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Live Stream Bundesliga Konferenz 24.05.2015 34.Spieltag

Live Stream Bundesliga Konferenz Ein Mann überflüssiger Schnörkel war Dieter Schatzschneider noch nie, schon gar nicht verbal. Jetzt beschimpfte Hannovers Klub-Idol via Bild den FC Bayern als „Piss- Mannschaft“, deren Trainer Pep Guardiola man „sofort nach Hause schicken“ solle. Anlass: Das Münchner 1:2 in Freiburg und die vermeintliche Wettbewerbsverzerrung im Abstiegskampf. Schoss der Ex-Torjäger, der heute 96-Boss Martin Kind als Chauffeur und Souffleur kaum von der Seite weicht, da etwa im Namen des Vereins Richtung Branchenprimus? Offiziell zumindest nicht. Per Twitter stellte 96 klar, dass es sich um Schatzschneiders „persönliche Meinung“ handle und „sein Wortlaut völlig inakzeptabel“ sei. Vielleicht hatte sich Schatzschneider aber ja auch nur an Kind orientiert. Schließlich hatte der einst sogar Hannover 96 „als Scheißverein“ bezeichnet, der „in 100 Jahren nichts geschaffen“ habe – bezogen auf die Verhältnisse vor seinem Amtsantritt 1997.

Den viel diskutierten WM-Verzicht von Davie Selke unterstützte Werder-Manager Thomas Eichin mit Hinweis auf die Belastung des U-20-Nationalspielers. Vorzeitigen Urlaub vom Noch-Arbeitgeber bekommt Selke indes nicht: Der Stürmer muss die Tingeltour mit vier Freundschaftsspielen bis 30. Mai voll durchziehen, obwohl bereits am 14. Juni seine Vorbereitung in Leipzig beginnt. Ebenfalls keine Extrawurst bekommt Kevin Wimmer beim 1. FC Köln. Sein künftiger Klub Tottenham Hotspur wollte den Österreicher bereits im Juni mit auf eine Australien- und Malaysia-Tour nehmen. FC-Manager Jörg Schmadtke betont im Express: „Das ist totaler Mumpitz. Kevin steht bis 30. Juni unter Vertrag, ab 1. Juli kann er wechseln. Aber keinen Tag früher.“

Hamburg: Wegen Problemen am Motor verzögerte sich die Abfahrt des Mannschaftsbusses am Mittwoch ins Trainingslager Richtung Schleswig- Holstein – nichts könnte die Situation des HSV auf der Zielgeraden besser symbolisieren. Mit zwei Siegen in Folge und dem Sprung auf Platz 14 hatte Bruno Labbadia seine Profis bereits wieder in die Spur gebracht, ehe sie dann doch wieder liegen geblieben und von der Konkurrenz überholt worden sind – die letzte Ausfahrt ist jetzt ausgerechnet der „Uwe Seeler Fußball Park“. Hoffen auf den Geist von Malente. Aktionismus oder ein sinnvoller Versuch, die Spieler flott zu bekommen für den Endspurt? Bislang, das ist unstrittig, hat Labbadia mit seinen Entscheidungen und Maßnahmen richtig gelegen. Das Grundproblem indes konnte er nicht beheben: Der HSV-Kader bleibt auch unter seiner Regie ein fragiles Gebilde, das weniger physisch als vielmehr psychisch labil erscheint. Als Letzter und scheinbar bereits in den Graben abgedrängt, wurde das Gaspedal leidenschaftlich durchgetreten, von der Pole Position aus aber fehlte Entschlossenheit, um ins Ziel zu kommen. Die bislang im gesamten Saisonverlauf immer wieder gezeigten Charaktereigenschaften des Teams lassen zwei Mutmaßungen zu – einerseits scheint der HSV 2015 für Überholmanöver aus fast auswegloser Situation stets in der Lage, andererseits drängt sich auch diese Frage auf: Wenn die Mannschaft schon nach erfolgreicher Aufholjagd der nervlichen Anspannung nicht gewachsen war, kann sie dies dann beim Finale gegen Schalke sein?

Paderborn: Eines vorweg: Paderborns Saison kann man bereits jetzt als Erfolg bezeichnen – ganz egal, wie sie endet. Die Mannschaft war kein Kanonenfutter, der Trainer hat vieles richtig gemacht, der Verein hat sich in fast allen Bereichen weiterentwickelt, ist durch dieses eine Jahr in der Bundesliga erst so richtig im Profifußball angekommen. Selbst bei einem Abstieg verfügt der SCP über ein Fundament, auf dem er für die Zukunft aufbauen kann. All das sind Erfolge, und dennoch würde ein Abstieg, so er denn eintritt, natürlich auch ein Scheitern bedeuten. Möglicherweise kann es der eine oder andere immer noch nicht glauben, aber die Chance auf den Klassenerhalt war gegeben, und sollte sie nicht genutzt werden, läge das vor allem am selbst verschuldeten katastrophalen Rückrundenstart. Für das Saisonfinale bleibt Paderborn nur noch das Prinzip Hoffnung. Vielleicht wird Breitenreiter, der im Schlussspurt auf Sondermaßnahmen verzichtete, noch einmal die Wagenburg- Mentalität beschwören, dem Team sagen, dass niemand mehr an sie glaubt. Sie werden es allen zeigen wollen. Noch einmal. Vielleicht wird Breitenreiter die Spieler auch an den 11. Mai 2014 erinnern, als man gegen Aalen in Rückstand geriet, das Spiel aber noch drehte und aufstieg. Nun ist für die nächste Sensation erneut ein Sieg Pflicht, und der ist Paderborn gegen Stuttgart auch zuzutrauen. Nur: Ob das dann reicht, ist die Preisfrage. „Es ist müßig, sich auf Hilfe anderer zu verlassen oder sich etwas zu wünschen“, sagt Breitenreiter. Was sie nicht wollen, müssen sie nun aber tun.

Freiburg: Der Abstiegskampf ist beim SC Freiburg fast so etwas wie ein Naturgesetz. Was negativ klingt, bedeutet in Wahrheit Anerkennung für die Verantwortlichen. Mit seriöser, akribischer Arbeit und einer lobenswerten Nachwuchsförderung ermöglichen sie die Bundesliga im Schwarzwald-Stadion überhaupt erst. Spielzeiten wie vor zwei Jahren, als die Breisgauer in die Europa League einzogen, bilden die große Ausnahme. So gesehen verläuft dieses Spieljahr eigentlich normal; bloß würde das in Freiburg niemand unterschreiben. Christian Streich sprach zuletzt mehrmals davon, dass er so eine Saison in seinen bald 50 Jahren noch nie erlebt habe. Sechs Ausgleichstreffer ab der 88. Minute, drei verschossene Elfmeter in Spielen, die 0:0 endeten, viele Verletzungen, eine heftige Grippewelle und langwierige Formkrisen mehrerer Leistungsträger ergaben eine unheilvolle Mixtur. Dass es der Sportclub am letzten Spieltag dennoch selbst in der Hand hat, zum sechsten Mal in Folge die Liga zu halten, ist eine respektable Leistung. Nachdem die Mannschaft gegen die Bayern den Spieß endlich einmal umdrehte und in der 89. Minute den Siegtreffer erzielte, ist die Stimmung gut. Das Tor setzte viele positive Emotionen frei, die in Freiburg 2014/15 eher Seltenheitswert hatten. Zugleich herrscht natürlich knisternde (An-)Spannung, bevor in Hannover der letzte Vorhang fällt. Doch die Spieler wissen, dass sie mit der zuletzt gezeigten Stabilität realistische Chancen haben, mindestens den für den Klassenerhalt nötigen Punkt einzufahren.

Hannover: Es wird ja oft moniert, dass Trainer in diesem auf Erfolg getrimmten Geschäft zu wenig Zeit zur Entwicklung bekämen. Insofern verdient Martin Kind Anerkennung dafür, aller Kritik getrotzt und so lange an Tayfun Korkut festgehalten zu haben. Letztlich war der Trainerwechsel jedoch auch für den Klubboss unausweichlich – und Kind darf zumindest als Zwischenfazit feststellen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Michael Frontzeck hat Hannover 96, mit Europapokalträumen in die Saison gestartet und unvermittelt in den Abstiegskampf geschlittert, seit seiner Amtsübernahme im Vormonat die Hoffnung auf die Rettung zurückgegeben. Wie Frontzeck die schwere Mission angeht, hat Charme. Er kommt cool daher, bleibt aber authentisch: „In mir sieht es ganz anders aus.“ Er nimmt sich nicht zu wichtig, erteilt klare Ansagen, hat eine gute Menschenführung und kann motivieren. Vor allem aber trifft er – gänzlich frei von Starrsinn – die in dieser Situation richtigen Entscheidungen. Die zwei besten Beispiele sind Jimmy Briand, der 96 plötzlich als Mittelstürmer Freude bereitet, sowie Lars Stindl, der zeigt, dass er auch als Flügelspieler das Team ideal führt. Mit zwei Siegen zum Abschluss kann 96 diese völlig verkorkste Saison doch noch retten. Teil eins (in Augsburg) ist gemeistert – nach dem Trainingslager in Harsewinkel, zu dem 96 am Mittwoch zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen aufgebrochen ist, muss Teil zwei (gegen Freiburg) folgen. Dann ließe sich feststellen: Der Trainerwechsel erfolgte spät, aber nicht zu spät.

Stuttgart: Vor drei Spieltagen, nach dem 2:3 auf Schalke, entwich die Hoffnung wie Luft aus einem löchrigen Reifen. Wie sollte einem Team die Rettung gelingen, wenn es vorne gar nicht so viele Tore schießen kann, wie es hinten kassiert? Wenn die Konkurrenz sich keine Blöße gibt? Zwei Partien später gehört die Zuversicht den Stuttgartern. Das Selbstvertrauen ist immens gewachsen, die Stimmung konzentriert, aber gelöst. Selbst vom „Affentheater“ blieb nichts haften. Ein Sieg in Paderborn und der Klassenerhalt, der bereits früh anstelle eines einstelligen Tabellenplatzes als Saisonziel ausgegeben wurde, ist perfekt. Möglich gemacht durch die totale Offensive, mit der Stuttgart zuletzt Mainz (2:0) und Hamburg (2:1) regelrecht überrannte. Beiden Klubs hätte eine noch schlimmere Demütigung gedroht, wären Harnik, Kostic, Ginczek und Co. nicht so fahrlässig mit der Vielzahl ihrer Chancen umgegangen. Diesmal reichten jeweils zwei Treffer zum Sieg. Nicht etwa, weil die Abwehr viel stabiler stand, auch Rüdiger und Baumgartl leisteten sich die gewohnten Unaufmerksamkeiten, sondern weil das komplette Team defensiv konzentrierter und kompromissloser arbeitet. Auch ein Verdienst von Serey Dié, der mit Kapitän Gentner für eine bessere Stabilität im Zentrum sorgt. So oder so ähnlich soll es auch in Paderborn klappen. An der Vorbereitung ändert sich nichts. „Wir sehen keinen Anlass, etwas zu ändern und bleiben bei der gewohnten Ruhe. Wir fühlen uns gut, wie es läuft“, sagt Sportvorstand Robin Dutt mit dem Wissen: Nicht alles ist gut, aber vieles ist besser.

Hertha: Die Zahlen sind alarmierend. Ligaweit die wenigsten Torschüsse, die wenigsten Chancen, die wenigsten Pässe, der geringste Ballbesitz – falls Hertha BSC am Finaltag dieses aufreibenden Abstiegskampfes noch auf den Relegationsplatz zurückfiele, gäbe es Gründe dafür. Gründe, die auf dem Platz angesiedelt sind, wo sich ein spielerisch limitiertes Ensemble seit Wochen vergeblich müht, den letzten Schritt zu gehen. Und Gründe, die abseits des Platzes zu verorten sind – in der Führungsetage, die der Entfremdung zwischen Jos Luhukay und der Mannschaft zu lange zusah und die im Transfersommer 2014 zwar große Namen fand, aber nicht die erhofften Verstärkungen. Heitinga und Kalou sind spürbar über ihren Zenit hinaus. Hegeler wurde nie zum Faktor. Stocker und Plattenhardt bekamen spät die Kurve. Beerens und Haraguchi fielen selten ab, aber auch selten auf. Schieber ist seit Ende Februar verletzt und wird vermisst: mit seinen Toren und seiner Mentalität. Dieser Mannschaft fehlen Profis, die am Abgrund das Spiel an sich reißen und bei einem Spannungsabfall Stromstöße durchs Team jagen. Der Klub wollte sich im zweiten Jahr nach dem Aufstieg 2013 in der Liga etablieren. Herausgekommen ist eine Zittersaison. Pal Dardai, der Anfang Februar Luhukay ablöste, kann am wenigsten dafür. Er hat das Team stabilisiert und eine positive Grundstimmung erzeugt, seine Bilanz ist in Ordnung. Helfen wird ihm das nur bei Klassenerhalt. Stiege Hertha ab, wäre die Karriere dieses aufstrebenden Trainers beschädigt, noch ehe sie richtig begonnen hat.

Bundesliga Konferenz Live Stream

Die Spiele der Bundesliga Konferenz werden am Samstag, den 23.05.2015 um 15:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Bundesliga Konferenz!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "xstream.to" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.


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Live stream Bundesliga Konferenz stream sehen Datum: 23/05/2014 Bundesliga Konferenz Live Übertragung online anschauen, wo gucken live im Internet? Bundesliga Konferenz streaming online umsonst schauen, gratis streaming des Spiels Bundesliga Konferenz kostenlos sehen.