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Live Stream Werder Bremen - Bayer 04 Leverkusen 08.02.2015 15:30 Uhr Bundesliga

Endlich wollten sie auch mal in der Fremde punkten. Ganze fünf Zähler in neun Auswärtspartien standen vor Hoffenheim auf dem Konto. Nach dem Gastspiel beim Lieblingsgegner aus dem Südwesten sind es drei mehr: zweiter Auswärtssieg der Saison, völlig verdient der zweite Erfolg nach dem Erfolgserlebnis in Mainz bei der Premiere von Viktor Skripnik. Befreiungsschlag geglückt: Werder lebt wieder und hat sich aus der direkten Gefahrenzone abgesetzt. Nun folgen die Heimspiele gegen Leverkusen und Augsburg – und zu Hause ist Bremen erst recht eine Macht. „Wir wollen den Gegner richtig ärgern“, so die Parole von Cheftrainer Skripnik. Entsprechend gestaltete sich die taktische Ausrichtung. Rückgriff auf das Rezept, das in heimischer Umgebung glückte: frühes Stören, Pressing und hohes Verteidigen in der Raute. Kurzum: Eher agieren als reagieren, wie es der Ukrainer angekündigte, sollte seine Elf auch bei diesem Auswärtsauftritt.

Werder dabei mit einer überraschenden Änderung: Mit der Berufung von Santiago Garcia für den jungen Janek Sternberg setzte Skripnik diesmal auf Routine. Dass Clemens Fritz den gesperrten Zlatko Junuzovic vertrat, war programmgemäß. Mutig die Hanseaten, frech von Beginn an. Courage, die belohnt wurde: Davie Selke mit der Vorlage für Franco di Santo. Dieser bestätigte seinen Lauf: platzierter Schuss mit links zur Führung, sein neunter Saisontreffer. Ein optimaler Start, doch keine Fortsetzung. Die Gastgeber aktiver und stärker, die Gäste nun defensiver. Nur noch mit Abwehraufgaben beschäftigt, ließ sich die Skripnik- Elf zu sehr hinten reindrücken. Die Abwehr, inklusive Torwart Raphael Wolf, wackelte und kassierte den Ausgleich.

Werder präsentierte nunmehr das altbekannte Auswärtsgesicht. „Wir wollen uns in der Auswärtstabelle verbessern“, hatte Thomas Eichin gehofft. Zunächst schien es so, als ob dies ein frommer Wunsch bleiben sollte. Doch nach dem Wechsel gab es erneut die positive Wende für Werder: abermals ein furioser Start, vollendet durch Bargfredes ersten Saisontreffer zum 2:1-Siegtor. Werder nun wie verwandelt gegenüber der Schwächephase im zweiten Teil der ersten Hälfte. Die Truppe bestätigte den Aufswärtstrend, wie es Geschäftsführer Eichin vermutet hatte: „Von Woche zu Woche wird die Handschrift von Viktor Skripnik immer deutlicher.“

Viele Chancen erarbeitete sich Bayer 04 wieder nicht, dank Stefan Kießlings wiederentdecktem Torriecher reichte es trotzdem für drei Punkte. Der Stürmer verwandelte die zweite Tormöglichkeit für Leverkusen zum 1:0-Erfolg. Es war erst der vierte Saison-treffer des Goalgetters. Aber ein enorm wichtiger. Nach dem dürftigen Auftritt zuvor gegen Borussia Dortmund sorgte der 31-Jährige für den zweiten Bayer-Sieg seit Ende November. Die Kritik wird zunächst einmal leiser werden. Hinzu kommt, dass Trainer Roger Schmidt wieder auf Heung- Min Son zurückgreifen kann. Der Südkoreaner wird am Donnerstag vom Asien-Cup zurückerwartet. „Er wird eventuell eine Option für Bremen sein“, sagt Schmidt. Son könnte Julian Brandt aus der Startelf verdrängen, der für den verletzten Josip Drmic (Wade/Achillessehne) ins Team gekommen war.

Brandt machte seine Sache ordentlich, Leverkusens Grundproblem konnte aber auch er nicht abstellen. Was von einem 18 Jahre alten Youngster, der erstmals seit November in der Startelf stand, allerdings auch zu viel verlangt wäre. Vor allem in der ersten Halbzeit hörte man Schmidt immer wieder „Julian, Julian“ hineinrufen, der Trainer war wohl mit den Laufwegen Brandts unzufrieden. Nach dem Sieg in Berlin kann der Coach durchatmen, im Spiel nach vorne klemmt es aber weiterhin bei Bayer. Dabei galt im vergangenen Sommer Schmidts Spielweise als zu riskant. Mehr Gegentore wurden prognostiziert – doch das Gegenteil trat ein.

Die Defensive steht, in der Kyriakos Papadopoulos nach dem Ausfall von Emir Spahic (grippaler Infekt) ein gelungenes Comeback nach schwerer Schulterverletzung im November feierte. „Wir verteidigen konstant auf höchstem Niveau. Wir haben zehn Spiele kein Tor mehr aus dem Spiel heraus bekommen“, analysiert der Trainer. So rund läuft es offensiv nicht, wie Schmidt eingesteht: „Jetzt geht es darum, diese höchste Qualität auch im vorderen Bereich rein zu kriegen. Aber das ist etwas, was wir mit der Zeit entwickeln müssen.“ Nach Kießlings Treffer können sie in Ruhe daran arbeiten, dass Torchancen keine Mangelware bleiben (29 Treffer gegenüber 36 im Vorjahr). Es damit zu erklären, dass mit Kruse, Son und Drmic drei Angreifer ausfielen, greift zu kurz. Vielmehr muss sich Schmidt Gedanken machen, warum sein Offensivfußball weniger Chancen generiert als der abwartende Spielstil, den Bayer unter Sami Hyypiä pflegte.

Werder Bremen - Leverkusen Live Stream


Das Spiel zwischen Werder Bremen und Bayer 04 Leverkusen wird am Sonntag, den 08.02.2015 um 15:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Werder Bremen - Bayer 04 Leverkusen!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "xstream.to" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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