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Live Stream FC Bayern München - Olympiakos Piräus 24.11.2015 Champions League

FC Bayern München - Olympiakos PiräusBoateng war bereits bei einem englischen Spitzenklub: Manchester City. Erst beim FC Bayern hat er nun seine wahre Berufung gefunden: als Pep Guardiolas heimlicher Spielmacher aus der Abwehr heraus. „Man kann es schon so sehen, dass im Laufe der Entwicklungen im Fußball die Spielmacherrolle immer weiter nach hinten geschoben wurde“, sagt Boateng. „Inzwischen fängt der Spielaufbau bei den Verteidigern an.“ Gerade beim FC Bayern sei das wichtig. „Das ist die Philosophie von Pep Guardiola. Wir Innenverteidiger agieren als eine Art Quaterback.“ Der Quarterback ist der Spielgestalter im American Football. Mit seinen weiten Würfen leitet er die Angriffe seiner Mannschaft ein und gibt die Spielzüge vor. Beim FC Bayern schlägt kein anderer Bayern-Profi in dieser Saison so viele lange Pässe wie Boateng, um Angriffe einzuleiten. Die Statistiker zählten 86, von denen 56 Prozent ankamen. Für das risikoreiche Spiel ein guter Wert. Erreicht der Ball die Stürmer, wird es für die Gegner sofort gefährlich. Ein Spielzug, der zunächst gerade unter dem Kurzpass-Fan Guardiola überraschend anmutete. „Der lange Pass ist ein Element in unserem Spiel, das wir nun verstärkt einbringen“, erklärt Boateng.

Bei seinen vorherigen Klubs habe er schon gezeigt, dass er diese Variante beherrsche. Beim FC Bayern sei sie aber erst zuletzt wirklich notwendig geworden. „Die Mannschaften stehen gegen uns immer häufiger hinten drin. Der weite Pass ist ein bewährtes Mittel, wenn die Gegner doch mal angreifen. Dann versuche ich, den ersten Ball lang zu spielen, damit wir vielleicht auch mal von einer Kontersituation profitieren können.“ Überrascht wurde von dieser Strategie ausgerechnet Borussia Dortmund beim 5:1-Sieg der Münchner im Spitzenspiel am achten Spieltag. Der BVB wollte früh attackieren, Druck auf die Bayern ausüben. Guardiola war darauf vorbereitet. Er hatte seinen Quarterback genau auf diese Situationen hingewiesen. Boateng lieferte mit seinen weiten Pässen zwei entscheidende Torvorlagen für Thomas Müller und Robert Lewandowski. „So hatte es Pep Guardiola geplant und vorgegeben“, bestätigt Müller. „Wir Offensivspieler hatten immer dann zu starten, wenn sich für Jérôme die Möglichkeit zu einem weiten Pass ergab. Natürlich läufst du dann manchmal umsonst. Klappt es aber, hast du sofort eine gefährliche Situation geschaffen.“

Der Innenverteidiger als Spielmacher – ein Guardiola-Plan, der auch dank der Übersicht von Boateng aufzugehen scheint. „Gerade wenn unsere Sechser, wie Xabi Alonso, oft vom Gegner zugestellt werden, um den Spielaufbau zu unterbinden, bietet sich der lange Pass an“, erklärt Boateng die Trainer-Anweisung. Der Verteidiger fühlt sich an seine Zeit in der B-Jugend von Hertha BSC erinnert. Damals wurde er vom Stürmer zum Verteidiger umfunktioniert. „Meine damalige Libero-Rolle ist der heutigen gar nicht so unähnlich“, zieht er die Parallele zu der einst von Franz Beckenbauer erfundenen Position, die zwischenzeitlich schon ausgestorben schien. „Ich mochte es schon immer, zentral den Ball zu haben. Damals in der B-Jugend haben wir Dreierkette gespielt, deswegen kannte ich die Aufgaben schon.“ Lothar Matthäus, der bis zur Jahrtausendwende den Libero neu interpretierte, hatte Boateng in seinen jungen Jahren nicht wirklich verfolgt.

Die Vorbilder des gebürtigen Berliners spielten für den AC Mailand und FC Chelsea. „Bei Spielern wie Maldini und Desailly habe ich mir früher viel abgeschaut. Sie waren schon damals in ihrer Spieleröffnung sehr modern“, schwärmt der Weltmeister. Wie früher der klassische Libero kommt Boateng nun in Situationen, in denen er allein in der Defensive die Stellung hält, während die anderen Verteidiger offensiv attackieren. „Das ist manchmal schon ein komisches Gefühl, wenn man da hinten als letzter Mann alleine steht“, räumt der Profi ein. Dadurch, dass die Mannschaften nun immer defensiver gegen den FC Bayern spielen würden, hätte er sich daran inzwischen gewöhnt, dass fast alle Kollegen mitangreifen. „Bei uns verteidigt ja im Gegenzug auch die ganze Mannschaft nach hinten mit“, sagt Boateng. „Daran erkennt man, dass die Mannschaft im dritten Jahr die Philosophie von Pep Guardiola wirklich verinnerlicht hat.“ Mit Quaterback Boateng als Guardiolas genialem Torvorlagengeber.

FC Bayern München - Olympiakos Piräus Live Stream

Das Spiel zwischen FC Bayern München und Olympiakos Piräus wird am Dienstag, den 24.11.2015 um 20:45 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Bayern vs Piräus!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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Live stream FC Bayern München - Olympiakos Piräus stream sehen Datum: 24/11/2015 FC Bayern München - Olympiakos Piräus Live Übertragung online anschauen, wo gucken live im Internet? FC Bayern München - Olympiakos Piräus streaming online umsonst schauen, gratis streaming des Spiels FC Bayern München - Olympiakos Piräus kostenlos sehen.