Ads 468x60px

Live Stream TSG 1899 Hoffenheim - Werder Bremen 13.09.2015 Bundesliga

TSG 1899 Hoffenheim - Werder Bremen
Hoffenheim: Geahnt hat er es schon irgendwie. „Das wird ein großer Konkurrenzkampf“, prohezeite Sebastian Rudy in der Saisonvorbereitung. Vor allem auf seiner Lieblingsposition, der Sechs, herrscht enormes Gedränge. „Ich hänge mich voll rein. Ich will in die Mannschaft rutschen, das ist mein vorrangiges Ziel“, hatte Rudy angekündigt. Doch bislang musste sich Rudy hinter Kapitän Pirmin Schwegler und Eugen Polanski anstellen und saß in allen drei Ligaspielen auf der Bank. Nur zu zwei Einwechslungen in der Schlussphase gegen Bayern München und in Darmstadt hat es bislang gereicht. „In diesem Sport ist alles möglich“, weiß Rudy, „man kriegt nie eine Spielgarantie.“ Da nützt ihm der Status als deutscher Nationalspieler wenig. Zumal sich auf Rudys Spielwiese in der Landesauswahl auf der rechten Defensivseite zuletzt der neue Konkurrent Emre Can austoben durfte. Auch bei Bundestrainer Joachim Löw droht Rudy also die Reservistenrolle.

Möglicherweise sogar Schlimmeres, wenn er weiter im Verein mehr zuschaut als spielt. „Natürlich ist es auch für mich wichtig zu spielen“, weiß Rudy, „ich brauche eine gewisse Spielpraxis, um in der Nationalelf dabei zu sein und ein Kandidat zu sein für die Europameisterschaft. Das ist ein großes Ziel von mir.“ Das er nun in Gefahr sieht. So sehr, dass der seit 2010 für die TSG aktive Profi neulich ernsthaft erwog, Hoffenheim kurz vor der Schließung des Transferfensters zu verlassen und auf Schalke einen Neuanfang zu starten. Hoffenheim lehnte kategorisch ab. Nun scheint Rudy ein wenig ratlos zu sein. Reden mag er nicht über seine Situation im Kraichgau. Es geht nur über überzeugende Trainingsleistungen. Rudy ist ein eleganter Techniker, prädestiniert dafür, das Spiel mit seiner Weitsicht und Passsicherheit zu beschleunigen. Gegen den Ball lässt er zuweilen die letzte Dynamik, Robustheit und Konsequenz vermissen. Darauf legte Trainer Markus Gisdol gerade gegen die Favoriten Leverkusen und München großen Wert. Auch gegen die enorm körperbetont kämpfenden Darmstädter. Am Sonntag gegen Bremen dürfte das anders aussehen. Dann müssten Rudys Qualitäten gefragt sein. Man ist geneigt zu fragen: Wenn nicht zu Hause gegen Werder, wann dann? Für Rudy wird es schon vor dem Anpfiff spannend.

Bremen: Auszuzahlen begann sich die Verpflichtung von Claudio Pizarro für Werder schon nach wenigen Stunden. Gleich am Tag seiner Vorstellung gingen mehr Trikots mit der Nummer 14 über den Ladentisch als von jedem anderen Bremer Profi seit 1. Juli. Das erste Training begutachteten dann rund 500 Fans statt der üblichen etwa 50 Kiebitze. Pizarro, soviel ist sicher, bringt Werder eine Menge verlorenes Prestige zurück. An der Weser genießen sie den Hype um ihren neuen, alten Liebling. Auch Berufsrealist Thomas Eichin macht da keine Ausnahme. Weil, so der Geschäftsführer Sport, die Rückholaktion des knapp 37-Jährigen bis Saisonende „in jeder Beziehung passt“. Unter Marketing-Aspekten wie auch sportlich. Als „toller Stürmer“ (Eichin) sorge Pizarro für die nötige Konkurrenz zu Anthony Ujah und Aron Johannsson, zudem sei er als Leader „in der Kabine immens wichtig“. Doch weiß Eichin: Pizarro steht zwar für glorreiche Zeiten, zurückbringen wird er diese indes kaum: „Wir dürfen nicht erwarten, dass er uns in die Europa League schießt.“ Demnächst dürfte dem jetzt euphorisierten Umfeld bewusst werden, dass Werder auch mit Pizarro bestenfalls Liga-Mittelmaß darstellt.

Die Gefahr, dass Überschwang dann in umso größere Enttäuschung umschlägt, ist unbestreitbar. „Unsere Fans haben das richtige Gespür“, glaubt Eichin, warnt aber sicherheitshalber doch: „Es wäre nicht gut, wenn nach zwei Minuten Pizarro-Rufe kämen, aber Ujah und Johannsson auf dem Platz stehen.“ Von Pizarros Top-Charakter sind aus Erfahrung alle überzeugt. Freilich: Rein sportlich gleicht der Peruaner einer Wundertüte. Kollege Fin Bartels bringt das perfekt auf den Punkt: „Claudio ist mal ein Topstürmer gewesen – und ist es hoffentlich immer noch.“ Bezeichnend, dass sich Chefcoach Viktor Skripnik außer einem knappen vom Klub verbreiteten Statement überhaupt noch nicht zum ehemaligen Mitspieler geäußert hat, der 2014/15 auf ganze zwei Startelf-Einsätze für Bayern kam (kicker-Notenschnitt dabei: 4,25). Die ersten Trainingseindrücke bewertet Assistent Torsten Frings: „Claudio sieht relativ fit aus. Was aber noch ein bisschen fehlt, ist die Arbeit auf dem Platz.“ Grundsätzlich erklärt Frings: „Wir erhoffen uns viel. Aber man darf den Claudio von heute nicht mehr mit dem von vor ein paar Jahren vergleichen. Er ist nicht mehr derjenige, der die Gegner vorne totläuft.“ Ob Pizarro schon am Sonntag in Hoffenheim zum Kader gehört, soll sich kurzfristig entscheiden. Dass es auf dem Platz vor allem auf diejenigen ankommt, die aktuell im Schatten des Altstars wandeln, steht bereits fest.

TSG 1899 Hoffenheim - Werder Bremen Live Stream

Das Spiel zwischen TSG 1899 Hoffenheim und Werder Bremen wird am Sonntag, den 13.09.2015 um 13:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: TSG 1899 Hoffenheim vs Werder Bremen!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.
Live stream TSG 1899 Hoffenheim - Werder Bremen stream sehen Datum: 13/09/2015 TSG 1899 Hoffenheim - Werder Bremen Live Übertragung online anschauen, wo gucken live im Internet? TSG 1899 Hoffenheim - Werder Bremen streaming online umsonst schauen, gratis streaming des Spiels TSG 1899 Hoffenheim - Werder Bremen kostenlos sehen.