spiel gegenüber dem klubeigenen TV-Kanal BVBtotal! getroff enen Einschätzung: „Wenn eine Flanke reinkommt, versucht Auba auch mit dem großen Zehennagel noch an den Ball zu kommen.“ Und weil sich der Nationalspieler Gabuns dabei deutlich geschickter anstellt als der wenig fi ligrane Ciro Immobile, hat er sich erst einmal die Pole Position im Dortmunder Angriff gesichert. Ohnehin hat Aubameyang die laufende Saison mit jetzt schon 14 Toren und 9 Vorarbeiten in allen Wettbewerben genutzt, um seine Gesamtbilanz beim BVB nach zwischenzeitlicher Durststrecke im Frühjahr 2014 wieder deutlich aufzupolieren. Dass Aubameyang noch immer der Ruf vorauseilt, seine Stärken (Tempo!) nur in großen Räumen ausspielen zu können und massiv an Wirkung zu verlieren, wenn der Gegner eine Betriebsversammlung im eigenen Strafraum einberuft, lässt Klopp so nicht stehen. „Auba“, beharrt er, „kann auch mit dem Rücken zum Tor Fußball spielen.“

Soll heißen: Wer den mordsmäßig schnellen Angreifer allein auf seinen explosiven Antritt und seine Eignung fürs rasante Umschaltspiel reduziere, mache einen Fehler. Auch Marcel Schmelzer warnt vor derlei Schubladendenken, damit, argumentiert der Dortmunder Linksverteidiger, mache man es sich entschieden zu einfach. „Bei jedem Tor Aubameyangs“, sagt er, „wird man dann eines Besseren belehrt.“ Sportdirektor Michael Zorc stellt fest, dass sich Aubameyang „in engen Räumen immer geschickter verhält“ und die zwischenzeitlich vom Trainer bemängelten Schwächen in der Rückwärtsbewegung weitgehend abgestellt habe: „Das ist drastisch besser geworden.“ Ausgezahlt hat sich in jedem Fall, dass Klopp seinen aktuellen Top- Scorer von der Außenbahn abgezogen und ins Zentrum dirigiert hat. An sechs der letzten sieben Dortmunder Treff er gegen Freiburg und Mainz waren Aubameyang und sein kongenialer Partner Marco Reus beteiligt. Dabei ist es gewiss kein Nachteil, dass sich die beiden Torjäger auch privat bestens verstehen. Respektable 11,25 Kilometer legt Aubameyang pro 90 Minuten zurück. Dass er nur gut 29 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnt (BVB Durchschnitt: 52 Prozent), lässt sich leicht verschmerzen. Weil die Quote stimmt.

VfB Stuttgart - Borussia Dortmund Live Stream

Das Spiel zwischen VfB Stuttgart und Borussia Dortmund wird am Freitag, den 20.02.2015 um 20:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: VfB Stuttgart vs Borussia Dortmund!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "xstream.to" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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