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Live Stream Arminia Bielefeld - Eintracht Braunschweig 21.08.2015 2.Bundesliga

Arminia Bielefeld - Eintracht BraunschweigBielefeld: Frust über zwei verlorene Punkte oder etwas Freude über ein Unentschieden? Beim DSC Arminia ärgerte man sich vordergründig über das 2:2 in Duisburg. Trotzdem waren die Bielefelder am Ende froh, wenigstens einen Zähler mitgenommen zu haben. Knackpunkt des Spiels: die Ampelkarte für Brian Behrendt. Rund 60 Minuten dominierten die Gäste das Spiel, um dann eine halbe Stunde lang den Duisburgern hinterherzulaufen. „Das Unentschieden haben wir uns selbst zuzuschreiben“, erklärte Trainer Norbert Meier. „Wir haben alles im Griff, aber es gibt im Fußball Unwägbarkeiten wie eine Gelb- Rote Karte. Am Ende müssen wir mit dem Punkt leben.“ Rechtsverteidiger Florian Dick hatte eine klare Meinung: „Ich ärgere mich, wir müssen uns einfach cleverer anstellen. Spielen wir die Partie mit elf Mann zu Ende, gewinnen wir.“

Samir Arabi ordnete die drei Remis zu Saisonbeginn als ordentlichen Start ein, kreidete dem Team aber an, dass man nicht das dritte Tor gemacht habe. „Es war eine gute Auswärtsleistung, die Mannschaft muss sich jetzt aber auch mal belohnen“, sagte der DSC-Sportchef. „Wenn wir an die Vorstellung anknüpfen, wird dies sehr bald passieren.“ Das Ziel: ein Dreier am Freitag gegen Braunschweig. Neben dem dritten Punktgewinn im dritten Spiel gab es für die Bielefelder eine wichtige Erkenntnis: Christopher Nöthe ist nicht nur der erste Arminia-Torschütze in dieser Saison, er hat sich mit einem starken Auftritt bei seinem Ligadebüt auch für weitere Startelfeinsätze empfohlen. „Ich bin nach Bielefeld gekommen, um zu spielen und um Tore zu schießen“, sagte der 27-Jährige, der im linken Mittelfeld aufgestellt wurde. Den defensiven Part bewältigte er mit einer großen Laufleistung, offensiv zeigte sich Nöthe sehr variabel, tauschte mit Christian Müller des Öfteren die Positionen. „Klar freue ich mich über meinen Treffer und den Punkt. Mit drei Punkten und keinem Tor von mir wäre ich aber noch zufriedener gewesen“, sagte Nöthe, der sich links offensiv als sehr gute Alternative präsentierte.

Braunschweig: Einen kleinen Teil seiner Analyse widmete er den Fortschritten. Torsten Lieberknecht hatte gegen Leipzig deutlich bessere Offensivaktionen seiner Profis gesehen als bei der verpatzten Heimpremiere gegen Sandhausen. Aber: Die Eintracht hat wieder verloren. Und Eigenschaften vermissen lassen, die für den Trainer elementar sind. Deshalb legte er den Finger in die Wunde nach einem 0:2, das Braunschweigs Fehlstart in die neue Spielzeit mit nur einem Punkt und einem Törchen aus drei Partien perfekt macht. „Nach dem 0:1 hatte ich das Gefühl von einem Schockmoment auf dem Platz“, kritisiert Lieberknecht und wird dann ganz konkret. „Es beschäftigt mich, dass sich die Mannschaft davon so beeindrucken lässt.“ Deshalb: „Es hat uns immer ausgezeichnet, dass wir zurückkommen nach Rückschlägen. Aber mir fehlt da die Körpersprache, mir fehlt, dass Einzelne sich dagegenstemmen und sich mehr zeigen. Dieser Ruck, der durch die Mannschaft gehen müsste, den spürt man nicht.“ Eine alarmierende Bestandsaufnahme. Bei der Suche nach Gründen hat Lieberknecht durchaus Erklärungsansätze, will diese in der kommenden Woche aber auch von seinen Spielern hören. „Es geht jetzt nicht darum, dass ich den Druck erhöhe.

Der ist in unserer Situation vor dem Spiel in Bielefeld ohnehin da. Ich will die Dinge mit ihnen erörtern. Ich werde sie schon fragen, warum das so ist.“ Offensichtlich ist, dass nach dem zweiten Teil des Umbruchs Figuren fehlen, die in der Vergangenheit die vom Trainer nun vermissten Zeichen setzen. Oft hatte Lieberknecht den Einfluss der Routiniers wie Dennis Kruppke oder Deniz Dogan hervorgehoben, obwohl beide schon in der abgelaufenen Spielzeit nicht mehr in der ersten Reihe standen. Das Problem dieses Starts ist: Es drängt noch keiner in die erste Reihe. „Die Gruppe muss sich finden und an Profil gewinnen“, fordert Lieberknecht. Doch wer kann die Ansprüche erfüllen? Mirko Boland schließt der Eintracht-Coach von seiner Kritik ausdrücklich aus, sein neuer Kapitän Marcel Correia indes darf sich angesprochen fühlen, Ken Reichel ebenso. Auch das neue Herzstück. Mit Adam Matuschyk und Patrick Schönfeld wollte die Eintracht im zentralen Mittelfeld Dominanz erzeugen, doch beide offenbaren noch erhebliche Mängel. Weil die ihnen zugedachte Chefrolle womöglich eine zu hohe Bürde darstellt? Matuschyk kommt zwar aus der Bundesliga, hat in Köln aber nie eine Rolle als Hauptdarsteller besetzt, Schönfeld ist zuletzt mit Bielefeld und Aue zweimal abgestiegen. Jetzt sollen sie vorangehen und den Stil der neuen Eintracht prägen, drohen in einem noch nicht homogen wirkenden Gebilde aber stattdessen zu zwei Sinnbildern des Fehlstarts zu werden. „Natürlich“, räumt Matuschyk die offensichtlichen Anpassungsproblemen ein, „befinden wir uns noch in einem Prozess. Wir haben viele Neue, müssen uns als Mannschaft erst finden.“

Nur die Zeit wird knapp nach der mageren Ausbeute. Neu-Kapitän Correia weigert sich dennoch beharrlich, den Blick nach nur drei Partien nach unten zu richten. „Es ist ärgerlich, auf die Tabelle zu schauen, bringt zu diesem Zeitpunkt aber auch noch nichts.“ Boland pflichtet ihm bei. „Wir dürfen nicht in Unruhe verfallen.“ Und seiner Meinung nach keine System-Diskussion führen. Die Dreier-Abwehr, die bei gegnerischem Ballbesitz zur Fünferkette mit ihm in defensiver Rolle wird, verschafft mehr Variabilität, offenbart aber auch Nachteile: Reichel, in den Vorjahren zu einem Top-Außenverteidiger auf Zweitliganiveau gereift, kann in zentraler Position seine Wucht im Vorwärtsgang nicht einbringen, Boland reibt sich oft weit in der eigenen Hälfte auf. Hinzu kommt: Im Vorwärtsgang kreiert die Eintracht nach wie vor zu wenig Zwingendes, inklusive des Pokalspiels gegen Halle sind zwei Tore in vier Pflichtspielen notiert. Boland versichert dennoch: „Wir fühlen uns wohl mit dieser Ausrichtung. Ich will überhaupt keine Diskussion aufkommen lassen.“ Verhindern können sie diese in Braunschweig nur mit einer Trendwende. Und dafür sind mehr als 45 ordentliche Minuten wie gegen Leipzig nötig.

Arminia Bielefeld - Eintracht Braunschweig Live Stream

Das Spiel zwischen Arminia Bielefeld und Eintracht Braunschweig wird am Freitag, den 21.08.2015 um 18:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Arminia Bielefeld vs Eintracht Braunschweig!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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