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Live Stream FC Köln - Eintracht Frankfurt 13.02.2016 Bundesliga

FC Köln - Eintracht FrankfurtWelcher Nationalspieler absolvierte vergangenes Jahr die meisten Spielminuten? Manuel Neuer? Mats Hummels? Mesut Özil? Nein, es ist Kölns Jonas Hector. Der Linksverteidiger debütierte zwar erst im November 2014 bei Joachim Löw, verpasste 2015 aber keines der neun Spiele und stand 754 Minuten auf dem Platz. Das Problem: Beim FC hat er seine Löw-Position mittlerweile verlassen, spielt aufgrund seiner Vielseitigkeit jetzt im Mittelfeld auf der Sechser-Position – was gut funktioniert. Beim 1:1 gegen Wolfsburg versetzte ihn Trainer Peter Stöger erstmals in die Mitte. Beim 1:1 in Hamburg war er der beste Kölner. Doch wie findet Löw wohl den Positionswechsel? Der Bundestrainer braucht für die Europameisterschaft in Frankreich im Sommer einen zuverlässigen Linksverteidiger – wie Hector. In der Zentrale hingegen ist er mit Spielern wie Ilkay Gündogan, Sami Khedira, Bastian Schweinsteiger und Co. gut besetzt.

Hector sieht es noch gelassen: „Ich war 2015 bei jedem Spiel der Nationalmannschaft dabei. Und ich will auch weiterhin dabeibleiben.“ Er sagt aber auch: „Ich darf mich nicht zu sicher fühlen.“ Einer der Gründe für den Positionswechsel ist Winter-Zugang Filip Mladenovic (24). Der Serbe (kam für 1,5 Mio. von BATE Borissow) hat sich gut eingefügt und spielte gegen Wolfsburg und den HSV auf der linken Seite. Stöger erklärte nach dem Stuttgart-Spiel seinen „Sechser“-Plan mit Hector: „Es war eine Überlegung wert, jemanden reinzubringen, der Ruhe im Spiel hat, der laufstark ist, ein intelligenter Fußballer ist, und das hat er gut gemacht.“ Hector kann mit der Entscheidung leben. Schon früher betonte er, auch gerne im Zentrum zu spielen. Als er 2012 unter Ex-Trainer Holger Stanislawski fester Bestandteil der Profis wurde, war die Abstellung auf links nur der damaligen Situation geschuldet. „Außerdem“, so Hector, „habe ich doch jetzt erst zwei Spiele auf der Sechs gemacht. Man sollte erst mal abwarten, auf welcher Position ich am Ende wirklich häufiger spiele.“ Die EM-Teilnahme sieht er dadurch noch längst nicht in Gefahr.

Änis Ben-Hatira aus dem Wedding zu holen ist einfach, Wedding aus Ben-Hatira herauszubekommen unmöglich. Immer wieder holt den 27-Jährigen seine Vergangenheit in der „Bronx von Berlin“ ein: hohe Arbeitslosigkeit, hoher Migranten-Anteil, plattenbauhohe Kriminalitätsrate, oft gilt das Faustrecht des Stärkeren. Jetzt wurde dem Deutsch-Tunesier ein blaues Auge, das er Mitchell Weiser im Mannschaftsbus nach dem Spiel in Bremen (3:3) verpasste, zum Verhängnis. Hertha BSC löste seinen Vertrag auf, Ben-Hatira wechselt bis zum Saisonende nach Frankfurt – wo er statt 60 000 Euro im Monat nur noch 10 000 Euro bekommt. Es ist nicht der erste Fehlschlag Ben-Hatiras, der in einfachsten Verhältnissen aufwuchs: „Mein Vater hatte einen Döner-Laden, meine Mutter hat geputzt. Sie hatten kaum Zeit.“ Seine Ersatzfamilie waren die Brüder Kevin-Prince und Jérôme Boateng, Ashkan Dejagah, Chinedu Ede, Zafer Yelen und Patrick Ebert, mit denen er von früh bis spät in Weddings Fußball-Käfigen bolzte. „Der Käfig war für uns wie eine Schule und hat uns auch als Charaktere geprägt“, sagt Ben-Hatira. „Man lernt, um keinen Preis verlieren zu wollen, denn im Käfig gab es die Regel, dass der Gewinner drauf bleiben durfte. Das war ein täglicher Kampf.“

Seine Clique genoss einen zweifelhaften Ruf, „wir haben nicht zu allem Ja und Amen gesagt und sind auch mal angeeckt“, erinnert sich Ben-Hatira. „Ich kann Lieder darüber singen, wie sich Jugendliche geschlagen, mit Messern attackiert und zerfetzt haben.“ Die Chance, hier herauszukommen, bot den Ghetto-Kids nur der Fußball. Mit vier Jahren spielte Ben-Hatira bei Reinickendorf, in der D-Jugend holte ihn Hertha. Doch schon in der B-Jugend „gab es ein paar Probleme“, sagt Ben-Hatira. Hertha warf ihn raus wegen Faulheit und Disziplinlosigkeit, sperrte ihn für sechs Monate. „Ich habe jämmerlich geweint.“ Der Offensivspieler wechselte zu Tennis Borussia, schoss den Klub in die A-Junioren-Bundesliga. Hermann Gerland, der Amateurtrainer des FC Bayern, rief an. „Ich habe erst gefragt: Wer bist du? Und dann habe ich einfach aufgelegt“, sagt Ben-Hatira. Trotzdem wurde der 17-Jährige zum Probetraining eingeladen, ging aber zum HSV. Es fehlte bei allem Talent jedoch die Konstanz. Seine Bilanz: nur zehn Bundesliga-Spiele in drei Jahren.

HSV-Trainer Martin Jol, der zuvor Kevin-Prince Boateng in Tottenham als Spieler hatte, urteilte: „Änis, du bist wie dein Bruder, wie Boa. Er ist ein guter Junge und ein guter Kicker, aber bei euch flattert es wie Vögel im Kopf.“ Ben-Hatira wurde an Zweitligist Duisburg ausgeliehen. Trainer Peter Neururer erinnert sich: „Änis war gewöhnungsbedürftig mit seiner Ghetto-Kid-Sprache: krass, ey, echt krass, voll krass! Aber ein totaler Mannschaftsspieler und eine Stimmungskanone, ich kann nur Positives über ihn sagen. Änis muss sich aber fragen, warum er mit seinem Talent nicht viel, viel weiter ist.“ So bleibt der Gewinn der Europameisterschaft 2009 mit der deutschen U 21 sein einziger Titel. Damalige Mitspieler wie Manuel Neuer, Sami Khedira und Jérôme Boateng sind heute Weltmeister. Nach seiner Rückkehr zum HSV bekam Ben-Hatira eine neue Chance unter Armin Veh, jetzt auch sein Trainer in Frankfurt. Er nutzte sie – bis es zu einem schlimmen Vorfall kam: Seine Zwillingsschwester wurde in einer U-Bahn-Station zusammengeschlagen. Ben-Hatira: „Es war, als würde ich sterben.“

Er ging zurück nach Berlin, pflegte sein Bad-Boy-Image mit Bling-Bling-Stil (Glitzerschmuck), Hip-Hop-Klamotten und Aggro Berlin (Rap), avancierte zum Liebling der Fans. Auch, weil er sich rührend um einen jungen, krebskranken Hertha-Anhänger kümmert, für ihn nach einem Tor sogar die Spiderman-Maske überstülpte. Doch Ben-Hatira zeigte auch sein Wedding- Gesicht. Nach einem Streit mit der Ex-Freundin wurde er verhaftet, weil er ihre Geldbörse mitgenommen und sie ihn angezeigt hatte. Mit Trainer Pal Dardai verscherzte er es sich, weil er gegen dessen Rat 2015 mit Tunesiens Nationalteam an einer Asien-Reise teilnahm – und verletzt zurückkam. Der bis Sommer laufende Vertrag wäre nicht verlängert worden. Dardai ironisch zum Rauswurf: „Der böse Trainer hat diese böse Entscheidung getroffen gegen dieses arme Kind.“ In Frankfurt trifft Ben-Hatira jetzt einen Bekannten: den Rapper Dú Maroc. Mit ihm, Jürgen Klopp und Jérôme Boateng nahm er ein Video zum Song „One Touch“ auf. Der Rapper sagt zu Ben-Hatira: „Egal, was jetzt kommt. Du bist Sohn des Betons, ball deine Fäuste, schau jetzt nach vorn.“

FC Köln - Eintracht Frankfurt Live Stream

Das Spiel zwischen FC Köln und Eintracht Frankfurt wird am Samstag, den 13.02.2016 um 18:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Köln vs Frankfurt!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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Live stream FC Köln - Eintracht Frankfurt stream sehen Datum: 13/02/2016 FC Köln - Eintracht Frankfurt Live Übertragung online anschauen, wo gucken live im Internet? FC Köln - Eintracht Frankfurt streaming online umsonst schauen, gratis streaming des Spiels FC Köln - Eintracht Frankfurt kostenlos sehen.