Ads 468x60px

Live Stream Albanien - Schweiz 11.06.2016 Europameisterschaft

Albanien: Der Turnierstart am Samstag gegen die Schweiz stellt für Albanien ein ganz besonderes Match dar, nicht nur weil es die EM-Premiere ist für das kleine Land (2,9 Millionen Einwohner). Vier Mann aus dem Kader des italienischen Trainers Giovanni de Biasi verdienen aktuell ihr Geld bei einem Schweizer Klub, Abwehrchef Lorik Cana ist in der Schweiz aufgewachsen, wie auch Taulant Xhaka, der am Samstag auf seinen Bruder Granit trifft, der jüngst von Mönchengladbach zum FC Arsenal wechselte. Überdies gehörte Frederic Veseli zum Schweizer U-17-Team, das 2009 Weltmeister wurde, und brennt darauf, die alten Kollegen wiederzusehen. „Ist ja super, den Burschen wieder mal auf dem Platz zu begegnen“, sagte der 23-jährige Abwehrmann, während Cana als Ausblick feststellte: „Es gibt keinen klaren Favoriten in unserer Gruppe. Die Schweizer müssen sich darauf einstellen, dass wir sehr kompakt stehen und äußerst robust spielen.“

Fest eingeplant ist in Albaniens Viererkette der Kölner Mergim Mavraj, der jedoch bei den jüngsten Trainingseinheiten noch nicht zu 100 Prozent fit wirkte, einen Übungstermin ganz ausließ und ein wenig die Spritzigkeit vermissen ließ. Fraglich, ob der Innenverteidiger bis zur Partie gegen die Schweiz voll auf der Höhe ist. Einen kleinen Schreckmoment gab es am Dienstag beim Training, als sich Keeper Etrit Berisha (Lazio Rom) an der Hand verletzte, nach kurzer Behandlung aber weitermachen konnte. Immer besser in Schwung kommt derweil Amir Abrashi, der zuletzt angeschlagen war und einige Zeit bei der Massage und am Pool verbrachte. Aber auch der Freiburger sollte es bis zum Auftaktspiel schaffen. Bleibt die Frage, ob die Albaner angesichts ihrer Offensivschwäche den großen Favoriten am Samstag ein wenig pieksen können. Nur sechs Treffer gelangen Albanien in den sieben Partien der Qualifikation, verteilt auf fünf verschiedene Spieler; dazu kam noch ein Eigentor.

Schweiz: Die Schweizer Nationalmannschaft geht mit hohen Erwartungen in die Europameisterschaft in Frankreich. „Wir scheiterten vor zwei Jahren im WM-Achtelfinale erst kurz vor Schluss der Verlängerung an Argentinien“, erinnert Kapitän Stephan Lichtsteiner an das Turnier in Brasilien und meint deshalb: „Da dürfen wir uns schon ambitionierte Ziele setzen.“ Gemessen am Potenzial der Nati sollte Rang 2 in der Vorrundengruppe mit Gastgeber Frankreich, Rumänien und Albanien problemlos zu erreichen sein. Das Schweizer Team ist schließlich gespickt mit Fußballern, die in großen Ligen spielen. Und doch gibt es aktuell zwei Problemzonen: Die Innenverteidigung: Hamburgs Johan Djourou ist unumstritten, dabei überzeugte er in den letzten Jahren im Nationalteam auch nicht immer. An seiner Seite wird der Hoffenheimer Fabian Schär erwartet, der zuletzt angeschlagen war, zudem äußerst schwankende Leistungen zeigt und vor allem bei seiner Hauptbeschäftigung, dem Verteidigen, nicht immer stilsicher agiert.

Allerdings ist Schär dank seiner Passsicherheit ein wertvoller Aufbauspieler. „Ich habe Vertrauen in meine Spieler“, sagt Nationaltrainer Vladimir Petkovic: „Zudem verteidigen wir als Mannschaft und greifen als Mannschaft an. Es geht nicht um einzelne Spieler.“ Alternativen zu Djourou und Schär sind der frühere Hertha- Spieler Steve von Bergen, mittlerweile Kapitän bei den Young Boys aus Bern, sowie Nico Elvedi. Der Youngster absolvierte für Borussia Mönchengladbach eine gute Bundesliga-Rückrunde und könnte nun vielleicht früher als erwartet auch in der Nationalmannschaft eine tragende Rolle bekleiden. Der Sturm: Hoffnungsträger Breel Embolo, das große Talent, stieg verletzungsbedingt erst vor Kurzem wieder voll ins Training ein. Ob er bereits am Samstag im ersten EM-Spiel gegen Albanien beginnen wird, ist noch offen. Haris Seferovic dürfte im 4-2-3-1-System ganz vorne starten, Admir Mehmedi auf dem Flügel auflaufen. Beide haben sich bisher allerdings noch nicht als Torjäger profiliert.

Der Frankfurter Seferovic traf in 30 Länderspielen erst siebenmal, die Quote von Mehmedi ist noch schlechter. Der (Noch-)Leverkusener bringt es auf vier Treffer in 42 Einsätzen. Das ist, um es vorsichtig zu formulieren, ausbaufähig. Immerhin gelang Mehmedi am vergangenen Freitag im Testspiel gegen Moldawien der 2:1-Siegtreffer für die Schweiz. Joker Eren Derdiyok, einst ebenfalls in der Bundesliga (Leverkusen, Hoffenheim) tätig, steht derweil bei zehn Toren in 52 Länderspielen. Auch das ist keine herausragende Quote. Und so lastet auf Xherdan Shaqiris Schultern jede Menge Verantwortung. Der 24 Jahre alte Flügelspieler ist trotz schwieriger Zeiten zuletzt der Schweizer Hoffnungsträger in der Offensive, ist er doch der einzige Akteur im Kader mit mehr als zehn Länderspieltoren (17 in 53 Spielen). Daneben präsentierte sich Mittelfeldspieler Blerim Dzemaili in den Länderspielen gegen Belgien und Moldawien überraschend torgefährlich.

Albanien - Schweiz Live Stream

Das Spiel zwischen Albanien - Schweiz wird am Samstag, den 11.06.2016 um 15:00 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Albanien VS Schweiz!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.