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Live Stream TSG 1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund 23.09.2015 Bundesliga

TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund
Hoffenheim: Auch wenn er in der ersten Enttäuschung den Eindruck vermittelte, seinen verärgerten Gedanken auch noch vor der Mannschaft Luft machen zu wollen, unterließ Manager Alexander Rosen in den Tagen darauf einen mahnenden Auftritt. Dafür verzichtete der Trainer nicht, Konsequenzen aus dem 1:3 zu ziehen. Markus Gisdol strich den trainingsfreien Sonntag, bis zum Spiel am Mittwoch gegen Dortmund wird durchtrainiert. Am Wochenende verordnete der Coach außerdem Überstunden. Auf dem Rasen und in der Kabine, wo er zu ausführlichen Videostudien bat, um die Fehler vom Freitag wie Salz in frische Wunden zu streuen. Damit die individuellen Fehler, die seinen Profis im Übermaß unterlaufen, diesmal vielleicht nicht so schnell in Vergessenheit geraten wie bisher. „Wir haben eine englische Woche vor der Brust“, erklärt Gisdol, der mit seinem Team „detailliert arbeiten, fleißig sein“ möchte. „Damit wir mit einem Erfolgserlebnis vielleicht vieles wieder drehen können.“ In eine andere Richtung als in den vergangenen Wochen, mit dem Blick auf die schwache Rückrunde der Vorsaison eigentlich schon seit Monaten.

Das Umschaltspiel, einst Markenzeichen der TSG, funktioniert nicht mehr. Die Abstände zwischen Mittelfeld und Angriff sind zu groß, vorne werden Chancen vergeben, hinten zu leicht zugelassen. Das komplette TSG-Spiel ist aus dem Tritt geraten. Seit der Saison 2012/13 haben die Hoffenheimer keine so schlechte Serie hingelegt. Damals konnten die Kraichgauer zwischen dem 11. und 19. Spieltag in neun Partien nicht gewinnen. Dennoch tun sie das, was man in so einer Situation eben macht: Ruhe bewahren, zusammenrücken, sich Mut zusprechen und auf Besserung hoffen. Rosen stärkt Trainer und Mannschaft den Rücken. „Ich bin überzeugt von der Qualität unseres Kaders und den Charakteren“, sagt der Direktor Profifußball, auch wenn er kein Geheimnis aus seinem Unmut macht: „Genauso, wie ich überzeugt bin, bin ich unzufrieden.“ Es gebe trotzdem keinen Grund zu unbedachten Aktivitäten. „Nachdem es zweieinhalb Jahre stetig bergauf ging, sind wir jetzt in einer Phase, wo die See stürmischer ist, der Wind ein bisschen stärker bläst“, sagt Rosen, ohne die schwache Rückrunde 2014/15 vergessen zu wollen.

„Jetzt ist die Frage: Werfen wir alles über Bord, oder schauen wir, was wir im Detail verändern können? Wie gehen wir, als Trainer und Sportlicher Leiter, damit um? Ich sage: Die Überzeugung in unsere Arbeit und unsere Mannschaft ist da. Auch wenn es schwer wird vor dem nächsten Spiel – ich glaube, dass wir ein Stück weit Ruhe und Überzeugung ausstrahlen müssen.“ Während sich die Fans in Mainz von der Mannschaft abwandten, scheint der Glaube der Führung in Trainer und Team weiterhin vorhanden. Ohne Garantie für die Zukunft. Stand jetzt sieht Rosen keinen Vertrauensverlust bei TSGGesellschafter Dietmar Hopp, zumal dieser am Sonntag klar sagte: „Wir führen keine Trainerdiskussion.“ Und auch Gisdol, der Fragen nach seiner Zukunft mit einem Kopfschütteln und dem Wort „Wahnsinn“ kommentiert, sieht sich nicht gefährdet. „Ich gehöre zu den dienstältesten Trainern der Liga“, sagt der 46-Jährige, der seit dem 2. April 2013 im Amt ist und nur hinter den Kollegen Schuster, Weinzierl und Hecking liegt. „Da ist nicht immer alles super, da gibt es auch mal schwierige Phasen.“

Dortmund: Hans-Joachim Watzke, das hat der Geschäftsführer von Borussia Dortmund dieser Tage verraten, hatte in der vergangenen Woche zwei „beschissene Abende vor dem Fernseher“ erleben müssen. Als sich die nationale und internationale Elite am Dienstag und Mittwoch in der Champions League die Ehre gab, durften sie beim BVB nur zugucken. Für die Westfalen stand stattdessen am Donnerstag das Europa-League-Spiel gegen Krasnodar auf dem Programm, das der BVB zwar mit 2:1 gewann. Wenn man Watzke im Interview mit dem eigenen Klub-TV aber hörte, wurde klar, dass sich Dortmund im Ersatz- Europapokal nicht heimisch fühlt, weshalb der BVB-Boss auch erneut klarstellte: „Das Allerwichtigste sollte am Ende der Saison sein, dass wir wieder in der Champions League spielen.“ Watzke darf weiter hoffnungsvoll sein, in Zukunft wieder dienstags und mittwochs in den europäischen Stadien sitzen zu können. Mit dem Erfolg gegen Bayer Leverkusen fuhr Dortmund im elften Pflichtspiel der Saison den elften Sieg ein und liegt weiterhin vor Rekordmeister FC Bayern an der Tabellenspitze.

Der BVB bestand den ersten Härtetest der Saison und zeigte sich auch im Vergleich mit dem Champions- League-Teilnehmer Leverkusen in der Offensive, in der Shinji Kagawa und Henrikh Mkhitaryan (16. Scorerpunkt im elften Pflichtspiel) herausragten, treffsicher. Mit der Maximal-Ausbeute von 15 Punkten und einem Torverhältnis von 18:3 überbot Dortmund zudem den Bundesliga-Rekordstart der Bayern aus der Saison 2012/2013 (fünf Siege, 17:2 Tore). Eine wichtige Erkenntnis dürfte auch gewesen sein, dass man, anders als noch unter der Woche gegen Krasnodar, auch in der Rückwärtsbewegung deutlich stabiler stand und wenig zuließ. Mit dem Rekordstart des BVB, der erstmals nach zuvor vier sieglosen Spielen (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen) gegen Leverkusen gewann und den (vermeintlichen) Rivalen im Kampf um einen Platz in der Königsklasse nun neun Punkte hinter sich weiß, wird sich mehr und mehr die Frage stellen, ob Dortmund unter Tuchel wieder der (alte) Bayern-Rivale sein kann.

In zwei Wochen und nach den Spielen in Hoffenheim, gegen Darmstadt und in der Europa League in Saloniki steht das Duell in München auf dem Programm, und mit jedem Sieg gerät der BVB mehr und mehr in die Rolle des Bayern-Jägers – ob sie das wollen oder nicht. Der Traumstart hat das nach der vergangenen Saison angekratzte Selbstbewusstsein wieder so weit hergestellt, dass man sich als Konkurrent der Münchner sieht. Das verdeutlicht auch eine Aussage von Pierre-Emerick Aubameyang, dem gegen Leverkusen sein zehnter Pflichtspieltreffer der Saison gelang. „Bayern ist wie jedes Jahr Favorit“, sagte der Stürmer, aber „wir wollen ihnen das Leben so schwer wie möglich machen. Ich habe schon gesagt, dass ich glaube, dass Bayern nicht Meister wird.“ Wer es stattdessen werde, verriet er clevererweise nicht. Möglicherweise hat er das eigene Team im Sinn.

TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund Live Stream

Das Spiel zwischen TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund wird am Mittwoch, den 23.09.2015 um 20:00 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Hoffenheim vs BVB!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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Live stream TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund stream sehen Datum: 23/09/2015 TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund Live Übertragung online anschauen, wo gucken live im Internet? TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund streaming online umsonst schauen, gratis streaming des Spiels TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund kostenlos sehen.