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Live Stream Hamburger SV - Hertha BSC 20.03.2015 Bundesliga

Live Stream Hamburger SV - Hertha BSCHamburg: Die einzigen öffentlichen Einheiten dieser Woche fanden am Dienstag hinter Sichtschutz statt, für Mittwoch und Donnerstag hat Joe Zinnbauer dann auch offi ziell Geheimtraining angesetzt. Hamburgs Trainer macht in diesen für ihn entscheidenden Tagen zu und passt sich damit exakt der Strategie seiner Bosse an. Bedingungslose Treuebekenntnisse zu dem Oberpfälzer gibt es vor der Partie gegen Hertha BSC nicht mehr, dafür wurde intern gesprochen – allein ein Sieg sichert Zinnbauer den Job. Dienstag hatten sich Dietmar Beiersdorfer, Peter Knäbel und Bernhard Peters getroff en. Unverändert ist es ihr Wunsch, mit dem früheren Regionaliga-Coach diese Saison zu Ende zu bringen, um im Sommer ein zweites Mal den Kampf um die große Lösung Thomas Tuchel aufzunehmen.

Doch die Verantwortungsträger haben in den ersten Wochen des neuen Jahres auch registriert, dass sich die Hoffnungen auf eine spielerische Weiterentwicklung unter Zinnbauer wie Seifenblasen aufgelöst haben. Längst geht es deshalb nicht mehr allein um die Planung der Zukunft, sondern um die Gestaltung der Gegenwart. Zwischen dem Coach und der Führungstroika herrscht ein vertrauensvolles Verhältnis, er soll eingeweiht sein in die Überlegungen seiner Vorgesetzten. Die haben ihm lange zugutegehalten, dass immer neue Ausfälle die Entwicklungsprozesse verlangsamt haben, sehen angesichts der eklatanten Offensivschwäche nun aber auch das Minimalziel Klassenerhalt in akuter Gefahr. Zu Recht: Auf die Partie gegen Mitkonkurrent Berlin folgen die Top- Teams Leverkusen und Wolfsburg. Allein durch die Spielplangestaltung ist Hamburg am Freitag zum Siegen verdammt. Hinzu kommt in der Causa Zinnbauer: Mittlerweile mehren sich auch Zweifel unter den Führungsspielern. Die verweigern ihm zwar keineswegs die Gefolgschaft, wirken aber zunehmend hilfl os bei der Mission, den Vorwärtsgang zu finden.

Für Freitag bahnt sich ein erneuter Versuch mit Rafael van der Vaart auf der Doppelsechs an – es ist der wohl letzte. Unbestritten ist, dass es Zinnbauer geschafft hat, bei seinem Personal die Bereitschaft zu wecken, läuferisch und kämpferisch an die Schmerzgrenze zu gehen. Das Spielsystem nach den Schlüsselspielern im Kader auszurichten, ist ihm indes nur bedingt gelungen: Van der Vaart war als bester Fußballer wochenlang außen vor, obwohl selbst Mitspieler offen spielerische Probleme beklagen, und nach Pierre- Michel Lasogga in der Hinserie verzweifelt auch Sturmhoff nung Ivica Olic zusehends am rustikalen Stil.

Immerhin, Lasogga meldet sich startklar für Hertha, und der Coach plant mit Doppelspitze. „Die Chance, dass Lasogga spielt“, sagt er, „ist groß.“ Ein Stilbruch ist am Freitag dennoch nicht zu erwarten. „Ich würde mir mal ein richtig dominantes Spiel wünschen“, versichert der Trainer zwar, „aber es zählen allein die drei Punkte.“ Der Zweck heiligt in dieser Saison die Mittel. Auch die Bosse sehen das grundsätzlich so. Zumindest so lange, wie Zinnbauer den HSV über Wasser hält. Darauf setzen auch jetzt alle. „Wir hatten schon einige Sechs-Punkte-Spiele“, weiß der 44-Jährige und sagt, „das Vertrauen des Vereins macht mich stolz. Aber es geht hier nicht um Zinnbauer.“ Das würde sich bei einer Niederlage gegen Berlin ändern.

Berlin: Dass Berlin gegen Hamburg in dieser Woche bei der Auswahl der deutschen Olympia-Bewerberstadt für 2024 verlor? Interessiert den Wahl-Berliner Pal Dardai  nicht mal am Rande. Dass beim HSV im Falle eines Hertha-Sieges über den Trainer debattiert würde? Ist für Dardai ebenfalls kein Th ema. „Wir sind wichtig, nicht der Gegner“, betont der Ungar. „Unsere Situation ist immer noch schwierig genug. Wir dürfen nicht nachlassen.“ Herthas Trainer erwartet am Freitag „ein zweikampfbetontes, aggressives Spiel“. Psychologisch wähnt sich Hertha angesichts des zarten Aufwärtstrends im Vorteil, erstmals in dieser Saison ist man drei Spiele in Folge ungeschlagen. „Durch die Rückkehrer haben wir mehr Konkurrenzkampf im Kader als in der Hinrunde“, sagt Manager Michael Preetz. „Es bildet sich eine Achse – zum ersten Mal in dieser Saison.“ Lange Zeit fehlte es an Beständigkeit – in der Leistung und beim Personal. Jetzt sagt Dardai: „Die Zeit der Experimente ist vorbei.“ Gegen den HSV könnte erstmals seit Ende November (12./13. Spieltag) in zwei aufeinanderfolgenden Spielen dieselbe Startelf aufl aufen.

Unter Dardai hat sich vor Keeper Kraft ein zentrales Gerüst gebildet, das Hertha Halt gibt: Sebastian Langkamp (27 Jahre/sieben Saisoneinsätze): Verpasste fast die komplette Hinrunde wegen eines Außenbandteilrisses im Sprunggelenk und einer knöchernen Randkantenabsprengung im Fersenbein.Verlor nach einer Gelb-Roten Karte im zweiten Rückrundenspiel, dem letzten Spiel unter Jos Luhukay (Leverkusen/ 0:1), seinen Platz. Der Innenverteidiger zählt seit drei Spielen wieder zum Stamm, gewann gegen Schalke 92 Prozent seiner Zweikämpfe. „Basti hat uns geholfen, zu mehr Stabilität zu fi nden“, lobt Preetz. „Er spielt zuverlässig.“ Fabian Lustenberger (26/18): Schied gegen Schalke wegen einer Prellung des Schienbeinköpfchens aus, trainiert seit Dienstag wieder mit. Der Kapitän nähert sich nach dem schwierigen Jahr 2014 (zwei Muskelfaserrisse am Hüftbeuger, Anriss der Adduktorensehne) seiner Topform. „Seine Ballsicherheit und Übersicht machen sich bemerkbar“, sagt Preetz. „Er ist jetzt körperlich nahe am Top-Level, auch die Umstellung auf seine alte Position brauchte etwas Zeit.“

Dardai sieht den Schweizer, der unter Luhukay Abwehrchef wurde, im Mittelfeld. Per Skjelbred (27/17): Der Ex-Hamburger ist neben Lustenberger gesetzt. „Beide“, erklärt Dardai, „machen es sehr gut.“ Auch Preetz sagt: „Per ist defensiv und off ensiv wichtig für uns.“ Großer Aktionsradius, Top-Mentalität – das Defi zit des Norwegers: mangelnde Torgefahr. Valentin Stocker (25/17): Ist wie Skjelbred noch ohne Saisontor, aber mit neun Assists mit Bayerns Ribery der viertbeste Vorlagengeber der Liga (hinter de Bruyne/17, T. Müller/12, Junuzovic/10). Dardai sagt: „Sehr fl eißig, sehr bissig – er will immer und hat mich im ersten Training überzeugt.“ Preetz nennt Stocker „einen Mann für die entscheidenden Aktionen“. Das soll auch der HSV spüren.

Hamburger SV - Hertha BSC Live Stream

Das Spiel zwischen Hamburger SV und Hertha BSC wird am Freitag, den 20.03.2015 um 20:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Hamburger SV vs Hertha BSC!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "xstream.to" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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