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Live Stream FC Liverpool - Borussia Dortmund 14.04.2016 Europa League

FC Liverpool - Borussia DortmundSein Platz in der BVB-Kabine könnte kaum aussagekräftiger sein: Dort sitzt Roman Weidenfeller  zwischen Youngster Julian Weigl und Stadionsprecher Norbert Dicke. Weidenfellers Platz im Team ist ebenfalls irgendwo zwischen „Überflieger“ und „Klub-Legende“ einzuordnen. Kultstatus hat er nach fast 15 Jahren und 438 Partien für den BVB längst erreicht. Und zu Weltklasse-Leistungen ist er immer noch fähig – so wie beim 1:1 im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League gegen Liverpool. Nur in diesem Wettbewerb gibt Trainer Thomas Tuchel ihm den Vorzug vor seiner eigentlichen Nummer eins Roman Bürki. Ausgerechnet gegen Ex- Coach Jürgen Klopp, mit dem Weidenfeller seine größten Erfolge feierte, der ihn aber in seiner letzten Saison nach sieben Jahren zwischenzeitlich als Stammtorhüter abservierte, lieferte der Oldie eine Show. Nach einem Zusammenprall blutete Weidenfeller aus der Nase, musste getackert werden. Und rettete dem BVB am Ende mit sensationellen Paraden eine offene Ausgangslage für das Rückspiel am Donnerstag an der Anfield Road.

Auffällig, dass Weidenfeller als einziger Spieler neben Marco Reus Klopp bei dessen Rückkehr nicht umarmte. Darauf angesprochen sagte der Torhüter: „Ich hatte keine Zeit, um irgendwelche Gästetrainer zu begrüßen.“ Weidenfeller ist wieder ganz der Alte. So kennt man ihn seit Jahrzehnten. Angriffslustig. Fokussiert. Erfolgreich. Als er vergangene Saison in der großen BVB-Krise seinen Stammplatz verlor, sah das anders aus. Sogar im Pokalfinale gegen Wolfsburg (1:3) brachte Klopp lieber Mitch Langerak. Weidenfeller schmollte auf der Bank. Im Sommer dachte er sogar darüber nach, seinen Herzensklub zu verlassen. Dortmund hatte gerade Bürki für 4,5 Millionen Euro aus Freiburg geholt. Der neue Trainer Thomas Tuchel teilte Weidenfeller mit, dass er auf den Schweizer setzen werde. Doch trotz Angeboten aus dem In- und Ausland entschied sich Weidenfeller gegen einen Wechsel. Rückblickend sagt er: „Ich bin in einem Alter, in dem man Dinge anders einschätzt als mit 20. Deshalb habe ich mich entschlossen, den Weg mit dem BVB zu gehen. Ich stelle meine Erfahrung zur Verfügung, auch wenn ich natürlich den Ehrgeiz habe, jedes Spiel im Tor zu stehen.“

Bei seiner Entscheidung half ihm vor allem Gerry Ehrmann. Der Torwart-Trainer entdeckte Weidenfeller in Kaiserslautern, machte aus ihm einen Top-Torhüter. Ehrmann: „Ich habe oft und lange mit Roman gesprochen, nachdem er aus dem Tor genommen wurde. Ich habe ihm gesagt: ‚Entweder du bleibst ruhig und haust dich im Training rein – oder du beendest deine Karriere.‘ Er hat sich für den ersten Weg entschieden.“ Ehrmann trainierte Weidenfeller seit der C-Jugend, bis dieser 2002 mit 21 Jahren zum BVB wechselte. Er jagte ihn mit Bleiwesten durch die Sandgrube, formte aber auch seinen Charakter. Der Kult-Torwart sagt: „Ich vermittle den Torhütern während der Ausbildung, dass es immer schwierige Phasen gibt und sie nicht anfangen dürfen zu zweifeln. Sieger zweifeln nicht. Zweifler siegen nicht. Ich kenne keinen Torwart, der keine schwierige Phase durchmachen musste.

Gerade da muss man die anderen unterstützen und stark machen.“ Genau so verhielt sich Weidenfeller. Schon bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien füllte der BVB-Star seine Rolle als Nummer zwei hinter Manuel Neuer professionell aus, trieb ihn im Training zu Höchstleistungen, unterstützte den Bayern-Torwart wie auch die anderen Mitspieler. Bundestrainer Jogi Löw schwärmt: „Roman war für uns ein unglaublich wichtiger Spieler bei der WM. Er hat sich reingehängt und die jungen Spieler, gerade die aus Dortmund, geführt, obwohl er wusste, dass er wahrscheinlich nicht zum Einsatz kommt.“ In Dortmund gab es bei einigen Verantwortlichen allerdings Zweifel, ob Weltmeister Weidenfeller seine Rolle als Ersatzmann dauerhaft akzeptieren werde. Doch der überzeugte alle vom Gegenteil. Weidenfeller stänkerte nicht, sondern unterstützte. Weidenfeller ließ sich nicht hängen, sondern trainierte. Er ist lockerer geworden, sagt: „Ich habe alles erreicht, muss niemandem mehr etwas beweisen. Ich bin Borusse durch und durch. Ich fühle mich hier nicht nur als Angestellter.“

Im Februar wurde öffentlich, dass Weidenfeller seinen auslaufenden Vertrag sogar noch mal um ein Jahr verlängern wird, nach seiner Karriere eine Aufgabe im Klub übernehmen soll. Zuvor will er aber noch etwas gewinnen – der Europa-League-Titel fehlt in seiner Sammlung. Dazu muss er in Liverpool bestehen. Sein heutiger Trainer, der im Winter noch mit dem Gedanken spielte, auch in diesem Wettbewerb auf Bürki zu setzen, freute sich über Weidenfellers überragende Leistung im Hinspiel. Tuchel: „Wenn es jemand verdient hat, dann Roman. Das ist die Belohnung für all seine Professionalität, für seine positive Einstellung und die Energie, die er jeden Tag in die Mannschaft gibt. Es ist ein tolles Gefühl, ihn im Team zu haben.“

FC Liverpool - Borussia Dortmund Live Stream

Das Spiel zwischen FC Liverpool und Borussia Dortmund wird am Donnerstag, den 14.04.2016 um 21:05 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: FC Liverpool vs Borussia Dortmund!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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