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Live Stream England - Russland 11.06.2016 Europameisterschaft

England: Gehen wir mal davon aus, dass die für ihn „relevanten Fragen“, die der deutsche Bundestrainer Joachim Löw am vergangenen Montag im großen Interview ansprach, auch für die meisten seiner Kollegen von hoher Wichtigkeit sind. Eine Frage lautet: Was plant der Gegner? So gesehen scheint England gegen Russland am Samstag in einer komfortablen Position zu starten. Denn wie soll Russlands Coach Leonid Slutskiy wissen, was sein englischer Kontrahent Roy Hodgson plant, wenn der es selbst nicht genau zu wissen scheint? Wobei dieses Problem für Hodgson selbst nicht zwingend eines sein muss, es zeigt einfach nur, dass sich die Zahl der Optionen erhöht hat – ein Indiz für gestiegene Qualität im Team. Für die sorgt auch Jamie Vardy, wie nicht nur seine 24 Treffer in der Liga für Meister Leicester beweisen. Doch dort war eher die Frage: Wer spielt neben Vardy? Im Nationalteam aber ist Harry Kane gesetzt als Neuner. Gibt es überhaupt einen zweiten Mittelstürmer, ein 4-4-2 also?

Zuletzt gab es Hinweise darauf, denn Hodgson könnte sich im Mittelfeld mit einer Raute anfreunden. Ist Kapitän Wayne Rooney dann Teil dieser Raute? Dann wäre für Vardy ein Platz neben Kane frei. Oder wäre Rooney selbst Kanes Partner? Dann wäre Dele Alli frei für die „10“, denn auch er ist kein Mann für die Flügel. Und dann würde es, selbst in einem 4-1-3-2, nicht gut aussehen für Englands „Spieler des Jahres“, denn das Experiment mit ihm auf rechts gilt als ebenso wenig geglückt wie das gleiche mit Rooney auf links. Wohin also mit Vardy? Das entscheidet Hodgson. Sein Dilemma: Das 4-2-3-1 verspricht defensiv größere Stabilität, doch mancher spielte dann nicht auf seiner idealen Position. Die Frage „Wohin, Vardy?“ muss der Shootingstar der vergangenen Saison natürlich selbst beantworten.

Neben dem Problem, dass seine Rolle bei den Three Lions nicht genau definiert ist, ist sein zweites, dass er trotz seines Vertrages bis 2019 bei den Foxes nicht weiß, wo er nach der EM spielen wird. Weiter in Leicester, worum ihn nicht nur manche Kollegen dort, inklusive Robert Huth, gebeten haben sollen und wofür sich auch Gary Lineker ausgesprochen hat? Oder doch demnächst beim FC Arsenal? Eine frühe Entscheidung ist nicht gefallen, eine schnelle wird es wohl nicht geben. Auch das „verdankt“ Vardy seinem Nationaltrainer. Denn Hodgson hat klargemacht, dass er während des Turniers keine Vertragsgespräche duldet. Das gilt nicht nur für Vardy, sondern natürlich für das gesamte Team. Die – für Hodgson – lästigen Berater sollen keinen Einlass finden ins Quartier der englischen Nationalmannschaft.

Russland: Die Probleme für Leonid Slutskiy reißen nicht ab. Nach Alan Dzagoev muss der russische Nationaltrainer nun auch Igor Denisov (Oberschenkelblessur), den Schlüsselspieler für die Mittelfeldzentrale, ersetzen. Wer bildet nun die traditionelle Doppelsechs? Der für Denisov nachnominierte Artur Yusupov und Ersatzmann Denis Glushakov schenken sich vom Niveau her nicht viel. Aleksandr Golovin zeigt bei ZSKA Moskau, dass er Slutskiys Anforderungen erfüllt, ob er mit erst 20 Jahren jedoch dem Druck bei der EM gewachsen ist, bleibt fraglich. Golovin ist eine Ausnahme in der gealterten Sbornaja mit einem Schnitt um die 30 Jahre.

Den treibt vor allem die Innenverteidigung um Sergey Ignashevich (36) und Vasiliy Berezutskiy (33) in die Höhe, die beim Tempo der englischen Offensive leicht ins Schleudern geraten könnte. „Wir sind eine gute Truppe und haben auf keinen Fall Angst vor den jungen und schnellen Engländern“, gibt sich Ignashevich unbeeindruckt. Erfahrung als Pfund. Dass an ihm und Berezutskiy, der sich bei der WM 2014 zum Teamleader aufschwang, zuletzt keiner vorbeikam, spricht nicht für den russischen Fußball. Auch Schalkes Roman Neustädter konnte sich bei seinem Debüt im Test gegen Tschechien nicht empfehlen. Die Alten sollen es wieder richten. Vor allem, wenn Keeper Igor Akinfeev (30) die Nerven behält, könnte das gelingen.

England - Russland Live Stream

Das Spiel zwischen England und Russland wird am Samstag, den 11.06.2016 um 21:00 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: England vs Russland!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.