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Live Stream Hamburger SV - Werder Bremen 22.04.2016 Bundesliga

Hamburger SV - Werder BremenHamburg: Das Zahlenwerk mit vier Niederlagen aus den letzten fünf Partien ist besorgniserregend, die Personalsituation vor dem Derby gegen Bremen ebenso – und die Formkurve erst recht. Seit Wochen irrlichtert der HSV Richtung Tabellenkeller und wäre ohne den glücklichen und viel zu deutlich ausgefallenen 3:0-Erfolg in Hannover dort im Normalfall auch längst angekommen. Seit dem Wochenende ist der Relegations-Hattrick nah wie nie in dieser Spielzeit. Schon kommenden Freitag droht dieses Szenario Gestalt anzunehmen. Der Auftritt in Dortmund wurde zum Sinnbild für die vergangenen Wochen. Gleich reihenweise hatte Hamburg zuletzt Matchbälle liegen gelassen, mit Schalke und Leverkusen am Boden liegenden Gegnern auf die Beine geholfen, den Mitkonkurrenten Hoffenheim und Darmstadt durch Nachlässigkeit die Punkte serviert – am Sonntag gab es die Zusammenfassung dessen noch mal in 90 Minuten. Haarsträubendes Abschlussverhalten von Sven Schipplock bei der größten Chance des Spiels, dann gleich zweimal fast körperloses Verteidigen vor dem Dortmunder Doppelschlag. Und dies in einem Spiel, in dem nach den Siegen der Konkurrenz so vieles auf dem Spiel stand.

Die fast logische Folge: Gegen Werder geht es nun um alles. Lewis Holtby ruft „das wichtigste Spiel der Saison“ aus. „Da müssen wir zeigen, dass wir Charakter haben.“ Doch Zweifel sind angebracht. Weil der HSV diese Tugend im Rückrundenverlauf so oft schuldig geblieben ist und sich höchstselbst zurück ins Rotlichtviertel der Liga manövriert hat. Und weil jetzt auch noch die Eckpfeiler wegbrechen. René Adler fehlt nach der harten Roten Karte mindestens im Derby, Pierre-Michel Lasogga mit Knieblessur wohl länger. Bruno Labbadia konsterniert: „Die Bänder sind betroffen.“ Diesen Montag soll eine Kernspinuntersuchung genauen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Bangen muss der Coach auch um Albin Ekdal und Nicolai Müller, die beide mit muskulären Problemen rausmussten. Müller sagt: „Es hat in den Oberschenkel reingezogen, fühlt sich wie eine Zerrung an.“ Dennoch gibt er sich kämpferisch. In Bezug auf seine Einsatzchance. Und auf die Situation. „Ich will unbedingt spielen. In dieser Partie steckt jetzt so viel Brisanz. Ich habe mich nie gerettet gefühlt, jetzt müssen wir diese Situation annehmen.“

Das Problem: Sie ist nur auf den ersten Blick vertraut. In den Vorjahren rettete sich der HSV als Dauergast im Keller in die Relegation, jetzt kommt die Mannschaft aus scheinbar gesicherter Lage und erweckte mit einem laxen Auftritt gegen eine keineswegs überzeugende Dortmunder B-Elf nicht den Eindruck, dass sie sich der Bedrohung bewusst ist. Vor knapp einem Jahr hat Labbadia seinen Kader gleich zweimal in ein Kurz-Trainingslager in Malente zusammengezogen, um alle Kräfte zu bündeln – und dieses Mal? Er sagt: „Wir haben ein wichtiges Spiel und wichtige Spieler verloren. Auf uns wartet jetzt eine heiße Partie, in der es auch um die Nervenbelastung geht. Wir müssen und werden die Situation meistern.“ Mit wem der Coach dieses Unternehmen tatsächlich angehen kann, steht noch in den Sternen.

Bremen: Eindrucksvoller lässt sich das „Tagesgeschäft Profifußball“ nicht illustrieren. Wo nach dem 1:2 gegen Augsburg eine Woche zuvor Schock, Frust und Endzeitstimmung regiert hatten, herrschten nun Jubel, Überzeugung und demonstrative Geschlossenheit. „Es zahlt sich eben aus, wenn man zusammenhält“, zollte selbst der unterlegene VfL-Coach Dieter Hecking Respekt. Sicher eine zulässige Erklärung für jene Verwandlung, die eine leidenschaftliche und spielstarke Werder-Elf durchlaufen hatte. Die von Geschäftsführer Thomas Eichin beschworene „Wagenburg“ stand lückenlos. Was belegt, dass bei und um Werder eine durchaus besondere Kultur des konstruktiven Miteinanders herrscht. Die Anhänger, zuletzt eine wütend pfeifende Menge und mehrheitlich kaum von Trainer Viktor Skripnik überzeugt, formierten sich zur „Green White Wonderwall“, empfingen den Mannschaftsbus zu Tausenden mit Applaus und grün-weißen Luftballons. „Unsere Fans wissen genau, was im Abstiegskampf hilft und was nicht“, folgert Eichin.

Zlatko Junuzovic bestätigt den positiven Effekt: „Wir hatten Gänsehaut, es gab uns einen echten Schub. Denn wir bekamen das Gefühl, dass wir Risiko gehen und Fehler machen dürfen. Dementsprechend haben wir nach dem 1:1 weitergemacht.“ Die dabei ausgestrahlte Entschlossenheit darf auch als Bestätigung für Eichins These gelten, zwischen Profis und Trainer bestehe „kein Riss“. Kapitän Clemens Fritz formuliert das Ergebnis einer Teamsitzung so: „Viktor war sehr fokussiert und hat einiges verbessert. Wir haben uns als Mannschaft in die Pflicht genommen, dass wir den Weg mit Viktor weitergehen wollen. Genau das hat die Mannschaft auf den Platz gebracht.“ Letztlich im Sinne des Vereins und teils unabhängig von der Person des Trainers. Junuzovic etwa umschiffte am Sonntag jedes Bekenntnis zu Skripnik, sprach selbst auf gezielte Nachfrage lieber über die Fans. Und doch hatte sich der Österreicher wie kein Zweiter in den Dienst der Sache gestellt, als laufstärkster Akteur und erster Bremer seit Mesut Özil im November 2009 mit gleich drei Assists in einer Bundesligapartie. Eine „provozierte Reaktion der Mannschaft“ sah derweil Eichin, „sie musste eine Antwort geben nach dieser Woche“. Zugleich mahnt der Boss: „Beim Blick auf die Tabelle war das nur ein Pflichtsieg, mehr nicht.“

In der Tat handelt es sich im Saisonkontext lediglich um eine positive Momentaufnahme. Diese gab es immer wieder, etwa auf Schalke (3:1) oder in Leverkusen (4:1). Regelmäßig folgten bittere Enttäuschungen. Für solche ist das Restprogramm gegen vier unmittelbare Konkurrenten geradezu prädestiniert. Weshalb Eichin erklärt: „Wir müssen jetzt die Erkenntnis mitnehmen, dass wir alle gemeinsam dem Druck gewachsen sind.“ Notfalls bis in die Relegation. Dass schon am Freitag beim HSV das nächste Schlüsselspiel ansteht, macht das Pokalhalbfinale beim FC Bayern besonders heikel. Dem Ansinnen, Kräfte zu schonen, erteilt Eichin freilich eine klare Absage: „Wir denken nicht an den HSV, sondern nur an den Pokal. Dort haben wir null Druck. Und wenn man mutig auftritt, hat man in jedem Spiel der Welt die Chance, für eine Überraschung zu sorgen.“ Das Lebenszeichen gegen Wolfsburg soll nur ein Anfang gewesen sein.

Hamburger SV - Werder Bremen Live Stream

Das Spiel zwischen Hamburger SV und Werder Bremen wird am Freitag, den 22.04.2016 um 20:30 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: HSV vs SVW!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.

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