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Live Stream Karlsruher SC - FC St. Pauli 10.04.2015 2.Bundesliga

Live Stream Karlsruher SC - FC St. Pauli
Karlsruhe: Seit acht Spielen ist der Karlsruher SC ungeschlagen. So richtig vorangebracht hat dies die Badener allerdings nicht, denn in den zurückliegenden vier Partien holten die Blau-Weißen jeweils nur einen Punkt. Trainer Markus Kauczinski hatte auf dieses Manko reagiert, sein System auf ein 4-4-2 umgestellt und in Aalen mit Ilijan Micanski neben Rouwen Hennings einen zweiten Stürmer aufgeboten. Hennings und Micanski sorgten auch für beide Tore, jedoch handelte sich der KSC auch zwei unnötige Gegentreffer ein. „Das waren leichte Ballverluste, wir waren da zu unkonzentriert“, erklärte ein enttäuschter Coach. Zufrieden zeigte er sich mit dem spielerischen Auftritt seiner Elf. „Daran hat es nicht gelegen.“ Gewarnt hatte der Trainer schon vor dieser Partie vor dem abstiegsbedrohten Gegner, von einem leichten Restprogramm wollte er ohnehin nichts wissen. „Egal, gegen wen es geht, auf der Zielgeraden werden die Spiele an Intensität nichts verlieren.“

Auch in den nächsten drei Partien hat es der KSC mit „Kellerkindern“ zu tun: zunächst am Freitagabend zu Hause gegen St. Pauli, dann in Sandhausen und gegen Greuther Fürth – erneut im eigenen Stadion. Gerade dort haben die Badener in den zurückliegenden Spielen aber auch „etliche Punkte liegen lassen“, wie Enrico Valentini betont. Der frühere Aalener ist sich dennoch sicher, dass das Team die Qualität hat, „um bis zum Schluss oben mitzuspielen. Das haben wir schon bewiesen“. Drei Punkte beträgt nun der Abstand auf Rang drei. „Nichts muss, alles kann“, sagt zum möglichen und inzwischen offen kommunizierten Aufstieg Sportdirektor Jens Todt. „Die Mannschaft könnte etwas Außergewöhnliches schaffen.“ Um im Endspurt an der Konkurrenz dranzubleiben, die diesmal dreifach punktete, müssen allerdings Siege her. Oder wie es der Trainer formuliert: „Augen zu und durch!“.

Eigentlich ist ein Auswärtsremis ein gutes Ergebnis. Aber nicht, wenn die Konkurrenz gleichzeitig dreifach punktet. Und all das war beim KSC am vergangenen Spieltag der Fall. Gegen St. Pauli muss ein Dreier her, um am Spitzentrio dran zu bleiben. Das weiß auch Ilijan Micanski. „Jeder weiß, dass es für uns nur ein Ziel gibt: gewinnen. Und zwar so viele Spiele wie irgendwie möglich.“ Der Stürmer, der in Aalen ein Tor erzielte, hat den Aufstieg fest im Visier. „Wenn ich sehe, welche Qualität wir haben, glaube ich daran, dass wir das noch schaff en“, sagt der 29 Jährige, für den bisher fünf Treff er und vier Vorlagen zu Buche stehen. „Es sind noch viele Punkte zu vergeben. Die Mannschaft, die ab jetzt zweimal hintereinander Fehler macht, die wird es wohl ganz schwerhaben aufzusteigen.“ Die verlorenen Punkte beim 2:2 in Aalen schmerzen Micanski nicht: „Die anderen Mannschaften sind nicht fehlerfrei – unsere Zeit kommt noch.“

Pauli: Ewald Lienen hatte den Befreiungsschlag schon im Vorfeld im Gefühl. „Irgendwann wird die Mannschaft dafür belohnt, dass sie immer wieder aufsteht.“ Entscheidend am Ostermontag war, dass St. Paulis Trainer neben einer Vorahnung auch die richtige Idee hatte. Die Torarmut bekämpfte der Routinier auf der Bank mit einem Youngster auf dem Feld – und das mit großem Erfolg. Kyoung-Rok Choi wurde zum Dosenöffner gegen eine konfuse Düsseldorfer Fortuna. Neben dem Südkoreaner gab es einen zweiten großen Gewinner an diesem Abend: Daniel Buballa. Den gelernten Linksverteidiger steckte Lienen in die linke offensive Rolle. Und der 24-Jährige blühte auf: zwei Tore leitete er ein, eins erzielte er selbst. Die Überraschung mit Choi in der Startformation hatte sich während der Länderspielpause angedeutet.

Beim 0:0-Test in Mönchengladbach hatte Coach Lienen bereits auf zwei Spitzen und den 20-Jährigen an der Seite von John Verhoek gesetzt. Da hatte der Jungspund noch die Latte getroffen, Montag traf Choi doppelt ins Tor, bereitete zudem noch den vierten Treffer vor und verschaffte nicht nur Florian Kringe ein völlig unbekanntes Millerntor- Gefühl. „Es macht richtig Spaß zuzusehen“, frohlockte der verletzte Routinier am SKY-Mikrofon. Das war in diesem Kalenderjahr daheim noch nie der Fall. Gerade mal ein Heimtor hatte St. Pauli in den bisherigen drei Partien gegen Fürth, Aue und den FSV Frankfurt erzielt. Der Viererpack gegen die Fortuna dient dabei nicht nur dem Auge, sondern vor allem auch der Tabelle. Erstmals seit Monaten haben die Hamburger wieder den Relegationsrang erklommen und den Rückstand zum rettenden Ufer auf einen Punkt verkürzt – Montag war es der gerechte Lohn für einen beherzten Auftritt.

Selbst seinen Co-Trainer hatte Ewald Lienen überrascht. Abder Ramdane, verrät der 61-jährige Chefcoach, hatte Zweifel, ob ausgerechnet ein Youngster aus der Regionalliga St. Paulis Not lindern könnte. Kyoung-Rok Choi konnte. Und Lienen überrascht rein gar nichts an der für viele so wundersamen Geschichte eines Jungen, der beim 4:0 gegen Düsseldorf einem ganzen Klub neue Hoff nung verliehen hat. „Ich habe schon vor ein paar Wochen gesagt, dass ich irgendwann nicht mehr an ihm vorbeikomme“, sagt der Trainer. Anlass für diese Einschätzung war weniger die Quote des Südkoreaners in der U 23 (fünf Tore, eine Vorlage) als vielmehr dessen Trainingsleistungen im Profi kader. „Beim 1:0 macht er den richtigen Laufweg, beim 2:0 steht er richtig. Das ist ja kein Zufall“, erklärt Lienen. „Er hat außerdem eine gewisse Ruhe am Ball.“ Lienen hat Choi das Traumdebüt im Profifußball also zugetraut und ist auch wenig verwundert von dem Umgang des Talents mit dem ausgebrochenen Hype um seine Person.

Schon unmittelbar nach dem Abpfiff hatte der 20-Jährige ausrichten lassen, dass er auf keinen Fall Interviews geben wolle. „Alles andere“, sagt der Trainer, „hätte mich auch gewundert. Dass er nicht in der Öffentlichkeit sprechen will, passt einfach zu ihm.“ Mit einem Augenzwinkern folgt noch dieser Nachsatz: „Selbst ich würde seine Stimme bis heute nicht kennen, wenn ich ihn in der Kabine nicht ab und zu auf Englisch ansprechen würde.“ Lienen hat viel probiert seit seinem Amtsantritt im Dezember: Einen Angriff mit Ante Budimir, dann mit John Verhoek, schließlich mit Christopher Nöthe, außerdem den Versuch, Lennart Th y als zweite Spitze vorzuziehen. Der ernüchternde Ertrag: nur acht Treffer in neun Partien.

Die Maßnahme, Mittelstürmer Verhoek das quirlige, spielstarke Talent, 2012 als Teenager aus Südkorea nach Hamburg gekommen, zur Seite zu stellen, sorgte auf Anhieb für frischen Wind, vier Tore – und das Hoff en auf die Wende im Abstiegskampf. „Als das Selbstvertrauen durch die ersten Tore da war“, bilanziert Lienen zufrieden, „hat die Mannschaft gezeigt, dass sie auch Fußball spielen kann.“ Ein Youngster, der nicht vorbelastet war durch die vielen Negativerlebnisse der vorangegangenen Monate, hat den Weg geebnet und bekommt nun gegen den KSC die Gelegenheit, die nächsten Schritte zu machen. Darauf hat sich Lienen bereits festgelegt. „Wir wären ja blöd, wenn wir ihn jetzt weglassen würden.“

Karlsruher SC - FC St. Pauli Live Stream

Das Spiel zwischen Karlsruher SC und FC St. Pauli wird am Freitag, den 10.04.2015 um 18:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: KSC vs Pauli!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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Live stream Karlsruher SC und FC St. Pauli stream sehen Datum: 04/10/2015 Karlsruher SC gegen FC St. Pauli Live Übertragung online anschauen, wo gucken live im Internet? Karlsruher SC vs FC St. Pauli streaming online umsonst schauen, gratis streaming des Spiels Karlsruher SC vs FC St. Pauli kostenlos sehen.