Ads 468x60px

Live Stream Türkei - Kroatien 12.06.2016 Europameisterschaft

Türkei: Fatih Terim ist bekannt für markige Sprüche – so auch für diesen: „Wir ziehen unser Spiel durch und orientieren uns an niemandem“, sagt der türkische Nationalcoach und setzt auf das Prinzip der Abschreckung. „Der Gegner soll sich vor uns fürchten.“ Wohl wissend, dass es alles andere als eine Schande ist, die eigene Strategie an Stärke und Spielweise des Gegners auszurichten. Die Türkei tut sich schwer, gegen spielstarke Gegner das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. „Unser Spiel“, wie es Trainer Terim nennt, könnte also in diesem Fall bedeuten, defensiv kompakt zu stehen, um beim Auftaktspiel der Gruppe D gegen Kroatien am Sonntagnachmittag nicht punktlos in das EM-Turnier zu starten. „Es wäre schon sehr wichtig, gegen die Kroaten einen oder drei Punkte einzufahren“, erklärt Terim. „Das wäre gut für die Moral, weil danach Spanien auf uns wartet.“ In den beiden Testspielen gegen Montenegro und Slowenien (zwei 1:0-Siege) konnten die Türken mit einem sicheren Volkan Babacan im Tor defensiv durchaus überzeugen.

Offensiv fehlte es allerdings noch. Hakan Calhanoglu und Arda Turan hingen in der Luft, ihnen fehlte die Unterstützung von hinten. „Wenn wir in Führung liegen, lassen wir uns zu sehr nach hinten fallen. Das geht nicht immer gut“, warnt der Leverkusener Calhanoglu und hat dabei die Klasse und Erfahrung von Topspielern wie Ivan Rakitic und Luka Modric im Sinn. Daher will Terim nicht nur reagieren, sondern aus einer kompakten Abwehr durchaus öfter offensiv Nadelstiche setzen – und genau hier liegt das Problem: Wer soll in der Sturmspitze spielen? Viele Experten fordern Cenk Tosun von Meister Besiktas Istanbul, der dem etatmäßigen Angreifer Burak in Schnelligkeit und Schusskraft ebenbürtig ist. Burak ist einer von Terims „Lieblingen“, absolvierte auf Vereinsebene in diesem Kalenderjahr verletzungsbedingt jedoch nur fünf Pflichtspiele. Er ist definitiv noch nicht der pfeilschnelle Stürmer, wie ihn die Fans kennen. Dagegen ist Cenk in einer starken Form. Terim hat die Qual der Wahl zwischen der Erfahrung Buraks und der Unbekümmertheit Tosuns.

Kroatien: Davor Suker hat beste Erinnerungen an Frankreich. 1998 erlebte der heutige Präsident des kroatischen Verbandes Sternstunden seiner Spielerkarriere. Bei der WM wurde der Nationalstürmer mit sechs Treffern Torschützenkönig, mit seinem Team warf er im Viertelfinale Deutschland (3:0) aus dem Turnier, und am Ende belegten die Kroaten Platz drei nach einem 2:1-Sieg über die Niederlande. „Wir haben in Frankreich Geschichte geschrieben“, sagt Suker und legt die Messlatte sehr hoch. „Ich erwarte, dass die heutige Generation ebenfalls sehr gut spielen wird.“ Zu dieser gehört auch Luka Modric, der kürzlich mit Real Madrid die Champions League gewann und von den Spielern und Trainern der heimischen Liga zu Kroatiens „Fußballer des Jahres“ gewählt wurde. Vor dem Ex-Wolfsburger Ivan Perisic (Inter Mailand) und Ivan Rakitic (FC Barcelona). „Wir haben große Ambitionen“, erklärt Modric, „aber zuerst müssen wir die Gruppe überstehen.“ Um weiterzukommen, sei vor allem „das erste Spiel gegen die Türkei sehr wichtig“.

Trainer Ante Cacic hat zwar schon eine erste Elf im Kopf, will diese jedoch nicht öffentlich machen. Allerdings steht auch nur hinter zwei Positionen wirklich ein Fragezeichen: Sime Vrsaljko und Ivan Strinic buhlen um die Rolle als Linksverteidiger, Milan Badelj und Marcelo Brozovic um den zweiten Platz im defensiven Mittelfeld neben Modric. Hier könnte Badelj die Nase vorn haben, schließlich war der frühere HSV-Profi unter Cacic bei Dinamo Zagreb Kapitän. Personalfragen, die für den Nationaltrainer zweitrangig sind. Im Moment sei für ihn „am wichtigsten, dass alle Spieler gesund und gut gelaunt sind“. Größten Optimismus legt dafür sein Kapitän an den Tag: „Wir haben eine sehr gute, starke Mannschaft“, sagt Dario Srna. „Ich glaube an diese Generation und erwarte, dass wir mindestens das Viertelfinale erreichen.“ Das ist das Minimalziel, mit dem sich der 34-Jährige nach 14 Jahren im Nationaltrikot aus der Auswahl verabschieden möchte.

Türkei - Kroatien Live Stream

Das Spiel zwischen Türkei und Kroatien wird am Sonntag, den 12.06.2016 um 15:00 Uhr angestoßen. Nicht jeder hat das Glück das Spiel live im Stadion sehen zu können und muss auf diverse TV-Übertragungen oder mögliche Live Streams im Internet hoffen.

So bieten möglicherweiße Sport-Sender wie Sky, Eurosport oder Sport1 einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine gute Qualität aufweist. Wie gewohnt wird die Vorberichterstattung etwas früher beginnen. Also schaltet einfach rein, und seid live dabei, wenn es heißt: Türkei vs Kroatien!

Allerdings gibt es noch weitere ausländische Livestreams im Internet, die das komplette Spiel übertragen werden, diese könnt ihr eventuell im Livestream-Portal "tvlive.net" finden. Außerdem könnt ihr die vielen Liveticker nutzten, die im Internet verbreitet sind.