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Live Stream FC Augsburg - FC Liverpool 18.02.2016 Europa League

FC Augsburg - FC LiverpoolGut, dass Jürgen Klopp nicht Golf spielt. Mal abgesehen davon, dass er dabei vermutlich minimum Fun verspüren dürfte und ganz sicher null Freizeit übrig hätte. In und um Formby, wo er sich in dem früheren Haus von Steven Gerrard niedergelassen hat, würde er in der nordwestenglischen Dünenlandschaft dann noch mehr lebende Legenden treffen. Sie begegnen einem auch so schon, „wo man geht und steht“. Nicht, dass der deutsche Trainer das grundsätzlich unangenehm finden würde. Denn auch das macht das ganz spezielle Wesen seines Klubs aus. Klopp: „Egal, wie du als Spieler bist, du kannst in Liverpool nichts werden, ohne ein großartiger Mensch zu sein.“ Vor dem Mythos der Reds gibt es nirgends ein Entkommen. Er ist allgegenwärtig, in den vollgestopften LFC-Superstores; an der Anfield Road, wo derzeit, wie passend, die Kräne über einer Großbaustelle schweben, und im sagenumwobenen Trainingszentrum Melwood sowieso. Die Häuser im Hintergrund der Rasenflächen sehen noch genauso aus wie auf den Schwarz-Weiß-Bildern vom Arbeitsplatz des großen Bill Shankly in den Sechzigern und Siebzigern. „Go, go, go“, feuert jetzt, eine Woche vor dem Europa-League- Auftritt beim FC Augsburg, der deutsche Teammanager, gerne auch „Boss“ genannt, seine Profis an. Prompt folgt darauf ein „Stop! Stop!“

Man darf auch diese zufällige Symbolik durchaus als eine treffende werten. Seit er am 8. Oktober 2015 mit seinen Vertrauten Zeljko Buvac und Peter Krawietz einen der reizvollsten Jobs im Weltfußball angetreten hat, geht viel vorwärts, aber manches auch nach hinten los. Alles in der Schwebe. „Come on Reds“, ruft der 48-Jährige nun. Was wie die Parole fürs große Ganze klingt, ist der Tatsache geschuldet, dass die Profis in dieser Trainingssequenz drei verschiedenfarbige Leibchen tragen. Nebenan hechten die Torhüter, weiter abseits bewegen sich Rekonvaleszenten wie Nationalstürmer Daniel Sturridge, der in seinen fast 1200 Tagen Liverpool nun mehr als 600 Tage ausfiel und vor einer Woche beim Last-minute-K.-o. im FA-Cup-Wiederholungsspiel in West Ham ein weiteres, ein torloses, Comeback hatte. Klopps Vorgänger Brendan Rodgers ließ in der Spielzeit vor zwei Jahren, in der der 18-malige Meister mit Sturridge, Suarez, Sterling, Gerard um ein Haar erstmals Premier-League-Champion geworden wäre, den Sichtschutz erhöhen, weil Spione in der teuersten Fußballliga des Planeten wie noch zu Shanklys Zeiten auf Klappleitern stehend zugucken konnten. Klopp soll in Melwood etwas aufziehen, das mit Titeln und Trophäen geschmückt werden kann. „Wenn die Gegenwart der großen Geschichte nicht standhält, dann entsteht eine gewisse Unruhe“, weiß Klopp um den Ausgangspunkt seiner Mission. „Wir sind dabei, das Ganze wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.“

Er hat einen Haufen Arbeit vor sich. Als der Meistertrainer aus Dortmund an den River Mersey kam, musste er sich beeilen festzustellen, dass auch er „nicht über Wasser gehen kann“. So euphorisch war der Hype um den allerdings auch clever präsentierten „Normal One“. James Pearce, der erste Reds-Reporter des Liverpool Echo, stellte bereits nach einer Woche fest, es werde „ein komplett anderes Ballspiel“ gespielt. Sein Kollege Christopher Beesley wertet die Verpflichtung „eines der begehrtesten Trainer Europas“ weiter und zweifellos als „gewaltigen Coup für Liverpool“. Ein Liverpool, das einst Europa dominierte, aber nun seit 25 Jahren nicht mehr Englischer Meister wurde und es auch heuer nicht wird. Die Sehnsucht nach „Silverware“ ist riesig, das Vertrauen in den charismatischen Motivator und sein Gegenpressing unverändert groß. „Er kitzelt die Extra-Meter heraus“, sagt Beesley, „mit demselben limitierten Kader, den Brendan Rodgers hatte.“ Die Spieldaten weisen im Durchschnitt sechs Kilometer mehr Gesamtlaufleistung und 70 Sprints mehr pro Spiel als bei dem Vorgänger auf. Die Statistik zeigt aber auch, was Klopp auf seine Art beschreibt: „Wir kreieren relativ viele Chancen und nutzen nicht wahnsinnig viele. Wir lassen relativ wenige Torchancen zu, kassieren dafür aber relativ viele Gegentore.“ Verhaltensauffällig ist die Mannschaft besonders bei Standards.

Ex-Torjäger John Aldridge, eine Art Legendenvorsitzender, erkennt: „Es gibt zu wenige Leader auf dem Platz.“ Sein Vorschlag, doch besser auf das Training zu verzichten und sich ganz dem Verhalten in Standardsituationen zu widmen, klingt mehr nach Ironie, angesichts der selten wunschgemäßen Umstände, die der Trainer grundsätzlich und nachvollziehbar anführt: „Wir strotzen nicht vor Selbstvertrauen, weil kein Spieler in einer perfekten Verfassung ist. Entweder war er verletzt oder hat durchgespielt.“ Und die fehlenden sechs Wochen Vorbereitung („Der gravierendste Unterschied zu unserem Start damals in Dortmund“) seien schlicht nicht aufzuholen. Gegen die schleichende selbsterfüllende Prophezeiung bei den Standards („Das ganze Stadion fühlt sich nicht hundertprozentig wohl, wenn der Gegner sich den Ball hinlegt“) verordnete Klopp Keeper Simon Mignolet mehr Aggressivität. Seitdem dirigiert der belgische Nationaltorhüter, in der Öffentlichkeit als „Mr. Mistake“ tituliert, seine Vorderleute deutlich aktiver. „Der Trainer hat viel mit mir gesprochen“, sagt Mignolet. Und weiter: „Jürgen hat von Anfang an für eine bessere Stimmung gesorgt, nicht nur bei den Fans in Anfield, auch bei den Mitarbeitern in Melwood, im gesamten Klub. Er will, dass alle wie eine Familie auftreten und gemeinsam in eine Richtung gehen.“ Damit passt der Deutsche ins anspruchsvolle Anforderungsprofil. Simon Hughes, Autor zweier viel beachteter Bücher über die Reds der 80er („Red Machine“) und 90er („Men in White Suits“), weiß, wie die „Liverpudlians“ ticken. „Sie erwarten mehr als einen großartigen Fußballfachmann. Sie wollen einen, der ihre Stadt repräsentiert, sich mit ihnen identifiziert. Klopp kriegt Liverpool hinter sich.“

Mehr noch: Selbst die Fans anderer Klubs mögen den Mann. Die durchschnittliche sportliche Zwischenbilanz hat die allgemeine Sympathie für den Trainer nicht erschüttert. Unverändert ist trotz des erfolgreichen Protests gegen die Erhöhung der Ticketpreise der Argwohn gegenüber den Klubbesitzern. Der Fenway Sports Group ist zwar der dringend nötige und geschätzt 126 Millionen Euro teure Stadionausbau zu verdanken, ihre Einkaufspolitik hält die Mehrheit der Fans jedoch für das Versagen amerikanischer Businessmen, die vom Fußball nichts verstehen. Klopps Wirken kann in ihren Augen erst bewertet werden, wenn der Deutsche einen Kader nach seinen Vorstellungen geformt hat. Seit Shankly habe keiner die Leute so begeistert wie Klopp, sagt Hughes. „Aber ob heute ein Magic One reicht, um alles zu verändern?“ Nicht nur er hielte es für gut, auch eine kompetente Legende wie Rekordspieler Jamie Carragher in die sportliche Leitung einzubinden. „Bei dem unglaublichen Potenzial, das in dem Gesamtpaket Liverpool schlummert.“

FC Augsburg - FC Liverpool Live Stream

Das Spiel zwischen FC Augsburg und FC Liverpool wird am Mittwoch, den 18.02.2016 um 21:05 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: FC Augsburg vs FC Liverpool!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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