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Live Stream VfB Stuttgart - FC Bayern München 07.02.2015 15:30 Uhr Bundesliga

Live Stream VfB Stuttgart - FC Bayern MünchenZwölf seiner zuvor 17 Punkte hatte der VfB in der Hinrunde auswärts geholt, entsprechend forsch starteten die Gäste auch diesmal in der Fremde: Moritz Leitner und Martin Harnik hatten früh Chancen, Sercan Sararer (mit seinem ersten Einsatz seit dem 14. Spieltag) und wieder Leitner gleich nach der Pause – am Ende aber stand für das Team mit den vorab meisten Auswärtstoren (16) nur ein Remis. Nach dem 0:1 gegen Gladbach wurde ein Durchstarten verpasst, zumal es nun gegen den Tabellenführer Bayern geht. Immerhin: Anders als in der Hinrunde, als sich ein 0:2 gegen Köln als Knackpunkt erwies, wurde nicht verloren. Leitner daher: „Wir müssen weiter Gas geben, mit diesem Willen könnte es klappen.“ Gegen Bayern müsse man nun „alles raushauen, was drin ist.“ Hoffnung mache generell, so Harnik, „das wir hinten sicher stehen“.

Freuen konnte sich Stevens indes über die Verpflichtung von Serey Dié (30) aus Basel. Der Ivorer, der rund 500 000 Euro kostet und bis 2017 unterschrieb, stößt nach dem Afrika-Cup nächste Woche zum VfB. Der Coach hofft, dass der zweikampfstarke Sechser eine Soforthilfe darstellt. Aber man wisse nur, „dass er fit ist“. Alles Weitere werde sich zeigen. „Ich hoffe, dass er die Qualitäten bringt, die in ihm stecken.“ Der Spieler sagt: „Es liegt an mir, mich durchzusetzen.“ Am Wochenende wird Dié noch fehlen. Gegen den FC Bayern – zu Hause, wo die Stuttgarter diese Saison kein Tor vor der Pause erzielen konnten, wo sie zuletzt in fünf Partien in Folge torlos blieben und mit fünf Punkten (drei Remis, ein Sieg – ein 1:0 gegen Hannover im September 2014) Schlusslicht der Heimtabelle sind.

Das Murren der Fans wird wieder lauter. Zwar hielten sich Pfiffe gegen Gladbach im Rahmen. Doch der Vulkan schläft nicht. Der Kapitän warnt daher: „Es ist uns bewusst, dass die Geduld der Fans nicht ewig hält. Wir haben wenig gute Heimspiele gemacht diese Saison“, so Gentner, der damit rechnet, dass es „von Heimspiel zu Heimspiel unruhiger wird, wenn wir nicht gewinnen“. Trotzdem appelliert er an seine Kollegen, nicht zu verkrampfen. „Wir dürfen uns nicht zu viel Druck auflasten.“ Dennoch sollte man „schon bald einen Heimsieg landen“. Die nächste Chance bietet sich am Samstag, wenn der Rekordmeister anreist. Mit Frust in den Beinen und Wut im Bauch. Ein Vor- oder Nachteil für den VfB? Sven Ulreich: „Auch die Bayern sind schlagbar. Das hat man gegen Wolfsburg gesehen.“ Sein Lächeln verrät, dass es sich bei dieser Aussage mehr um einen Mutmacher handelt. Wozu auch das jüngste Heimspiel gegen den Südrivalen nur bedingt dient. Im Januar 2014 boten die Schwaben dem Meister Paroli – bis zur dritten Minute der Nachspielzeit. Dann traf Thiago zum 2:1 für die Bayern, eine weitere Heimniederlage.

Selbst der Rechtfertigungsversuch des Übeltäters wirkte zaghaft. „Ich glaube, ich treffe ihn vor dem Sechzehner“, sagte Jerome Boateng, wusste letztlich aber, dass ihm die Argumente gegen seinen Platzverweis fehlten. Die Aktion sei „schwer zu sehen“ gewesen, merkte er zögerlich an, „da kann der Schiedsrichter entscheiden, wie er will“. Bastian Dankert hatte keinerlei Freiraum. „Bei mir ist es klar“, sagte Boateng noch, „dass es Rot gibt, bei meiner Wucht“ – 90 Kilo bei 1,92 m Körpergröße. Boateng hatte den allein in Richtung Strafraum spurtenden Sidney Sam kurz vor der Sechzehnmeterlinie touchiert und ihn dann im Sechzehner mit dem rechten Knie und Oberschenkel an der Hüfte getroffen. „Der entscheidende Kontakt war innerhalb“, erläuterte der Schiedsrichter. „Wo das Foul anfängt, ist nicht mehr entscheidend. Der letzte Kontakt erfolgte im Strafraum.“ Wegen dieser eindeutigen Beweislage ersparte sich auch Pep Guardiola jede Diskussion über diese Entscheidung. „Wir kennen die Regel, also können wir uns nicht beschweren“, sagte Manuel Neuer, „das ist halt so, schadet uns aber natürlich.“ Und wie!

Der FC Bayern muss vorerst auf seinen besten und schnellsten Innenverteidiger verzichten, der Mann mit der Nummer 17 hatte ein herausragendes Jahr 2014 und hat die Kollegen im Abwehrzentrum, Dante, Medhi Benatia und den Rekonvaleszenten Holger Badstuber klar überholt. Boateng droht eine Sperre von drei Ligaspielen, weil bei einem Mindeststrafmaß von einer Partie zwei weitere dazu gerechnet werden, da er Wiederholungstäter ist und der Strafstoß torlos blieb. Letztmals hatte der 50-malige Nationalspieler am 3. Mai 2014 beim Hamburger SV wegen einer Tätlichkeit Rot gesehen (zwei Spiele Zwangspause), davor am 23. Oktober 2011 in Hannover (Tätlichkeit, 2 Spiele) und am 20. Dezember 2009, seinerzeit im HSV-Trikot (Notbremse, 1 Spiel). Zu den drei Roten Karten in der Bundesliga kommen noch zwei in der Champions League: am 2. Oktober 2013 bei Manchester City und am 5. Dezember 2012 gegen BATE Baryssau.

Die letzte Stunde des Dienstags war schon angebrochen, als Bastian Dankert und seine Kollegen ihre Kabine verließen. Die Spieler beider Klubs hatten die Stätte längst verlassen. Es gab viel zu analysieren für die Unparteiischen nach diesen für sie komplizierten 90 Minuten. Besprochen wurde unter anderem der spektakuläre Auftritt Pep Guardiolas vor und bei der 1:0-Führung. Der Bayern-Trainer hatte sich, nachdem Robert Lewandowskis Billard-Tor nicht anerkannt wurde, in Richtung des Assistenten Markus Häcker aufgemacht und auf ihn direkt an der Eckfahne eingeredet. Auf dem Rückweg – soeben hatte Arjen Robben das 1:0 erzielt – umarmte er den Vierten Offi ziellen Robert Kempter. Eine eigentlich überfällige Reaktion und Sanktion der Unparteiischen blieb aus. „Weil sich Guardiola nicht unsportlich benommen und meinen Assistenten nicht beleidigt hat“, so Dankert.

Der Spanier habe gefragt, was bei Lewandowskis Tor gewesen sei und sich dann sogar entschuldigt. Auch die vom Statut untersagte Berührung des Vierten Offi ziellen wollte der Referee praxisorientiert „wie ein Fußballer“ sehen, also verzichtete er darauf, Guardiola auf die Tribüne zu schicken. Nun war es nicht das erste Mal, dass der an der Seitenlinie extrem emotionale Fußballlehrer alle Regeln missachtet. Die Abgrenzung der Coachingzone übertritt er nahezu immer, auch gegen Schalke; beim 0:0 in Mönchengladbach in der Hinrunde war er Bibiana Steinhaus, die Vierte Offi zielle, angegangen. Auch jener Fehltritt blieb folgenlos. Weil der Startrainer einen Promi-Bonus genießt? „Nein, nein“, sagt Dankert. Es komme vor allem auf die Wortwahl beim Wortwechsel an. Matthias Sammer, der schon nach einer halben Stunde bei der Jury an der Seitenlinie protestiert hatte, „macht es ein bisschen anders“, sagte Dankert: „Der war kurz vor dem Ausfl ug auf die Tribüne.“

Horst Heldt findet Guardiolas Benehmen „selbstverständlich nicht okay“. Der S04-Manager nennt es „außergewöhnlich, dass ein Trainer an der Eckfahne auftaucht; aber wenn sich keiner aufregt, kommt es nicht zur Geltung“. Ob die Liga- Schiedsrichter Guardiola weiter mit so viel Nachsicht begegnen? „Ein Trainer muss die Coachingzone respektieren“, betont DFL-Schiedsrichtermanager Hellmut Krug. Vereinzelte Übertretungen verlangten keine sofortige Verbannung auf die Tribüne. Im aktuellen Fall „waren keinerlei Aggressionen im Spiel“, die Spielleiter hätten ihren Handlungsspielraum richtig genutzt. Unabhängig von diesen jüngsten Ereignissen fi el der Führungsspitze der Schiedsrichter sehr wohl auf, dass Guardiola häufi g die Coachingzone verlässt. Er muss fortan mit einer genaueren Beobachtung rechnen. Damit sich nicht der Eindruck verfestigt, er werde bevorzugt behandelt.

Um kurz nach 23 Uhr verlässt Arjen Robben als letzter Bayern-Spieler die Kabine. Die Dopingprobe hat den Niederländer aufgehalten, das 1:1 gegen Schalke ist seit mehr als einer Stunde Geschichte. Viel Zeit zum Nachdenken für den Stürmer, aber auch zum Abkühlen. Direkt nach dem Schlusspfiff hat Robben seinen Ärger über das Gegentor rausgelassen. Eine gute Stunde später wiederholt er seine Kritik. Ruhig, nachdrücklich. Aus Angst vor fatalen Folgen in der Champions League. „Da kann so ein Tor tödlich sein“, betont er. Und legt los: „Ich finde es ärgerlich. Wenn man 1:0 in Führung geht, muss man zumachen. So ein Kopfballtor darf nicht passieren. Wir wissen alle, dass Höwedes der kopfballstärkste Spieler Schalkes, vielleicht sogar der Bundesliga ist. Da musst du dein Leben reinlegen, dass er nicht zum Köpfen kommt.“ Der FC Bayern verteidigt gegen Standards im Raum. In besagter Szene springt Robert Lewandowski unter dem Ball durch, Mitchell Weiser kann Höwedes nicht folgen. „Wir haben es in der Halbzeit noch angesprochen, dass die defensiv spielen und nur ein Tor nach einem Konter oder einer Standardsituation schießen können“, schimpft Robben, wo alle anderen Fortschritte gegenüber dem 1:4 in Wolfsburg betonen. Aber: Die folgenreichste Szene, als Jerome Boateng nach einer Notbremse vom Platz muss, entspringt eben erneut einem Konter. Die Bayern bleiben hier auffällig verwundbar. Nach knapp fünf Minuten wird Robben am Ende milde. „Ich bin ganz ruhig. Wir müssen aufpassen, kritisch sein, aber auch realistisch.“ So wie er.

Ob diese große Geste vor großem Publikum Robert Lewandowski tatsächlich versöhnte? Bevor der Mittelstürmer endlich den Auftrag zur aktiven Beteiligung gegen Schalke erhielt, umarmte ihn Pep Guardiola theatralisch an der Seitenlinie. 54 Minuten lang hatte Lewandowski zuschauen müssen. In Wolfsburg war der Torjäger für die letzten 20 Minuten von seinem Chef aus dem Spiel befohlen worden – eine ungewöhnliche Maßnahme, bei einem 1:3-Rückstand. Und auch dieses Mal traf Guardiola seltsame Personalentscheidungen. Mario Götze, bis dahin gut im Spiel, opferte er nach Boatengs Platzverweis gegen Dante. Dabei hätte Götze mit seiner Ballsicherheit in Unterzahl gewiss eher helfen können als der überforderte Mitchell Weiser oder der schwache Xabi Alonso. Schon in Wolfsburg musste Götze, obwohl diensttauglich, 70 Minuten draußen sitzen. Mit solchen Aktionen wird dieser Edeltechniker nicht gestärkt. Bei Lewandowski ist es genauso. Für ihn musste wie vorigen Freitag der stets torgefährliche Thomas Müller raus. Wie Götze verließ er den Platz wenig begeistert, siehe ihre Körpersprache. Guardiola wollte freilich „kein Problem“ erkennen. Noch nehmen die Stars alles hin. „Das war seine Entscheidung, aber natürlich will ich immer spielen“, sagte Lewandowski. Er hofft nun, „das nächste Spiel wird besser, für die Mannschaft – und für mich“. Zur weiteren Integration braucht er die permanente Praxis. Und große Spieler müssen spüren, dass sie feste Größen und nicht beliebig austauschbar sind.

VfB Stuttgart - FC Bayern München Live Stream


Das Spiel zwischen VfB Stuttgart und FC Bayern München wird am Samstag, den 07.02.2015 um 15:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: VfB Stuttgart vs FC Bayern München!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "xstream.to" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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