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Live Stream Hessen Kassel - Hannover 96 09.08.2015 DFB Pokal

Hessen Kassel - Hannover 96
Torsten Pfennig ist Jahrgang 1983. Erinnerungen an die gleichermaßen große wie tragische Zeit hat er nicht. Der Geschäftsstellenleiter des KSV Hessen weiß davon nur aus Erzählungen. Diese aber kennt er zur Genüge. „Ich erlebe die 80er Jahre täglich“, sagt der gebürtige Kasseler. Vor allem in diesem Sommer. Hannover kommt im Pokal. 30 Jahre nach einem Tag, der beinahe als der größte in die Klubhistorie eingegangen wäre. Heute markiert er den großen Bruch in der Geschichte der Nordhessen. Viermal nacheinander haben die Löwen von 1983 bis 1986 am letzten Zweitliga-Spieltag den Sprung ins Oberhaus verpasst, doch nie war es so knapp wie 1985. Es ist der 2. Juni und Stadtfest in Kassel, als der Zweite Hannover am 37. Spieltag beim Spitzenreiter KSV Hessen gastiert. Ein Sieg hätte den Aufstieg gesichert, und nach 28 Minuten führten die Gastgeber 2:0. „Alles“, erinnert sich Uwe Eplinius, „war angerichtet.“ Der 56-Jährige arbeitet heute als Physiotherapeut in seiner Heimatstadt Hamburg, die Erinnerungen an Kassel hat er in dicken Ordnern archiviert.

Jene an Hannover aber haben sich in seinem Kopf eingebrannt. Weil aus dem 2:0 ein 2:2 wurde, das die Hessen zwar vor dem finalen Spieltag auf Platz eins hielt, doch ein 0:2 in Nürnberg bei gleichzeitigen Siegen von Hannover und Saarbrücken bedeutete Platz vier. „Es war tragisch“, sagt Eplinius, „die Geschichte des Scheiterns hängt uns nach.“ Bis heute. Pfennig arbeitet seit 2009 beim KSV, zunächst als Medienverantwortlicher, seit einem Jahr zudem als einziger hauptamtlicher Angestellter auf der Geschäftsstelle. „Die Leute hier“, sagt er, „reden immer noch davon. Die Legende, die Mannschaft habe damals gar nicht aufsteigen wollen, hält sich bis heute. Die 80er Jahre sind in den Köpfen der Menschen.“ Das Pokal-los Hannover hat die Erinnerungen zusätzlich geweckt. „Im Rahmen des Vorverkaufs ist nicht ein Tag vergangen, an dem ich auf der Geschäftsstelle nicht darauf angesprochen wurde.“ Pfennig begleitet diesen Satz mit einem Lächeln und einem Seufzer. Das passt zur Situation.

Weil die Vergangenheit Fluch und Segen zugleich ist. Einerseits ist sie ein Klotz am Bein, „weil die Fans nicht mehr Hoffenheim II im Auestadion sehen wollen“. Andererseits lodert das Feuer von einst noch immer in der Stadt. Vor zwei Jahren, als in den Aufstiegsspielen gegen Holstein Kiel die 3. Liga greifbar war, kamen 17 000 Zuschauer. Das Problem: Kassel scheiterte – wie so oft, wenn es drauf ankam. Matthias Mink ist seit Januar 2014 in der Documenta-Stadt. Er kam, weil nichts mehr ging. Nach dem verpassten Aufstieg drohte der Abstieg in die Fünftklassigkeit. Mit totalen Abstürzen haben sie Erfahrung: Die Folge der verpassten Aufstiege in den 80er Jahren war der Abstieg ins Amateurlager und schließlich der Konkurs. Ausgerechnet die einst Gescheiterten der 80er wie Uwe Eplinius brachten den Verein aus der Kreisliga A wieder nach oben. Ex-Profi Holger Brück hatte 1998 den Vorsitz des neu gegründeten „Kurhessischen Sportvereins“ übernommen und rekrutierte die inzwischen ergrauten Helden der Vergangenheit für sonntägliche Auftritte in der 8. Liga. Eplinius erinnert sich: „Ich kam nur zu den Spielen nach Kassel, wir haben zweieinhalb Jahre jede Partie gewonnen. Erst spielten wir am Nebenplatz vor 1000 Zuschauern, irgendwann hat die Stadt uns das Stadion wieder aufgeschlossen.“

Einen erneuten Totalabsturz hat Mink abgewendet, er schaffte mit einer Aufholjagd den Klassenverbleib und in der abgelaufenen Spielzeit die sportliche Konsolidierung. Jetzt wird der Blick wieder nach oben gerichtet. Der 48-jährige Fußballlehrer absolvierte 156 Zweitligaspiele für Fortuna Köln. „Ich habe aufgrund meiner Vita auch gewisse Ambitionen“, sagt Mink, „beides passt zu Kassel.“ Das ist ihm schon am ersten Tag klar geworden. „Ich war vorher nie in Kassel. Als ich dann erstmals Richtung Stadion gefahren bin und von Weitem die großen Flutlichtmasten sah, dachte ich direkt: Hier lässt sich was bewegen.“ Eine Entwicklung haben Mink und Pfennig längst eingeleitet. Der Sonntag könnte dabei helfen. „Durch das Spiel gegen 96 geht der Blick auch bundesweit wieder nach Kassel“, weiß der Trainer. Hannover soll wieder einen Schritt bedeuten. 30 Jahre danach. Und dieses Mal möglichst in die richtige Richtung.

Hessen Kassel - Hannover 96 Live Stream

Das Spiel zwischen Hessen Kassel und Hannover 96 wird am Sonntag, den 09.08.2015 um 18:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Hessen Kassel vs Hannover 96!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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Live stream Hessen Kassel und Hannover 96 stream sehen Datum: 09/08/2015 Hessen Kassel - Hannover 96 Live Übertragung online anschauen, wo gucken live im Internet? Hessen Kassel - Hannover 96 streaming online umsonst schauen, gratis streaming des Spiels Hessen Kassel - Hannover 96 kostenlos sehen.