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Live Stream Hamburger SV - SC Freiburg 08.05.2015 Bundesliga

Live Stream Hamburger SV - SC FreiburgHamburg: Von Retter-Szenarien halte er wenig, hatte Peter Knäbel Anfang des Jahres gesagt. Der Direktor Profifußball wollte damit ausdrücken, dass gerade in Hamburg in der Vergangenheit der Weg vom Deppen zum Helden und wahlweise auch der in die umgekehrte Richtung sehr kurz war. Der 48-Jährige hat deshalb in enger Absprache mit Klubboss Dietmar Beiersdorfer klare Entscheidungen getroffen – sie fielen gegen Ivo Ilicevic, Rafael van der Vaart, Gojko Kacar und Marcell Jansen aus. Die Krux für Knäbel: Unter Bruno Labbadia spielt das Quartett eine wichtige Rolle, ebenso wie Slobodan Rajkovic und Heiko Westermann, deren Zukunft offen ist. Müssen die Personalentscheidungen nun neu bewertet werden? Das Leistungsprinzip ausgerufen hatten schon Labbadias Vorgänger, keiner aber lebt es so konsequent vor wie der vierte Trainer dieser Spielzeit. „Mich interessiert nicht, welche Verträge im Sommer auslaufen, mich interessiert allein das Hier und Jetzt.“ Doch das Hier und Jetzt könnte im Sommer für die Bosse zum Problem werden.

Denn: Welche Rolle sollen längerfristig gebundene Akteure wie Valon Behrami (Vertrag bis 2017), Lewis Holtby (2018) und Petr Jiracek (2016) dann im Mittelfeld-Zentrum spielen, wenn sie sich in einer für den Klub entscheidenden Phase hinter dem aussortierten Kacar einreihen müssen? Behrami, derzeit mit Oberschenkelzerrung außer Gefecht, hat die Signale bereits empfangen und in heimischen Medien verlauten lassen, dass Hamburg für ihn eine negative Erfahrung sei. Findet sich ein Interessent für den 30-jährigen Schweizer, wären Klub und Spieler zum Abschied bereit. Dennoch werden durch Labbadias Vertrauen in die Profis ohne Zukunft nicht sämtliche Personalentscheidungen infrage gestellt: Bei Jansen hofften schon diverse Trainer seit 2008 auf mehr Konstanz; Ilicevic ließ die Verantwortlichen oft wegen seiner Verletzungsanfälligkeit zweifeln, sein Einsatz gegen Freiburg ist schon wieder fraglich, und bei van der Vaart stimmte in dessen zweiter Ära an der Elbe das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Vor einer neuen Bewertung steht einzig der Fall Kacar. „Für seine Zukunft schließe ich nichts aus“, sagt Labbadia und hat von Knäbel längst das Signal erhalten, dass sein Urteil bei der Kaderplanung natürlich von Gewicht ist.

Der 28-Jährige spürt aktuell erstmals bedingungsloses Vertrauen in Hamburg und tritt nach fünf Jahren, die von Verletzungen, Missverständnissen und beidseitig enttäuschten Erwartungen geprägt waren, erstmals auf wie in Berlin. Dass es Labbadia war, der ihn vor seiner Entlassung im Frühjahr 2010 für den HSV begeistert hatte, beflügelt den Serben – und befeuert die Debatte um ihn. Entscheidend ist am Ende auch der monetäre Aspekt. Selbst bei Nicht- Abstieg sollen die Personalkosten von aktuell 53 Millionen Euro nach Möglichkeit auf rund 40 Millionen reduziert werden – ein drastischer Gehaltsverzicht bei Kacar (Jahresgehalt 1,8 Millionen) wäre eine Grundvoraussetzung für neue Gespräche. Gleiches gilt für Rajkovic und Westermann. Fritz Popp, Berater des Ex-Kapitäns, weilte bereits beim vergangenen Heimspiel gegen Augsburg zu Gesprächen in Hamburg, weil Labbadia zwar nicht alle Planungen seiner Bosse auf den Kopf stellen will, aber Empfehlungen ausspricht: Profis, die für ihn aktuell unersetzlich sind, sollen künftig nicht komplett ausgetauscht werden.

Freiburg: Fans des SC Freiburg müssen hoffen, dass es Christian Streich nicht ernst meinte, als er nach dem 1:2 gegen Paderborn sagte: „Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf. Sie hat alles getan.“ Denn sollte das stimmen, sieht es mit dem Klassenverbleib nicht gut aus. Freiburg spielte trotz 1:0-Führung eine erschreckend schwache zweite Hälfte, bettelte förmlich darum, bestraft zu werden. Präsident Fritz Keller stellte verärgert fest: „Wir haben Geschenke verteilt.“ Gut möglich, dass hinter Streichs Äußerungen Kalkül steckt. Schon eine Woche zuvor in Stuttgart nahm er die Schuld am schwachen Auftritt im ersten Durchgang komplett auf seine Kappe, was viele überraschte. Der „Dank“ seiner Profis: Diesmal verpennten sie nicht die erste, sondern die zweite Hälfte. Erstaunlich, dass Streich die Mannschaft nun erneut schützt. Vorwürfe könnte er seiner Elf genug machen: schwache Chancenverwertung, fehlende Kompaktheit, schlechtes Zweikampfverhalten, zu wenig Kampfgeist.

Wenn schon die SC-Fans, die ihr Team normalerweise bedingungslos unterstützen, singen, „wir wollen euch kämpfen sehen“, liegt einiges im Argen. „Wir haben eine zweite Halbzeit gespielt, die gar nicht ging“, räumte Julian Schuster selbstkritisch ein. Mit steinerner Miene analysierte der Kapitän: „Wenn es läuft, sind wir sehr gut mit dem Ball und erspielen uns Chancen. In der ersten Hälfte lief es, da war es einfach, da wird man mutig. Wenn es wie in der zweiten Hälfte aber nicht läuft, fehlen der Mut und die Selbstverständlichkeit.“ Die Lage ist äußerst ernst. Schafft es das Team nicht, über 90 Minuten konstant und mit breiter Brust aufzutreten, steigt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ab. Doch bei den Spielern macht sich Ratlosigkeit breit. Admir Mehmedi trat mit leerem Blick und leiser Stimme vor die Journalisten. „Für die Leistung in der zweiten Halbzeit finde ich keine Worte. Klar steht man unter Druck, aber das darf nicht passieren. Wir haben gewusst, dass Paderborn wie die Feuerwehr aus der Kabine kommen wird, da sie nicht noch schlechter spielen konnten. Trotzdem haben wir so passiv agiert und den Gegner dazu eingeladen, das Spiel zu gewinnen“, monierte der Schweizer.

Allerdings wurden nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf der Trainerbank Fehler gemacht. Mittelfeldspieler Nicolas Höfler erwies sich als völlige Fehlbesetzung im Abwehrzentrum, auch Routinier Pavel Krmas überzeugte nicht. Marc Torrejon und Stefan Mitrovic, zwei Innenverteidiger mit deutlich mehr Potenzial, saßen nur auf der Bank. Auch Vladimir Darida und Schuster gaben nach der Pause kein gutes Bild ab. Sie schafften es nicht, das Spiel zu beruhigen und zu strukturieren, zudem trugen sie eine Mitschuld an den Gegentoren. Natürlich verweist Streich zu Recht auf das Verletzungspech, das ihn dreimal zum Wechseln zwang. Das allein kann den Leistungsabfall aber nicht erklären. Immerhin besteht Hoffnung, dass Nils Petersen, Oliver Sorg (beide muskuläre Probleme) und Mike Frantz (Oberschenkelprellung) rechtzeitig bis zum HSV-Spiel fit werden.

Hamburger SV - SC Freiburg Live Stream

Das Spiel zwischen Hamburger SV und SC Freiburg wird am Freitag, den 08.05.2015 um 20:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: HSV vs SCF!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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