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Live Stream Hannover 96 - TSG Hoffenheim 25.04.2015 Bundesliga

Live Stream Hannover 96 - TSG HoffenheimHannover: Als das Spiel beendet und das Debakel perfekt war, wurde es nach der blutleeren Vorstellung doch noch einmal betriebsam bei 96: Noch auf dem Rasen der Bay-Arena will sich das Team zu einer spontanen Analyse zusammenfinden. TV-Kameras fangen ein, wie Manuel Schmiedebach sich jedoch vorzeitig aus dem Kreis der Kollegen abdreht. Der 26-Jährige, der in den nächsten Tagen seinen Vertrag in Hannover verlängern will, aktuell aber seine Erstliga-Zukunft dort schwer gefährdet sehen muss, dreht Richtung Ausgang ab. Vor allem Leon Andreasen versucht, Schmiedebach zu stoppen, wird von seinen Kollegen jedoch zurückgehalten. „Wir wollten nur kurz was besprechen, aber waren schwer zu erreichen“, erklärt der Däne, der am ehesten noch das Zeug hat, als Kämpfer und Anführer voranzugehen, die Szene.

Und er macht aus seiner Enttäuschung keinen Hehl: „Ich hatte ein gutes Gefühl unter der Woche, die Lage war irgendwie ernster. Die Ansprache von Trainer und Sportdirektor hat gutgetan. Wir haben gut trainiert, hart trainiert, konzentriert gearbeitet – und jetzt stehen wir wieder hier, enttäuscht. So darf man nicht verlieren.“ Die Aussprache, zu der die Spieler auf dem Platz vergeblich angesetzt hatten, erfolgte in Leverkusen schließlich in der Kabine, wo die Spieler ein kleines „Lebenszeichen“ gaben, es wenigstens verbal etwas krachen ließen und sich die Defizite vergegenwärtigten. „Das wurde direkt nach dem Spiel schon innerhalb der Mannschaft angesprochen und zwar auch ein bisschen lauter“, bestätigt Dirk Dufner. „Aber ohne dass es gegenseitige Vorwürfe gab, sondern allgemein, nach dem Motto: So geht’s nicht.“ Der Manager zeigte sich tief enttäuscht und bezeichnete die Vorstellung als „ungenügend“ und „beschämend“.

Schlicht und ergreifend nicht bundesligatauglich eben. „Wir brauchen nicht nach den anderen Ergebnissen zu schauen, wenn wir solche Leistungen abrufen. Denn dann schaffen wir es auf keinen Fall“, weiß auch Dufner nur zu genau. Mit dieser Meinung steht der 47-Jährige wahrlich nicht alleine da. Mangelhaft in ausnahmslos allen Bereichen präsentierte sich die 96-Elf, die zum Unmut ihres bedauernswerten Torhüters sogar die Grundlagen vermissen ließ. „Es ist erst mal wichtig, dass wir die einfachen Sachen machen. Dazu zählen auch Standardsituationen“, moniert Ron-Robert Zieler. „Man kann schon erwarten, dass man zunächst einmal die Basics richtig macht.“ Der Nationaltorhüter richtet einen klaren Appell an seine Vorderleute: „Ich werde alles geben, und das erwarte ich auch von jedem Mitspieler.“ Ob es dann für den Klassenverbleib reicht? Daran zweifelt offenbar selbst Zieler nach den frischesten Eindrücken ein wenig. „Wir müssen uns auf alles einstellen. Wir müssen alles dafür tun, dass wir direkt drinbleiben. Und wenn es über die Relegation geht, dann geht es eben über die Relegation. Wir müssen jetzt zusehen, dass wir punkten.“

Hoffenheim: Seit Wochen wähnen sie sich im Kraichgau auf dem Sprung. In das Elitedrittel der Liga, in einen internationalen Wettbewerb. Dieser lange nur erhoffte, zuletzt aber auch klar kommunizierte nächste Schritt will einfach nicht gelingen. Nun muss eine Mannschaft selbst mit diesen Ambitionen nicht zwingend zu Hause Bayern München besiegen. Allerdings wirft die Art und Weise, wie sich die TSG am Samstag gegen den personell und auch mental angeschlagenen Rekordmeister präsentierte, ebenso Fragen auf, wie die mittlerweile bedenkliche Gesamtbilanz in der Rückrunde. „Man hatte das Gefühl, sie wollten nicht ganz so viel, da lag der Fokus wohl schon auf Porto“, bestätigte Oliver Baumann selbst nach der Partie noch die ohnehin allseits erwartete Münchner Motivationslage, „besser kann man sie nicht erwischen.“

Warum also ließen diese auf aktive, aggressive Vorwärtsverteidigung gedrillten Hoffenheimer ausgerechnet diesen angezählten Gegner dann weitgehend in Ruhe? Den sie sogar in München und in weitaus besserer Verfassung auf eigenem Platz gnadenlos gejagt und vor enorme Probleme gestellt hatten. „Weil wir uns mit dieser Formation am meisten gegen die Bayern ausgerechnet haben“, erklärte Trainer Markus Gisdol, „es wäre möglich gewesen, Tore zu schießen, wenn wir die klaren Dinger verwertet hätten. Und dann kämen diese Fragen nicht.“ Sicher hätte Anthony Modeste allein vor Neuer treffen können. Allerdings hätten da die Bayern, denen zaghaft-zögerliche und weit zurückweichende Gastgeber zusehends wieder zur gewohnten Kombinationssicherheit verhalfen, längst führen müssen (Lewandowski, 18.). Also kam es, wie es kommen musste. „Wir wollten den Gegner locken“, verriet Kevin Volland, musste aber eingestehen: „Klar sind wir zu tief gestanden, dann tut sich Bayern leicht, die Räume auszuspielen.“ Gegen diese Münchner das falsche Rezept. Das erklärt vielleicht die Niederlage am Samstag. Nicht aber die vierte in einem Pfiichtspiel nacheinander. Das widerfuhr der TSG zuletzt vor zwei Jahren (21. bis 24. Spieltag), als der Klub der 2. Liga entgegentrudelte. In der Liga addieren sich aktuell schon sieben Misserfolge in zwölf Partien seit dem Winter.

Da summieren sich alarmierende Zahlen. In der Tabelle der Rückrunde, die der Hinrundensiebte schon mit drei Niederlagen begann, sind die Hoffenheimer bis auf Rang 14 abgerutscht. Nur die abstiegsbedrohten Klubs aus Stuttgart, Hamburg, Paderborn und Hannover sind seither noch schlechter notiert. Gegenüber der Vorsaison hatte sich die TSG in der Hinserie eine Grundstabilität erarbeitet. Die Mannschaft spielte weniger spektakulär als im Vorjahr, verteidigte dafür zuverlässiger. Diese Balance scheint derzeit dahin. Die Kontinuität und die Zuverlässigkeit, die der Verein mit den Vertragsverlängerungen erst von Manager Alexander Rosen und am Donnerstag nun auch von Gisdol bis 2018 in der sportlichen Leitung dokumentiert, wird auf dem Spielfeld noch vermisst. „Die Konstanz fehlt uns, nicht nur diesmal, das wissen wir“, gesteht Eugen Polanski, der den Ernst der Lage erkannt hat: „Es ist sicherlich keine einfache Situation, deswegen müssen wir noch enger zusammenrücken, und das werden wir tun. Ich bin überzeugt, dass diese Mannschaft sehr gefestigt ist.“ Das muss sie nun auch beweisen. Am besten gleich in Hannover.

Hannover 96 - TSG Hoffenheim Live Stream

Das Spiel zwischen Hannover 96 und TSG Hoffenheim wird am Samstag, den 25.04.2015 um 15:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Hannover vs Hoffenheim!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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