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Live Stream SV Darmstadt 98 - Werder Bremen 22.09.2015 Bundesliga

SV Darmstadt 98 - Werder BremenDarmstadt: Die Gesänge waren deutlich bis in die Katakomben zu hören. Keine Siegeshymnen, aber die Darmstädter Fans feierten ihr Team noch lange nach dem Abpfiff. Ungewöhnlich nach einer klaren Heimniederlage – normalerweise. „Dafür, dass wir überhaupt hier antreten durften und uns ordentlich verkauft haben“, erklärte der gut gelaunte Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch die Motive der eigenen Anhänger. Alles sei richtig eingeordnet worden beim großen Außenseiter, so Fritsch. Und als was genau wurde das 0:3 gegen Bayern München bei Darmstadt 98 eingestuft? „Es war ein Bonusspiel, bei dem keine Punkte einkalkuliert waren“, meinte der Präsident und nannte den Rahmen, den Rummel, das Große und Ganze „eine geile Sache“. Torwart Christian Mathenia sprach von einem „erfüllten Kindheitstraum“. Für Trainer Dirk Schuster war der Bayern-Sieg „das Normalste der Welt“.

Einen Anlass zur Trauer sah keiner der Lilien- Akteure. Warum auch, hatten sie sich auf dem Rasen doch tatsächlich lange gut präsentiert. Abseits der atmosphärischen Harmonie zählen ja letztlich auch die sportlichen Erkenntnisse. „Wir müssen die Partie aus den Köpfen bekommen“, richtet Schuster den Blick nach vorn. Schon am Dienstagabend gastiert Bremen am Böllenfalltor. „Das sind andere Vorzeichen“, rechnet sich Mathenia gegen Werder deutlich größere Erfolgschancen aus. Wie Jerome Gondorf setzt er auf die besondere Stimmung beim Flutlichtspiel. Selbstvertrauen zieht der SV 98 auch daraus, „dass wir es bis zur 60. Minute geschafft haben, den Bayern ein paar Sorgen zu bereiten“, wie Schuster feststellte. Aus den 60 sollen 90 Minuten werden. „Wir wollen Werder schlagen“, sagt der Lilien-Trainer vor dem Duell mit dem seit einem gemeinsamen Trainer-Lehrgang befreundeten Kollegen Viktor Skripnik. Gelingt das, würden die Lilien auch Thomas Müllers Einschätzung bestätigen. „Hier musst du erst mal bestehen. Die eine oder andere Mannschaft wird hier noch stolpern.“

Bremen: Ungeachtet der ärgerlichen Begleitumstände des 0:1 formulierte Thomas Eichin am Sonntag die zentrale Erkenntnis: „Wir hatten keinen Sieg verdient.“ Denn, so der Sportchef: „Fußballerisch und von der Ordnung her ist alles sehr gut. Aber es fehlte die letzte Konsequenz, im Zweikampf und vorm Tor. Das war gegen Schalke so und jetzt wieder.“ Folglich sieht Eichin „einen Lernprozess, in dem wir wieder ein bisschen zurückgeworfen wurden“. Viktor Skripnik beurteilt dies nicht anders: „Die Körpersprache war nicht top“, bemängelt der Coach, „ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel ein bisschen als Selbstläufer nehmen.“ Logische Schlussfolgerung: Für den Umgang mit Champions-League-Ambitionen, wie nach dem 3:1 in Hoffenheim von Claudio Pizarro forciert, fehlt Werder doch die Reife. Beispielhaft standen dafür gegen Ingolstadt drei Personalien.

Unmittelbarer Auslöser der Niederlage war der Problemfall Assani Lukimya: Tölpelhaft verursachte der Innenverteidiger gegen Lex den entscheidenden Strafstoß. „Was ich in dem Moment dachte, kann man nicht schreiben“, sagt Skripnik. Ähnliche Bolzen verfolgten den 29-Jährigen schon in der Vergangenheit, weshalb Skripnik schwant: „Jetzt können wieder alle schreiben: Typisch Luki.“ Doch der Fußballlehrer betont auch: „Er hat jetzt schon viele gute Spiele für uns gemacht, sich enorm verbessert.“ Lukimyas Blackout folgte der totale Kontrollverlust bei Problemfall Philipp Bargfrede: Das brutale Einsteigen des 26-Jährigen, nach Fritz’ Auswechslung zu diesem Zeitpunkt Werder-Kapitän, war das größte Ärgernis des Nachmittags. Auch wenn Bargfrede im 127. Ligaeinsatz erstmals glatt Rot sah, rechnet Skripnik realistisch mit „drei bis vier Spielen“ Sperre. Eine interne Geldbuße von wohl mehreren Tausend Euro kommt hinzu: „Dafür haben wir einen Strafenkatalog“, erklärt Eichin. Bargfredes hochgradig unprofessionelle Kurzschlussreaktion dient als weiteres Zeichen dafür: Die Kluft zwischen Anspruch und Realität wurde bei Werder in den vergangenen Tagen offenbar zu groß.

Das gilt auch für die gewaltigen Hoffnungen in den Sonderfall Claudio Pizarro: „Man hat gesehen, dass wir nicht automatisch gewinnen, wenn er auf dem Platz steht“, hält Eichin fest. FCI-Coach Ralph Hasenhüttl meinte gar: „Pizarros Einwechslung tat uns eher gut. Denn es geht nicht nur um die Qualitäten in der Offensive, sondern auch ums Umschalten.“ In der Tat fehlt dem 36-Jährigen bei aller Spielintelligenz im Mittelfeld schlicht das Laufvermögen. Klare Erkenntnis: Pizarro gehört in den Sturm, nicht auf die Zehn – was Skripnik denn auch noch im Verlauf des Spiels korrigierte. Einen Zlatko Junuzovic kann Pizarro schon mangels Dynamik nicht ersetzen. Der Österreicher (schwere Erkältung) droht auch in Darmstadt auszufallen, neben Bargfrede und Ulisses Garcia (Zehenbruch). Eichins These, dass Werders Kader „genügend Tiefe“ besitze, gerät nun unweigerlich auf den Prüfstand.

SV Darmstadt 98 - Werder Bremen Live Stream

Das Spiel zwischen SV Darmstadt 98 und Werder Bremen wird am Dienstag, den 22.09.2015 um 20:00 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Darmstadt vs Bremen!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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