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Live Stream FC Augsburg - FSV Mainz 05 14.03.2015 Bundesliga

Live Stream FC Augsburg - FSV Mainz 05Augsburg: Schnelles Umschalten ist eine große Stärke des FC Augsburg, davon kann sich jeder überzeugen, der dieser Mannschaft zuschaut. Blitzartig geht es von hinten nach vorne, Daniel Baier und Halil Altintop verteilen die Bälle, Tobias Werner und Raul Bobadilla rasen die Flügel entlang, die Laufwege sind abgestimmt, die Pässe zerschneiden die Abwehr, und am Ende liegt der Ball oft im Tor. Markus Weinzierl hat diese Gegenstöße in jahrelanger Kleinarbeit einstudiert und verfeinert. Am Samstag zeigte der Trainer, dass er auch abseits des Platzes schnell umschalten kann. Auf einen Schlag wechselte der 40-Jährige nach dem Sieg gegen Wolfsburg von Defensive auf Off ensive, von Zurückhaltung auf Angriff slust, von Abstiegskampf auf Europa League. Monatelang hatten alle beim FCA brav heruntergebetet, dass es nur darum gehe „so schnell wie möglich 40 Punkte“ zu holen.

Sie spielten zwar oft wie ein ernsthafter Kandidat für das internationale Geschäft, aber sie wollten das nicht zugeben. Das brachte zwar keine Schlagzeilen, aber es war logisch und nachvollziehbar. Genau wie der Zeitpunkt, den Weinzierl wählte, um die offi zielle Rhetorik zu verändern. Der Auftritt gegen die bis dahin beste Rückrundenmannschaft war ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass Augsburg zu Recht seit dem 23. November unter den Top 6 steht (siehe Infofl äche). Und Weinzierl vollendete die Vorarbeit, die ihm sein Team geliefert hatte: „Mit 38 Punkten haben wir den Klassenerhalt sicher“, ist er überzeugt. „Wir können nach 24 Spielen behaupten, dass wir nicht absteigen. Aus dieser Situation können wir super angreifen.“ Das neue Ziel heißt Europa. „Die Pfl icht ist erfüllt, jetzt schauen wir, was in der Kür geht“, sagte Weinzierl, „wer nach zwei Dritteln der Saison oben dabei ist, will auch am Ende oben dabei sein.“ Und nach mehrmaligem Nachfragen nahm er das bislang verbotene E-Wort auch selbst in den Mund: „Die Jungs wollen nach Europa – und wir auch. Wenn es gelingt, wäre es eine Sensation.

Wenn nicht, wäre es für den FC Augsburg normal.“ Wie Weinzierl wagten sich auch die Spieler aus der Deckung: „Wir wollen keinen mehr an uns vorbeilassen“, formuliert Werner den neuen Anspruch und schielt sogar nach oben in Richtung Königsklasse: „Die Champions-League-Hymne ist schon eine Sensation“, bekannte der dienstälteste FCA-Profi (seit 2008) mit einem Schmunzeln. Ein bisschen Träumen ist erlaubt, schließlich siegte Augsburg im eigenen Stadion nun gegen Gladbach (2:1) und Wolfsburg (1:0), gegen Leverkusen gab es ein 2:2. Auf die kleine Durststrecke von vier Spielen ohne Sieg hatte der FCA gegen den Tabellenzweiten eine starke Antwort parat. „Wir standen zum ersten Mal etwas unter Druck“, fand Werner. Er und sein Team hielten diesem stand. Elf Punkte hat Augsburg nun 2015 geholt, zwei mehr als zum gleichen Zeitpunkt der Hinrunde. Der Vorsprung auf Rang sieben beträgt fünf Zähler und kann nun gegen Mainz sowie in Freiburg ausgebaut werden. Zu viel Off ensive gönnt sich der FCA aber trotz dieses Zwischenstands nicht. „Wir planen jetzt für die 1. Liga“, sagt Manager Stefan Reuter. Noch nicht für die Europa League. Sein Ziel dabei ist aber klar: „Es ist wichtig, dass ein Großteil der Mannschaft zusammenbleibt.“ Oben auf der Agenda steht eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags von Halil Altintop.

Mainz: Chance und Risiko liegen eng beieinander – insofern ist es klar, dass Christian Heidel immer wieder betont, dass bei Mainz 05 niemals ein Spieler unverkäuflich sein wird. Die Rheinhessen sind ein „Entwicklungsverein“, wie der Manager seinen Klub selbst im kicker- Interview genannt hat. Heißt: Spieler günstig oder ablösefrei zu verpflichten, ihren Wert zu steigern und bei einem Verkauf das Kapital teils in dieses Modell zu reinvestieren oder für schlechte Zeiten zu bunkern. 20 Millionen Euro Eigenkapital, was einer Quote von 37 Prozent entspricht, sind die Frucht. Das gibt den Nullfünfern mittlerweile den Handlungsspielraum, an die Grenze zu gehen. Ergo: Heidel ist nicht per se auf Verkaufseinnahmen angewiesen, kann abwägen.

Beispiele in der vergangenen Sommerpause: Eric Maxim Choupo- Moting ging ablösefrei zu Schalke, obgleich für den Kameruner auch vor Vertragsende gute Angebote vorlagen. Nicolai Müller dagegen ließ er für 4,5 Millionen zum HSV ziehen. Aktuell stehen vor allem zwei aus dem Kader von Trainer Martin Schmidt im Fokus der zahlungskräftigeren Konkurrenz: Johannes Geis (Vertrag bis 2017) und Shinji Okazaki (Vertrag bis 2016). Für den Japaner hatte Heidel sich bereits im Winter erfolgreich als Grenzgänger versucht und ein Angebot von Premier-League- Schlusslicht Leicester City über rund 12 Millionen Euro, das sich über verschiedene Klauseln auf bis zu 15 Millionen hätte erhöhen können, ausgeschlagen. Was nicht heißen muss, dass der 28-Jährige bei entsprechenden Anfragen im Sommer auf Gedeih und Verderb gehalten werden wird. Viel hängt mit Okazakis Wunsch zusammen, einmal in der Premier League aufzulaufen. Dass er den hat, ist verbrieft. Dass die englische Beletage über zahlungskräftige Klubs verfügt und der beste Mainzer Torschütze mit neun Bundesligatreffern ein Jahr später ablösefrei wechseln könnte, ebenfalls.

Allein: Ein konkretes Angebot gibt es laut Heidel momentan weder für ihn noch für Geis. Deshalb machen sie sich in Mainz – Stand jetzt – noch keine Gedanken um einen Nachfolger für den Freistoßspezialisten. „Ich verpflichte keinen für den Fall, dass er geht“, sagt Heidel. Klingt (noch) nicht nach Abschied, zumal der 21-Jährige selbst mehrfach erklärt hatte, dass zunächst der Kampf um den Klassenerhalt im Fokus stehe. Hier könnte die Ausgangslage nach der Stabilisierung unter Schmidt schlechter sein, ebenso in zwei weiteren Personalfragen: Julian Baumgartlinger und Yunus Malli, deren Verträge im Sommer enden. Mit beiden laufen die Gespräche. Malli hat Anfragen aus dem In- und Ausland. Der 23-Jährige will in der Bundesliga bleiben. Dass er unter Schmidt genauso gesetzt ist wie unter Kasper Hjulmand, macht eine Vertragsverlängerung für ihn nicht unattraktiver. Und Baumgartlinger gilt als Fixpunkt im Team, menschlich wie sportlich. Insofern ist davon auszugehen, dass sich Heidel auch in diesen beiden Fällen als Grenzgänger versucht, um sie an Mainz 05 zu binden.

FC Augsburg - FSV Mainz 05 Live Stream

Das Spiel zwischen FC Augsburg und FSV Mainz 05 wird am Samstag, den 14.03.2015 um 15:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: FC Augsburg vs FSV Mainz 05!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "xstream.to" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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